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05.03.2012

Vici Max-Theurer mit neuem Trainer

Bislang wurde Österreichs Dressur-Ass ausschließlich von ihrem Vater Hans Max-Theurer trainiert, doch das soll sich jetzt ändern. Wie die Reiterin auf ihrer Homepage bekanntgibt, holt sich das Team aus Achleiten künftig Unterstützung bei Isabell Werths ehemaligem Erfolgstrainer, dem Deutschen Wolfram Wittig.

Victoria Max-Theurer und Augustin © Tomas Holcbecher
Wolfram Wittig soll für neue Trainings-Impulse sorgen und Vicis Vater, Hans Max-Theurer, mehr zeitlichen Freiraum ermöglichen.
© Tomas Holcbecher
„Mein Vater trainiert mich jetzt seit 20 Jahren – alle meine Erfolge verdanke ich seiner Ausbildung. Und davor hat er meine Mutter 20 Jahre lang von Erfolg zu Erfolg geführt. Bei insgesamt sechs Olympischen Spielen hat er meine Mutter und mich angleitet. Er wird im August diesen Jahres 70 Jahre jung und wünschte sich hinsichtlich des aktiven Traineramts eine Unterstützung, um sich auch wieder etwas mehr seinen anderen Interessengebieten, wie der Sammlung von Antiquitäten, widmen zu können. Und so war es sein und unser Wunsch und Wille, dass Wolfram Wittig seine Arbeit fortan mit begleitet“, heißt es auf der Homepage der jungen Achleitnerin.


Neun Jahre lang war Wolfram Wittig der Erfolgstrainer an der Seite von Dressurqueen Isabell Werth. Während ihrer Zusammenarbeit erritt die Deutsche Mannschafts- und Einzelgold bei den Weltreiterspielen in Aachen 2006, Mannschaftsgold und Einzelsilber bei den Olympischen Spielen in Hongkong 2008 und erhielt dreimal den Otto Lörke-Preis für das erfolgreichste Nachwuchs-Grand Prix Pferd. Im Februar 2011 trennten sich auf Wittigs Wunsch hin die Wege des erfolgreichen Duos.

Die Kommunikation zwischen Wittig, Victorias Eltern und der Dressurreiterin selbst soll jedenfalls schon sehr gut funktionieren, Wittig habe bereits tolle Impulse für die Zusammenarbeit geben können. „Wir haben ein identisches Ziel der klassischen Dressur vor Augen: ein von der Pike an selbst ausgebildetes, losgelassenes, zufriedenes Pferd, dem Höchstschwierigkeiten dank der sorgsamen Ausbildung und des durchdachten Trainings- und Muskelaufbauprogramms leicht fallen. Der Dressur darf man die Mühe und Kraftanstrengung, die hinter Lektionen wie Piaffen, Passagen und Pirouetten steckt, nicht ansehen. Die Pferde sollen sich ausdrucksvoll und leicht im Viereck präsentieren. Das war stets unser Anspruch – und das ist auch der Anspruch von Wolfram Wittig. Wir freuen uns jedenfalls sehr, dass er Zeit gefunden hat, mein Training mit zu gestalten. Und was auch schön ist, dass wir mit ihm unsere Zuchtleidenschaft teilen – schließlich stammen alle seine Erfolgspferde, die er zusammen mit seiner Frau bis zur Grand Prix-Reife ausgebildet hat, aus der eigenen Zucht,“ freut sich die Achleitnerin auf die künftige Zusammenarbeit.

Gute Ergebnisse bei euroclassics Bremen

Bei den euroclassics in Bremen konnte Vici Max-Theurer ihren Erfolg vom Donnerstag mit Della Cavaleria OLD wiederholen. Mit 71,93 Prozent gewann das Duo den Prix St. Georg mit großem Vorsprung auf die Deutsche Inga von Helldorff im Sattel ihres elfjährigen Hannoveranerwallachs Windhook (67,895 Prozent). „Della Cavalleria OLD ist immer super motiviert, will alles richtig machen“, zeigt sich Vici begeistert über Sieg Nr. zwei beim zweiten euroclassics-Start mit ihrem vielversprechenden Nachwuchspferd.

Im Grand Prix am Samstag ging die junge Dressurreiterin dann mit ihrem 14-jährigen Championatspferd Eichendorff an den Start. Mit 69,404 Prozent und Rang sechs qualifizierte sich das Paar problemlos für den Spécial am Sonntag, den sie auf Rang sieben (69,978 Porzent) beendeten. „Die Trabtour gelang sehr gut und Piaffe-Passage war kraft- und ausdrucksvoll. Leider passierte uns in den Einerwechseln ein kleiner, aber teurer Fehler. Aber mit 69,97 Prozent bin ich sehr zufrieden“, resümmiert Vici nach dem Ritt.

Der Sieg im Spécial ging nach dem Grand-Prix-Sieg am Samstag erneut an Wolfram Wittigs Ehefrau Brigitte im Sattel der zehnjährigen Hannoveranerstute Blind Date. Platz zwei im Spécial belegte Patrik Kittel (SWE) auf Don’t forget (73,067 Prozent) gefolgt von Christoph Koschel (GER) mit Rostropowitsch (71,711).

Ergebnis Grand Prix Spécial

1. Brigitte Wittig (GER) - Blind Date - 73.889%
2. Patrik Kittel (SWE) – Don’t forget – 73,067%
3. Koschel Christoph (GER) – Rostropowitsch – 71,711%
4. Dorothee Schneider (GER) - Looking Forward - 71,667%
5. Anna Kasprzak (DEN) – Donnperignon – 71,600%
7. Victoria Max-Theurer (AUT) – Eichendorff – 69,956%

Ergebnis Grand Prix

1. Brigitte Wittig (GER) - Blind Date - 72.957%
2. Dorothee Schneider (GER) - Looking Forward - 72,787%
3. Patrik Kittel (SWE) – Don’t forget – 71,830%
4. Anna Kasprzak (DEN) – Donnperignon – 70,404%
5. Andreas Helgstrand (DEN) – Tacolando Triple – 70,085%
6. Victoria Max-Theurer (AUT) – Eichendorff – 69,404%

Ergebnis Nat. Dressurprüfung Kl. S* - Prix St. Georges

1. Victoria Max-Theurer (AUT) - Della Cavalleria OLD – 71,930%
2. Inga von Helldorff (GER) – Windhook – 67,895%
3. Peter Koch (GER) - Le Beau – 67,193%
4. Nadine Husenbeth (GER) – Florida – 66,930%
5. Marion Wiebusch (GER) - So Nice – 65,702%

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