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01.02.2015

Ungefährdeter Weltcupsieg für Charlotte Dujardin in Amsterdam

Völlig außer Konkurrenz reitet nach wie vor Charlotte Dujardin auf ihrem KWPN-Wallach Valegro. So auch bei der Weltcupetappe in Amsterdam, die das britische Dream-Team mit 93,90 Prozent souverän für sich entschied.

Gefeierte Sieger in Amsterdam: Charlotte Dujardin (GBR) und Valegro © Arnd Bronkhorst / FEI
Gefeierte Sieger in Amsterdam: Charlotte Dujardin (GBR) und Valegro
© Arnd Bronkhorst / FEI
Mit mehr als zehn Prozent Vorsprung ritten Charlotte Dujardin und ihr 13-jähriger Negro-Sohn ihren zweiten Weltcup-Etappensieg der Saison überaus komfortabel nach Hause. Während sich das Duo im Qualifikations-Grand-Prix noch einen Steher in der Schluss-Piaffe geleistet hatte, präsentierten sich die Weltranglistenführenden aus Großbritannien in der Kür einmal mehr von ihrer makellosen Seite und einer Klasse, die derzeit von keinem anderen Paar im Dressurzirkus auch nur annähernd erreicht werden kann.

26 Mal vergaben die fünf RichterInnen aus Frankreich, Großbritannien, Deutschland und den Niederlanden die Höchstnote 10, alleine fünf davon für die Harmonie zwischen Pferd und Reiter. Dabei hatte Dujardin, die erst unlängst in die Top-500 der einflussreichsten Persönlichkeiten Großbritanniens gewählt worden war, in den vergangenen Wochen gar keine Zeit für ihren Valegro gehabt. Das Training hatte zwischenzeitlich Trainer und Mentor Carl Hester übernommen. Und der dürfte seine Sache sehr gut gemacht haben, immerhin blieb Dujardin in Amsterdam nur 0,4 Prozent unter ihrem eigenen Kür-Rekord.

Wie schon im Grand Prix ging der 2. Platz an die Niederländerin Danielle Heijkoop und ihren 16 Jahre alten Gribaldi-Sohn Siro. Mit Höhepunkten in der Piaffe-Passage-Tour, die den Richtern Noten bis 9,5 wert waren, schloss das Duo mit gesamt 82,375 Prozent. Ein weiteres Ergebnis über der 80-Prozent-Marke lieferte die deutsche Weltcupführende Jessica von Bredow-Werndl. Ihr ebenfalls von Gribaldi abstammender Unee BB lief eine fehlerfreie Prüfung, die mit 80,900 Prozent und Rang 3 vor den beiden Niederländern Diederik von Silfhout mit Arlando auf Rang 4 (79,950 %) und Hans Peter Minderhoud auf Glock’s Flirt (79,250 %), belohnt wurde.

Alle Ergebnisse im Detail gibt’s hier

Oranje-Sieg im Großen Preis

Während es in der Amsterdamer Weltcup-Dressur für die Oranjes „nur“ für Platz zwei gereicht hatte, ging der Sieg im Großen Preis der Springreiter mit Willem Greve an einen der Lokalmatadoren.

Im Sattel des Holsteiner Hengstes Carambole, einem Sohn des im Vorjahr verstorbenen Cassini I, beendete der Niederländer den Stechparcours fehlerfrei in 34,27 Sekunden. Das Nachsehen hatte der Ägypter Karim Elzoghby, der sich mit seiner Stute Amelia in ebenfalls strafpunktefreien 34,75 Sekunden knapp geschlagen geben musste. Rang drei holte der im belgischen Mechelen lebende Deutsche Daniel Deusser auf seiner Oldenburger Catoki-Tochter Carriere (0/36,38).

Julia Kayser (T), die am Freitag mit ihrer Sterrehof's Ushi im Mercedes Benz Preis über 1,45 m auf den hervorragenden 7. Platz gesprungen war und mit Sterrehof's Cayetano im De Telegraaf Prijs (1,50 m) auch noch einen tollen 8. Platz geholt hatte, warf im Grand Prix frühzeitig das Handtuch und gab auf. 

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.
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