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10.02.2015

Valegros Karriereende für 2016 geplant

Die Olympischen Spiele 2016 in Rio sollen der letzte Höhepunkt in der Karriere des weltbesten Dressurpferdes aller Zeiten werden. Diese Möglichkeit stellt zumindest Mitbesitzer und Trainer Carl Hester in den Raum. Und denkt gleichzeitig über sein eigenes Karriereende nach.

Nach Rio 2016 soll Valegro vor allem das tun dürfen, was er am meisten liebt: seine Nase ins Gras stecken und fressen! © Tomas Holcbecher
Nach Rio 2016 soll Valegro vor allem das tun dürfen, was er am meisten liebt: seine Nase ins saftige Gras stecken und fressen!
© Tomas Holcbecher
“Rio wäre das große Finale. So stelle ich mir das vor. Rio, und dann ist Schluss.“ Wird Carl Hester von dressage-News.com zitiert. „Nach einer derart beständigen Karriere möchte ich nicht, dass er weitermachen muss, weil er es eben kann. Es gibt kein anderes Pferd, das Vergleichbares für unser Land geleistet hat.“

Damit hat er recht. Der heute dreizehnjährige Wallach avancierte unter seiner Reiterin und Ausbilderin Charlotte Dujardin zum alleinigen Rekordhalter in allen Dressurprüfungen. Seit der Turniersaison 2012 hat es bis auf Grand Prix und Grand Prix Spécial beim CHIO in Aachen 2014 keinen Bewerb mehr gegeben, den Valegro nicht auf Platz eins beendet hätte. Zur beeindruckenden Medaillensammlung des Duos Dujardin/Valegro zählen zwei Olympia-Goldmedaillen, drei Goldmedaillen bei Europameisterschaften und zweifaches WM-Gold.

Doch nicht nur für den ganggewaltigen Negro-Sohn könnte Rio das letzte große Turnier seiner Karriere sein. Auch Carl Hester denkt laut darüber nach, seine Turnierstiefel nach 25 Jahren im Sport an den Nagel zu hängen um sich, wie er sagt, anderen Möglichkeiten zuzuwenden, die sich ihm bereits eröffnet hätten. „Das Problem ist, dass du als Reiter nie weißt, wie es dir damit geht, wenn du plötzlich keine Turniere mehr bestreitest“, räumt der britische Multichampion allerdings ein.

Sprung über 90 Prozent im Grand Prix möglich

Einen Meilenstein – abgesehen von den Olympischen Spielen – hat Hester für seinen Valegro dann aber doch noch im Visier: Der Sprung über die 90-Prozent-Marke im Grand Prix. Beim Weltcup in Amsterdam war das Duo wieder ganz dicht dran an der eigenen Bestmarke von 87,460 Prozent. Und das, obwohl Dujardin nach wochenlangem Auslandsaufenthalt erst drei Tage vor dem Turnier wieder im Sattel des Wallachs Platz genommen hatte. „So gesehen sind da immer noch ein paar Prozent drin“, ist sich Hester sicher. „Ich bin überzeugt, dass er über die 90 Prozent im Grand Prix kommen kann. Ich sehe ihn jeden Tag, ich weiß, er hat immer noch Reserven.“ Einen etwas höheren Versammlungsgrad und noch etwas mehr Raumgriff im starken Schritt habe Valegro zu Hause schon gezeigt. Das müsse er nur noch in der Turnieratmosphäre umsetzen…

Zukunft gesichert

Ob Valegro nun die 90 Prozent im Grand Prix schafft oder nicht – die Zukunft des Negro Sohnes ist jedenfalls gesichert. „Ich könnte mir nicht vorstellen, Valegro zu verkaufen. Schließlich will ich nicht meinen Kopf verlieren oder im Tower von London landen“, scherzt der 47-Jährige. „Er wird auf meinem Hof in Rente gehen. Denn in Wahrheit liebt Valegro nichts mehr als seinen Kopf ins Gras zu stecken und zu fressen.“

Quelle
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