Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
15.07.2013

Truppa dominiert beim CDI4* am Schindlhof

Vier Starts, vier Siege – mit ihrem abschließenden Triumph bei der Grand Prix Kür wurde Valentina Truppa ihrer Favoritenrolle beim internationalen Dressurturnier in Fritzens mehr als gerecht und sicherte sich obendrein auch noch den Manfred Swarovski-Wanderpreis für die erfolgreichste Reiterin des Turniers.

Valentina Truppa und Eremo del Castegno wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und holten den Sieg in der Grand Prix Kür des CDI3* in Fritzens. © Maximilian Schreiner
Valentina Truppa und Eremo del Castegno wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und holten den Sieg in der Grand Prix Kür des CDI3* in Fritzens.
© Maximilian Schreiner
Bereits bei der Siegerehrung des Grand Prix Spécial am Sonntagvormittag ertönte die italienische Hymne, nachdem Valentina Truppa im Sattel ihres Chablis zu 72,688 Prozent geritten war. Allerdings fiel der Sieg deutlich knapper aus als im vorangegangenen Grand Prix, denn die zweitplatzierte Französin Karen Tebar verbesserte sich gegenüber ihrem vierten Platz vom Freitag mit über vier Prozent deutlich und kam bis auf wenige Punkte an Truppa heran (71,313). Rang drei ging mit Jill de Ridder und Wellington (67,875) an ein deutsches Paar. Dahinter reihte sich Karin Kosak mit ihrer zwölfjährigen Stute Lucy’s Day als beste Österreicherin auf Rang vier.

Peter Gmoser, am Freitag noch auf dem vielversprechenden dritten Rang gelegen, musste seinen 13-jährigen Idocus-Sohn Two to Tango in letzter Minute verletzungsbedingt aus dem EM-Sichtungsbewerb zurückziehen. „Tango hat sich vorne rechts über dem Huf leicht angeschlagen, wir wollten kein unnötiges Risiko eingehen“, so der Burgenländer. Die Entscheidung um die verbleibenden zwei Tickets für die Dressur-Europameisterschaft Ende August im dänischen Herning (Victoria Max-Theurer und Renate Voglsang sind bereits fix qualifiziert) wird jetzt wohl vor allem von der Fitness der jeweiligen Pferde abhängen.

Noch ein Sieg für Truppa

Valentina Truppa hieß auch die Siegerin in der abschließenden Kür, dem Highlight des dreitägigen Turniers in Fritzens. Die junge Italienerin präsentierte ihr aktuelles Spitzenpferd Eremo de Castegno mit viel Schwung und Elan, phasenweise geriet ihr der imposante Rohdiamant-Hengst in der noch recht neuen Kür jedoch etwas zu stürmisch, sodass sich in die mit 79,475 Prozent vielleicht etwas wohlwollend bewertete Darbietung einige Fehler einschlichen. Neben den mehrfach missglückten Serienwechseln patzte das Paar in der ersten Trabverstärkung und auch die Zick-Zack-Traversale war nicht frei von Fehlern. Demgegenüber stand eine starke Piaffe-Passage-Tour mit viel Ausdruck, die in einer einhändig gerittenen Piaffe-Pirouette gipfelte. Mit vier Siegen und dem Manfred Swarovski Wanderpreis in der Tasche konnte Valentina Truppa nach drei Tagen auf der schönen Anlage der Familie Swarovski zufrieden Bilanz ziehen: „Es waren drei ganz besondere Tage für mich hier am Schindlhof. Ein Glücksplatz für mich! Ich denke, dass uns die Kür trotz einiger Unebenheiten schon sehr gut gelungen ist. Jetzt bekommt Eremo seine verdiente Pause und dann bereiten wir uns im Training gezielt auf die EM in Dänemark vor.“

Rang zwei sicherte sich die US-Amerikanerin Tina Konyot auf ihrem mächtigen dänischen Hengst Calecto mit 76,450 Prozent, gefolgt von Kleiner-Tour-Siegerin Dorothee Schneider (GER) mit Kaiserkult TSF (74,725).

Alle Ergebnnisse aus Fritzens können Sie hier nachlesen.
Passier Skyscraper
  • Passier  Passier