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31.01.2014

Treffen: Siege für Laura Renwick, Jur Vrieling und Johanna Sixt am Freitag

In einem Hundertstelkrimi nutze die Britin Laura Renwick am Freitagnachmittag den Vorteil des letzten Startplatzes und schnappte Jur Vrieling (NED) noch im allerletzten Moment den Sieg vor der Nase weg. Evergreen Hugo Simon und Freddy lieferten mit Platz acht das beste Ergebnis der Österreicher.

Bestes heimisches Paar im CSI3*-Hauptbewerb über 1,50 m am Freitag: Hugo Simon und Freddy auf Rang acht © Michael Rzepa
Bestes heimisches Paar im CSI3*-Hauptbewerb über 1,50 m am Freitag: Hugo Simon und Freddy auf Rang acht
© Michael Rzepa
17 der 49 gestarteten Pferd-Reiter-Paare hatten sich im Hauptbewerb des Tages für das Stechen qualifiziert und auch in der Entscheidungsrunde sah man jede Menge fehlerfreie Ritte – damit galt es vor allem auch eine gute Zeit zu liefern. Diese Aufgabe löste Jur Vrieling mit Bravour. Im Sattel seines Belgiers Flash Dance V. Kalevallei legte der Niederländer eine sichere Null-Runde in rasanten 28,37Sekunden in die Halle des Glock Horse Performance Center. Danach sah es für eine ganze Weile so aus, als würde der Youngster-Tour-Sieger vom Donnerstag ein weiteres Mal die Siegerrunde im GHPC anführen. Doch dann bewies Laura Renwick, dass es noch ein kleines Stückchen schneller ging. Als letzte Starterin drückte die britische die Amazone im Sattel ihres Selle-Francais-Wallachs Oz de Breve (v. Dollar du Murier) von Beginn an aufs Tempo, nutzte jede Chance auf engere Wendungen und galoppierte mit 28,20 Sekunden in neuer Bestzeit über die Ziellinie. 29,07 Sekunden benötigte der Deutsche Max Kühner, der sich mit seinem belgisch gezogenen Wallach Clintop auf dem dritten Rang positionierte.

Einen starken achten Platz holte Altmeister Hugo Simon, der für das Weltranglistenspringen über 1,50 m seinen neunjährigen For Pleasure-Sohn Freddy gesattelt hatte und die Stechrunde in fehlerfreien 31,38 Sekunden absolvierte. Ebenfalls ohne Abwurf blieb auch der Salzburger Christian Juza mit Never Des Etisses auf Rang elf (0/34,59).
Ein dritter und ein fünfter Rang im stark besetzten Teilnehmerfeld: Die Bilanz von Jürgen Krackow und Boulahrouz in der GHPC Youngster Tour kann sich sehen lassen. © Michael Rzepa
Ein dritter und ein fünfter Rang im stark besetzten Teilnehmerfeld: Die Bilanz von Jürgen Krackow und Boulahrouz in der GHPC Youngster Tour kann sich sehen lassen.
© Michael Rzepa
In der Youngster Tour erwiesen sich Jur Vrieling und Correndo auch am Freitag als tonangebendes Paar. 35,03 Sekunden benötigte das niederländische Duo in der zweiten und entscheidenden Phase für den 1,30 m-Parcours und zementierten damit neuerlich seinen Sieg. Beinahe hätte es in diesem Bewerb sogar einen niederländischen Dreifacherfolg gegeben, wäre nicht Emanuele Gaudiano mit Lishynsky auf Rang zwei galoppiert (0/35,98) um Wout-Jan von der Schans mit Caapverdi (0/37,57) und Gert Jan Bruggink mit Bas (0/37,64) auf die Plätze drei und vier zu verdrängen.

Gleich dahinter folgte der beste Österreicher im Feld: Nach Platz drei am Vortag durften sich Jürgen Krackow und sein achtjähriger Hengst Boulahrouz diesmal über einen ausgezeichneten fünften Platz freuen (0/38,64). Gerfried Puck und Glock’s Chamonix sorgten mit Rang sechs für eine weitere heimische Platzierung (0/38,73).

Amazonen dominieren CSI1*-Springen

Mit Johanna Sixt gab es im zweiten Small-Tour-Bewerb des Turniers erneut einen rot-weiß-roten Sieg zu bejubeln. Lediglich fünf Hunderstelsekunden trennten am Ende die Plätze eins und zwei voneinander, die sehr zur Freude des Publikums mit Johanna Sixt (0/46,24) und Birgit Peitner (0/46,29) gleich beide durch heimische Reiterinnen besetzt waren. Mit bereits gehörigen zwei-Sekunden-Abstand sicherte sich die Deutsche Nicole Schimmelpfennig dahinter Platz drei (0/48,25).

Die Medium Tour sah ein Schweizer Paar an der Spitze. Stefanie Breitenstein wählte im Sattel des neunjährigen KWPN-Wallach Asterix die schnellste Linie und feierte mit ihrem gelungenen Ritt in 51,84 Sekunden den Sieg. Platz zwei holte der Niederösterreicher Georg Hladik mit Parcival Z nach einer fehlerfreien Runde, für die das Duo 53,24 Sekunden benötigte. Rang drei ging dank Florence Seydoux auf dem neunjährigen Cornet-Obolensky-Nachkommen Clever PKZ wiederum an die Schweiz (0/54,09).

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.
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