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20.01.2013

Triumph für Helen Langehanenberg in der Weltcupkür von Amsterdam

Es war zwar nicht der erste Sieg, den die amtierende deutsche Meisterin mit ihrem Damon Hill in der aktuellen Weltcupsaison feierte, aber eine Premiere war’s trotzdem: Helen Langehanenberg und ihr Dunkelfuchshengst setzten sich erstmals in einer Kür gegen Adelinde Cornelissen und Parzival durch.

Dieser Sieg hatte sich bereits angekündigt: Helen Langehanenberg und Damon Hill sind die großen Sieger der Weltcupkür von Amsterdam. © Arnd Bronhorst / FEI
Dieser Sieg hatte sich bereits angekündigt: Helen Langehanenberg und Damon Hill sind die großen Sieger der Weltcupkür von Amsterdam.
© Arnd Bronhorst / FEI
Die Dominatorin der vergangenen beiden Weltcupsaisonen und ihr Jazz-Sohn hatten vor heimischem Publikum nicht gerade eine Sternstunde. Parzival, der sich bei der Grand-Prix-Siegerehrung am Vortag erschreckt hatte, präsentierte sich auch am Samstag sehr angespannt und Adelinde Cornelissen hatte augenscheinlich alle Mühe die Aufmerksamkeit des großgewachsenen Fuchses bei sich zu halten. Das Paar erhielt dennoch hohe Noten und beendete seine Kür mit stattlichen 85,425 Prozent – der niederländische Richter bei C, Ghislain Fouarge griff bei der Punktevergabe sogar in die Vollen und bedachte das Duo mit einer etwas fragwürdigen B-Note von 94 Prozent.

Während viele ReiterInnen Mühe hatten ihre Pferde in der gespannten Atmosphäre zu sammeln, brillierten Helen Langehanenberg und Damon Hill mit bemerkenswerter Coolness. Noch vor wenigen Wochen wurden die zierliche Deutsche und ihr Westfalenhengst beim World Dressage Masters in Mechelen (BEL) Opfer eines Musik-Ausfalles während ihrer Kür, doch dieses Mal lief alles glatt. Das zeigte sich auch in den Wertnoten. Vier der fünf Richter sahen das Paar auf Platz eins, für die mit dem Koeffizient vier bewertete Fußnote „Harmonie zwischen Pferd und Reiter“ gab es drei mal die 9, einmal 9,5 und einmal 8,5. Mit insgesamt  86,025 setzten sich die beiden vor die Doppel-Weltcupsieger der vergangenen Jahre und drehten damit das Grand Prix-Ergebnis um (Platz eins mit 82,191 Prozent für Adelinde Cornelissen und Parzival vor Helen Langehanenberg und Damon Hill mit 81,660 Prozent). 
Für die kraftvollen, rhythmischen Passagen von Damon Hill gab"s Noten zwischen 8,5 und 9,00. © Arnd Bronhorst / FEI
Für die kraftvollen, rhythmischen Passagen von Damon Hill gab"s Noten zwischen 8,5 und 9,00.
© Arnd Bronhorst / FEI
„Wir wollten versuchen hier zu gewinnen, dass es uns jetzt gelungen ist, ist ein richtig gutes Gefühl“, freute sich die 30-jährige Münsterländerin sichtlich über ihren großen Erfolg und fügte hinzu „es ist eine Ehre vor Adelinde platziert zu sein. Sie hat unseren Sport in den vergangenen Jahren dominiert und unglaublich viel gewonnen. Jetzt in der selben Liga mitreiten zu können, ja sogar noch besser zu sein, ist einfach großartig.“

Auch der dritte Platz ging an eine Reiterin aus Deutschland. Im Grand Prix noch auf dem fünften Rang gelegen, konnten sich Isabell Werth und ihr zwölfjähriger Hannoveranerwallach Don Johnson deutlich steigert und lieferten mit 82,050 Prozent ein beachtliches Ergebnis ab.

Das Amsterdamer Turnier war die sechste Etappe auf dem Weg zum Weltcup-Finale im schwedischen Göteborg (Schweden) vom 24. bis 28. April. Davor macht der Weltcupzirkus noch in Neumünster (GER) von 14. bis 17. Februar und in s’Hertogenbosch (NED) von 14. bis 17. März Halt.

Alle Ergebnisse im Detail finden Sie hier.
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