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21.06.2016

Uta Gräf mit Tierschutzpreis gewürdigt

Die deutsche Dressurreiterin Uta Gräf gilt seit Jahren als absolutes Musterbeispiel dafür, dass sich Hochleistungssport, faires Reiten und eine artgerechte Haltung nicht ausschließen. Ihren Bemühungen zum Wohl des Pferdes wurde nun mit einem Tierschutzpreis Rechnung getragen.

Für ihren vorbildlichen beruflichen Umgang mit Pferden wurde Uta Gräf mit dem Tierschutzpreis des Donnersbergkreises ausgezeichnet. © Tomas Holcbecher
Für ihren vorbildlichen beruflichen Umgang mit Pferden wurde Uta Gräf mit dem Tierschutzpreis des Donnersbergkreises ausgezeichnet.
© Tomas Holcbecher
„Wir müssen unsere Mitbewohner auf der Erde respektieren und achten und ihnen den Lebensraum lassen, den sie brauchen“, betonte Landrat Werner bei der Verleihung des „Tierschutzpreis des Donnersbergkreises 2016“. Es sind Tugenden, die Uta Gräf seit jeher lebt.

Mit der Einführung des Tierschutzpreises im Jahr 2007, der jetzt zum 4. Mal vergeben wurde, will der pfälzische Landkreis anhand positiver Beispielen hervorheben, wie das Leben mit allen Geschöpfen zukunftsfähig gestaltet werden kann. Uta Gräf habe durch ihren unermüdlichen Einsatz für artgerechte Tierhaltung bewiesen, dass durchaus auch Grand-Prix-Pferde in Gruppen und auf der Weide gehalten werden können.

Dass es sich dabei nicht um Fiktion sondern Realität handelt, beweist Gräfs Vorzeigebetrieb auf dem Rothenkircherhof, wo rund 50 Pferde, vom Jungpferd bis zum Grand-Prix-Crack, täglich im Herdenverband viel Auslauf genießen und in hellen und luftigen Boxen untergebracht sind, die die Vorgaben der Leitlinien um das drei bis vierfache überschreiten. Die Pferde haben stets die Möglichkeit nach draußen zu gehen und mit ihren Stallnachbarn zu interagieren.

Und auch in Sachen Ausbildung geht Uta Gräf mit gutem Beispiel voran. Auch die talentiertesten Pferde in der Obhut der Berufsreiterin werden erst ab ca. fünf Jahren zu Turnieren zugelassen. Dieser praktizierte Tierschutz habe - insbesondere bei teuren Spitzenpferden - Seltenheitswert und verdiene große Anerkennung, wie Werner in seiner Rede betonte.

Uta Gräf habe die Partnerschaft zu den Pferden in den Mittelpunkt ihres Handelns gestellt „und das ist wirklich sensationell für die Dressur-Reiterei“, urteilte der Landrat. Indes gebe der sportliche Erfolg der passionierten Reiterin recht, die 2004 mit Platz drei bei den Deutschen Meisterschaften erstmals bundesweit auf sich aufmerksam machte.

PM/ps
 
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