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14.09.2015

Unglaublicher Scott Brash macht das Unmögliche möglich

Die Nummer eins im Springsattel hat sich am vergangenen Sonntag in Spruce Meadows selbst ein Denkmal gesetzt. Im Sattel seines fantastischen Hello Sanctos sprang der britische Superstar nach Genf und Aachen zum dritten Major-Sieg in Folge. Neben einem Ehrenplatz in der Geschichte des Reitsports verdiente sich Brash damit auch ein stattliches Preisgeld: 1,3 Million Euro!

Geniales Duo: Ihrer langen Erfolgsserie haben Scott Brash und Hello Sanctos nun auch noch den millionenschweren Rolex Grand Slam hinzugefügt. © Spruce Meadows Media Services
Geniales Duo: Ihrer langen Erfolgsserie haben Scott Brash und Hello Sanctos nun auch noch den millionenschweren Rolex Grand Slam hinzugefügt.
© Spruce Meadows Media Services
Als einziger Reiter des hochkarätigen Starterfelds im kanadischen Spruce Meadows blieb der Brite in beiden Umläufen fehlerfrei und schaffte damit, was vorher keiner so recht für möglich gehalten hätte. Brash ist damit der erste Sieger der 2013 ins Leben gerufenen Springserie des Luxus-Uhrenherstellers Rolex. „Es ist absolut unglaublich, für mich ist ein Lebenstraum wahr geworden“, sprach der 29-Jährige, als ihm in der feierlichen Siegerehrung die Siegertrophäe überreicht wurde. Der imposante Pokal war dabei freilich nur das Tüpfelchen auf dem i. Als Sieger der drei großen Majors des Reitsports kassierte Brash die unglaubliche Summe von einer Million Euro zusätzlich zum Preisgeld von 500.000 kanadischen Dollar – umgerechnet 332.000 Euro. Noch nie zuvor hat es eine derart hohe Prämie im Reitsport gegeben.

Der Bewerb selbst war an Emotion und Spannung kaum zu überbieten: Dauerregen und ein Parcours von höchstem Schwierigkeitsgrad erwarteten die 40 Reiter, die sich während der Turnierwoche für das Major qualifizieren konnten. Schon im ersten Umlauf wurde großzügig die Spreu vom Weizen getrennt, nur zehn Paare kamen fehlerfrei durch den Kurs.

Wie schon bei der Etappe in Aachen lieferten Scott Brash und sein phänomenaler Hello Sanctos die schnellste Zeit in Runde eins und durften im zweiten Umlauf als zwölftes und letztes Paar einreiten. So hatte Brash die Gelegenheit sich in aller Ruhe anzusehen, wie man es nicht macht, denn keiner seiner elf Konkurrenten kam ohne Fehler ins Ziel. Was sie nicht schafften, gelang dafür dem Briten. 14 Mal hielt das Stadion den Atem an, 14 Mal wurde kollektiv aufgeatmet, als die Stangen liegen blieben. Als schließlich auch noch die Zeit reichte, war der Triumph des Briten perfekt und der Rolex-Jackpot endgültig vergeben.

Das fürstliche Preisgeld will Scott Brash nun in eine eigene Anlage investieren. Um sein Ziel zu erreichen, hatte der britische Großverdiener sogar bereitwillig auf einen Start bei den Europameisterschaften in der Soers verzichtet und alles auf das verbleibende Masters-Springen in Spruce Meadows ausgerichtet. Eine Entscheidung, die ihm nicht gerade wenig Kritik eingebracht hatte – sich für den Reiter schlussendlich rein finanziell aber zweifelsohne bezahlt gemacht hat.
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