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04.07.2014

Vici Max-Theurer greift nach dem Swarovski Wanderpokal

Zwei mal hat Victoria Max-Theurer schon den Swarovski Wanderpokal für die erfolgreichste Reiterin des CDI4* in Fritzens erhalten. Gewinnt sie ihn ein drittes Mal, darf sie die Trophäe endgültig mit nach Achleiten nehmen. Mit ihrem Sieg im Grand Prix der Spécial-Tour am Freitag ist die Multi-Staatsmeisterin auf dem besten Wege dazu.

Drei Jahre nach ihrem letzten Auftritt auf dem Schindlhof holt Victoria Max-Theurer gleich zum Auftakt des Turniers den Sieg im Grand Prix der Spécial-Tour. © Maximilian Schreiner www.im-blickpunkt.com
Drei Jahre nach ihrem letzten Auftritt auf dem Schindlhof holt Victoria Max-Theurer gleich zum Auftakt des Turniers den Sieg im Grand Prix der Spécial-Tour.
© Maximilian Schreiner www.im-blickpunkt.com
Im Sattel ihrer Hannoveraner Stute Blind Date gelang Vici Max-Theuer ein super Ritt, mit vielen Höhepunkten. Die ganggewaltige Breitling-W-Tochter beeindruckte mit einer energiegeladenen Trabtour mit guten Verstärkungen, geschmeidigen Traversalen und unheimlich federnden Passagen. In den Piaffen kann Blind Date den Ausdruck aus der Passage nicht ganz mitnehmen, dennoch gelingt die mit dem Koeffizient zwei bewertete Lektion mittlerweile sicher und gut im Rhythmus. Ein echter Wow-Faktor ist allerdings die Galopptour. Jeder einzelne Galoppsprung der zwölfjährigen Dunkelfuchsstute ist energisch und im bedingungslosen Bergauf angelegt. Schade, dass die Wechsel auch diesmal nicht ganz fehlerfrei blieben, ein Patzer in den Zweierchangements kostete einige Punkte – dafür gelangen die Wechsel von Sprung zu Sprung sicher und mit gutem Durchsprung. „Bei dieser starken Konkurrenz war es nicht zu erwarten, dass ich hier gleich ganz vorne lande“, gestand Max-Theurer, die zum letzten Mal 2010 am Schindlhof zu Gast war. „Außerdem ist das Viereck sehr schwierig. Es ist wunderschön dekoriert und die Pferde haben viel zum Schauen. Aber Beate (Anm.: Stallname von Blind Date) war super konzentriert, hat sich durch nichts ablenken lassen. Wir haben eine sehr ordentliche Runde gedreht und ich bin wirklich happy über unsere Leistung.“ Mit 74,5 Prozent ging das Paar schließlich als Sieger vom Platz.

Rang zwei ging an die USA, die das Turnier am Schindlhof zur Sichtung für die Weltreiterspiele Ende August nutzen. Laura Graves zeigte auf ihrem niederländisch gezogenen Florett-As-Sohn Verdades eine sichere Runde ohne Schnitzer, für die die US-Meisterschafts-Zweite von den Richtern mit 73,38 Prozent bewertet wurde. Dorothee Schneider (GER) auf Ullrich Equine’s St. Emilion  belegte dahinter Rang drei mit 71,46 Prozent.

Nicht den besten Tag hatten Karin Kosak und Lucy’s Day. Das Duo, das noch auf einen Startplatz für die Weltreiterspiele hofft, musste nach Taktfehlern in der ersten Trabverstärkung gleich einen herben Punkteverlust einstecken. Die Piaffen gelangen wieder besser als zuletzt, aber leider passierten sowohl in den Zweier- als auch in den Einerwechseln Fehler. Demgegenüber standen Höhepunkte in den sehr elastischen Passagen, in der Lucy’s Day viel Engagement zeigte. Mit 66,74 Prozent platzierten sich die Vize-Staatsmeister von 2013 schließlich auf Rang 20.

US-Sieg im Prix St. Georges

Die große Qualität des Starterfeldes in Fritzens zeigte sich bereits im Auftaktbewerb der Kleinen Tour, das mit Weltcupsiegern, Olympia- und WM-Medaillengewinner auftrumpfen konnte. Passend zum Unabhängigkeitstag der USA erklang bei der Siegerehrung des Prix St. Georges auch prompt die US-Hymne für Sieger Steffen Peters, der sich im Sattel der erst siebenjährigen Rheinländer Stute Rosamunde mit 75,105 Prozent Platz eins sicherte. Dahinter folgten die beiden Deutschen Dorothee Schneider auf der Sandro-Hit-Tochter Showtime (74,789 %) und Ex-Weltmeisterin Karin Rehbein (75,105 %), die hier am Schindlhof ihre lange und erfolgreiche Karriere beenden wird. Österreichs Vorjahres-Siegerin Stefanie Palm wurde diesmal als beste Österreicherin Sechste (69,947 %).

Am Samstag geht es in Fritzens mit der Intermediaire I (ab 9 Uhr) und dem Grand Prix der Kür-Tour (ab 13.30 Uhr) weiter, für den Vici Max-Theurer ihr Olympiapferd Augustin satteln wird. Starke Konkurrenz ist vor allem aus den USA zu erwartet, denn Steffen Peters bringt in dieser Prüfung sein derzeitiges Top-Pferd Legolas an den Start. Alle Prüfungen aus Fritzens werden von Clipmyhorse.tv live übertragen.

Alle Ergebnisse vom CDI4* auf dem Schindlhof gibt es hier.

Sieger des Prix Saint Georges, Steffen Peters und Rosamunde, USA

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