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06.12.2013

Umsatzsteuer Neu: Keine Vorsteuerpauschale per 1.1.2014

Wie die gestern veröffentlichten aktualisierten Richtlinien zeigen, wird die Einführung der 20-prozentigen Umsatzsteuer für bisher pauschalierte landwirtschaftliche Einstelletriebe die Pferdewirtschaft ab Jänner kommenden Jahres in voller Härte treffen. Der Fiskus hat sich vorläufig gegen eine entlastende Vorsteuerpauschale entschieden.

Jetzt ist es fix: Im Großteil der landwirtschaftlichen Pensionspferdebetriebe wird das Einstellen ab 1.1.2014 empfindlich teurer. © Jari Hindström - fotolia.com
Jetzt ist es fix: Im Großteil der landwirtschaftlichen Pensionspferdebetriebe wird das Einstellen ab 1.1.2014 empfindlich teurer.
© Jari Hindström - fotolia.com
Wie sich bereits Ende Oktober im Entwurf des neuen Wartungserlasses der Umsatzsteuerrichtlinien abzeichnete, enthält auch die gestern veröffentlichte Endversion keine Vorsteuerpauschale. Damit ist jetzt auch fix, dass ab 1.1.2014 alle Pferdeeinstellbetriebe, die nicht unter die Kleinunternehmergrenze fallen (jährl. Netto-Einnahmen aus Pensionspferdehaltung unter 30.000 Euro - detaillierte Ausführungen zu diesem Thema gibt's hier ), 20 Prozent Umsatzsteuer abführen müssen.

Darüber, welche Auswirkungen diese Neuregelung auf die Einstellgebühren, die Betriebe und die Pferdehalter im Konkreten haben wird, berichten wir an dieser Stelle in Kürze.

Bis dahin möchten wir Ihnen die laufende Petition ans Herz legen. Nur wenn sich die Pferdeszene solidarisiert können wir den Druck auf die Politik weiter erhöhen um nach der erfolgreich vollzogenen Regierungsumbildung vielleicht doch noch eine nachträgliche Änderung der Umsatzsteuerrichtlinienzu erwirken.
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