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22.07.2013

Vejer de la Frontera: Platz fünf für Junioren-Team bei Nachwuchs-EM

Am Ende hat es für Österreichs Junioren im Springsattel nicht ganz für die ganz große Sensation gereicht. Nach Platz eins im Zwischenklassement gab es für die heimischen Nachwuchstalente immerhin noch den beachtenswerten fünften Platz in der Teamwertung.

Der Tiroler Dominic Juffinger holte im Sattel seines Copido mit Rang 19 die beste rot-weiß-rote Einzelplatzierung dieser EM. © Fotoagentur Dill
Der Tiroler Dominic Juffinger holte im Sattel seines Copido mit Rang 19 die beste rot-weiß-rote Einzelplatzierung dieser EM.
© Fotoagentur Dill
Lediglich ein Abwurf trennte die rot-weiß-roten Junioren von EM-Bronze, dennoch können Alessandra Reich, Laura Sutterlüty, Nani Kulmitzer und Katharina Leitsberger stolz auf ihre Leistung und die ihrer Pferde sein. Zumindest zwischenzeitlich lagen die vier ex aequo mit den Equipen aus der Schweiz und den Niederlanden auf Rang eins der Wertung.

Nach einem sensationellen Auftakt, bei dem beinahe alles perfekt lief, ging unser Team mit vier Fehlerpunkten auf dem Konto in die zweite Runde. Und auch die begann überaus vielversprechend, denn Alessandra Reich wiederholte im Sattel ihres U Mijnheer ihr Glanzstück vom Vortag und blieb erneut ohne Fehler. Laura Sutterlüty und ihr Wallach Liquidor, die bis dahin ungemein sicher und in beiden vorangegangenen Prüfungen ohne Springfehler geblieben waren, patzten danach zum ersten Mal bei diesem Championat und mussten zwei Abwürfe hinnehmen. Acht weitere Strafpunkte gab es für den Ritt von Nani Kulmitzer auf Colbera, Katharina Leitsberger und Michael sorgten mit 22 Fehlerpunkten für das Streichergebnis. Die insgesamt 16 Punkte dieser Runde ließen die Gesamtwertung der heimischen Juniorinnen auf 20 Strafpunkte anwachsen, was schlussendlich Rang fünf des insgesamt 20-Nationen-starken Feldes bedeutete.

Gold gab es für das Team der Schweiz mit gesamt acht Fehlerpunkten vor den britischen Junioren (12). Bronze sicherte sich das Team aus den Niederlanden, die die Wertung mit 16 Fehlerpunkten beendeten.

Die Schweiz durfte sich an diesem Tag noch ein weiteres Mal über Gold freuen, denn auch die neuen Team-Europameister der Young Rider kommen aus dem Lager der Eidgenossen. Die Equipe rund um Stadthallen-Sieger Martin Fuchs blieb in der zweiten Runde ohne Fehler und holte sich mit gesamt acht Strafpunkten auf dem Konto Team-Gold in der Klasse der 16- bis 21-Jährigen. Auch die Niederländer erlaubten sich in Runde zwei keinen Patzer und schlossen mit gesamt 12 Fehlern auf Rang zwei und dem Silberrang. Bronze holte das belgische Team mit 14 Fehlerpunkten.

Einzel-Europemeister kommen aus Ungarn, Italien und den Niederlanden

Am Finaltag der EM ging es für die 30 Bestplatzieren der drei Altersklassen in zwei Umläufen um die Einzel-Titel. Bei den Children, die bereits nach dem ersten Tag aus dem Rennen um eine Team-Medaille gewesen waren, hatten es zwei heimische Paare in die Endrunde geschafft. Die beste rot-weiß-rote Einzel-Platzierung dieser Nachwuchs-EM holte der zwölfjährige Dominic Juffinger, der sichim Sattel seines Copido in fünf kräftezehrenden Wertungsspringen nur drei Abwürfe zu Schulden kommen lassen hatte und sein EM-Debüt mit gesamt zwölf Fehlerpunkten auf Rang 19 beendete. Stephanie Ausch und ihrer sonst so sicheren Wendy ging nach einem phänomenalen Turnierstart mit zwei Mal Null gen Ende der fünf Bewerbstage im glutheißen Spanien etwas die Luft aus, das Paar schloss mit gesamt 16 Punkten auf Rang 28.

Genügend Luft bis zum Schluss hatte dagegen das ungarische Duo Virag Weinhardt und Bognar Jen Cor. Die beiden blieben sechsmal ohne Fehler – eine Glanzleistung, mit der sich das Duo den Europameistertitel der Children nach Silber im Vorjahr wirklich redlich verdient hat. Dabei hätte es um ein Haar noch eine Goldene für die Schweiz gegeben,  doch ein Abwurf  machte die Siegesträume der deutlich schnelleren Isabelle Straehuber zunichte, sie durfte sich immerhin noch über Silber freuen. Bronze sicherte sich die Französin Camille Conde-Ferreira mit acht Fehlerpunkten im Stechen.

Im Finale der Junioren hatte Österreich mit Laura Sutterlüty und Liquidor ein vielversprechendes Duo am Start. Nach den ersten drei Bewerben mit gesamt neun Fehlerpunkten noch sehr gut unterwegs, forderten die Anstrengungen der vorangegangenen Bewerbe auch bei diesem Paar ihren Tribut. Fünf Mal fiel im Finalbewerb die Stange, sodass für das Vorarlberger Erfolgsduo mit gesamt 29 Fehlerpunkten ein Top-Ergebnis in weite Ferne rückte.

Die Goldmedaille ging an den Italiener Emanuele Massimiliano Bianchi mit Cupido Z, Silber holte der Ire Bertram Allen, 2011 Ponyvizeeuropameister, mit Molly Malone. Bronze sicherte sich Lisa Nooren aus den Niederlanden mit Zigo.

Im Lager der Jungen Reitern durfte sich der Niederländer Frank Schuttert im Sattel von Winchester HS über Gold freuen. Er verwies Titelverteidiger Martin Fuchs aus der Schweiz mit PSG Future auf Platz zwei. Bronze holte die Britin Chloe Ashton mit Quiet Easy.

Alle Ergebnisse der EM finden Sie hier.
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