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07.01.2014

Valegro bleibt bei Dujardin und Hester

Gute Nachrichten für alle Fans der britischen Olympia-Goldmedaillengewinner: Nach monatelangem Tauziehen um einer drohenden Veräußerung des elfjährigen Rekordbrechers haben dessen Besitzer nun entschieden, dass der KWPN-Wallach nicht länger zum Verkauf stehen soll.

Das Dreamteam bleibt vereint: Charlotte Dujardin und Valegro werden auch weiterhin die Dressuwelt mit ihren Ritten begeistern. Als nächstes Ziel haben die beiden den Dressur-Weltcup im Visier. © Tomas Holcbecher
Das Dreamteam bleibt vereint: Charlotte Dujardin und Valegro werden auch weiterhin die Dressuwelt mit ihren Ritten begeistern. Als nächstes Ziel haben die beiden den Dressur-Weltcup im Visier.
© Tomas Holcbecher
Bereits nach den Europameisterschaften 2011 hatte es geheißen, dass Valegro im Anschluss an die Olympischen Spiele 2012 auf den Markt käme. So richtig glücklich mit den darauffolgenden Angeboten waren seine Besitzer, Carl Hester und Roly Luard, die von Anfang an klar machten, dass sie nicht an den Höchstbietenden, sondern an den „richtigen“ Besitzer für Valegro verkaufen wollten, allen Anschein nach allerdings nicht. Denn wie Carl Hester jüngst in seiner Kolumne im britischen Reitsportmagazin Horse & Hound verlautbarte, habe man sich nun endgültig dazu entschieden, dass der Negro-Sohn für immer bei seinem Trainer Carl Hester und seiner Erfolgspartnerin Charlotte Dujardin bleiben dürfe. Nun werden Investoren gesucht, die die nötige Finanzierung des erfolgreichsten britischen Dressurpaares aller Zeiten sichern soll.

„Sowohl Roly als auch ich sind überzeugt, dass Valegro, der bei mir auf dem Hof steht, seit er zwei Jahre alt ist, nirgendwo anders hingehört als in unsere Pflege, mit seiner Reiterin, seinem Trainer, seinen Besitzern und seinem gesamten Team“, schreibt Hester. Vor allem die Sorge darum, einen vergleichbaren Lebensplatz für den Dressur-Champ zu finden, habe die Verkaufsabsichten getrübt. Das verriet der achtfache britische Meister jüngst dem The Horse Magazine: „Du kommst an einen Punkt, an dem du dir Sorgen darüber machst, ob du jemals jemanden finden wirst, der ihm ein Zuhause bietet wie wir es tun. Wir behandeln ihn so, wie wir es tun deshalb, weil er fast sein ganzes Leben lang bei uns ist und für uns sein Wert insofern bedeutungslos ist, als dass er immer noch ein Pferd ist das selbst ja nicht weiß, wie viel Geld es wert ist. Entsprechend muss seine tägliche Routine auch nicht geändert werden. Wenn jemand anders so viel Geld für ein Pferd bezahlt, wird er ihn dann noch einfach Pferd sein lassen? Ich würde es ihm nicht verübeln. Ich weiß es einfach nicht.

Die Entscheidung, Valegro zu behalten sei „eine Erleichterung“, sagte der britische Erfolgstrainer im Interview mit eurodressage.com. Allerdings wäre damit auch die Zeit des Träumens vorbei und auch die Hypothek auf seine Anlage in Glouchestershire können nun nicht getilgt werden. „Manchmal musst du die Chance deines Lebens für das Pferd deines Lebens aufgeben“, so Hester.

Quelle
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