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04.03.2013

Vici Max-Theurer und „Beate“ weiterhin auf Erfolgskurs

Mit einem Sieg und einem zweiten Platz startete die zehnfache Österreichische Staatsmeisterin mit ihrem Nachwuchs-Grand-Prix-Pferd Blind Date bei den Euroclassics in Bremen erfolgreich in die neue Saison.

Super Wochenende für Vitoria Max-Theurer und Blind Date bei den euroclassics in Bremen: Mit einem Sieg und einem zweiten Platz gelingt dem Duo ein toller Start in die neue Saison. © euroclassics / Lafrentz
Super Wochenende für Vitoria Max-Theurer und Blind Date bei den euroclassics in Bremen: Mit einem Sieg und einem zweiten Platz gelingt dem Duo ein toller Start in die neue Saison.
© euroclassics / Lafrentz
Ein Auftakt nach Maß gelang Vici und Blind Date, aka Beate, im Grand Prix am Samstag. Mit 74,809 Prozent siegte das Paar nicht nur mit beachtlichem Vorsprung auf die zweitplatzierten Maria Anita Andersen (DEN) und Blue Hors Loxana (71,638), sondern auch mit einer neuen persönlichen Bestmarke. Und die wäre noch höher ausgefallen, hätte die finnische Richterin bei H, Karen Soegaard, sich bei der Benotung etwas mehr an ihren Kolleginnen und Kollegen orientiert. Während das übrige Richtergremium Vici Max-Theurer unisono auf Platz eins sah und Noten zwischen 74,362 und 76,703 Prozent für ihren Ritt vergab, sah Soegaard die junge Achleitnerin lediglich auf Platz fünf (71,383).

Es war dies der erste Turnierauftritt für Victoria und Blind Date nach den Pappas Amadeus Horse Indoors im vergangenen Dezember, bei der das Paar die Spécial-Tour souverän dominiert hatte. "Wir haben zwar noch Luft nach oben, aber es hat wirklich viel Spaß gemacht. Die Stute hat super mitgearbeitet und hat sich vor allem bei den Piaffen und Passagen stark verbessert“, analysierte die 27-jährige Oberösterreicherin zufrieden nach ihrem Ritt.

Verpatzte Wechsel kosten den Sieg im Spécial

Den totalen Triumph an diesem Wochenende verhinderte eine verpatzte Wechsel-Tour im abschließenden Grand Prix Spécial am Sonntag. Während die Zweier-Changements noch wie am Schnürchen klappten und mit Noten zwischen 7,5 und 8 bedacht wurden, gerieten die Einerwechsel an diesem Tag zum echten Stolperstein. In beiden Wechselserien der Prüfung kam es zu mehrfachen Patzern, die die Gesamtnote nach unten purzeln ließen, und auch die Piaffen und die Übergänge aus der bzw. in die Passage gelangen nicht mehr ganz so rhythmisch und flüssig wie noch am Vortag. Trotzdem es diesmal nicht fürs oberste Treppchen gereicht hat, zeigte sich Österreichs Dressur-Nummer-Eins zufrieden mit ihrer Leistung. „Ich fand den Anfang wirklich gut, ich war zufrieden mit den Piaffen und Passagen, mich begeistert die Konstanz von Blind Date. Nur in der Wechseltour gab es dann leider ganz teure Fehler….“

Den Sieg holte die Zweitplatzierte vom Samstag, Maria Anita Andersen, im Sattel der elf Jahre alten Diamond Hit-Argentinus-Tochter Blue Hors Loxana mit 74,250 Prozent. Die Berufsreiterin des dänischen Gestüts Blue Hors konnte ihr Glück gar nicht fassen. „Das ist erst mein zweites internationales Turnier auf Grand Prix-Niveau,“ so die junge Dänin überlglücklich im anschließenden Siegerinterview. Platz drei ging an die Ehefrau von Vicis Trainer, Brigitte Wittig, die mit dem Blind Date-Halbbruder Balmoral W ex aequo mit Reitmeisterin Ingrid Klimke und Liostro, auf 70,646 Prozent kam.

Nächste Station: Dortmund

Bereits am kommenden Freitag, dem 8. März, wird es für Vici Max-Theuer und Blind Date wieder ernst, wenn das mit mehr als 100.000 Euro dotierte Finale der Meggle Champions Tour in der Dortmunder Westfalenhallen mit dem Grand Prix de Dressage beginnt. Dabei tritt das rot-weiß-rote Duo gegen starke Konkurrenz an, denn neben den Vorjahressiegern Kristina Sprehe und Desperados, werden auch die übrigen Mannschafts-Silbermedaillengewinnerinnen von London, Helen Langehanenberg und Dorothee Schneider, mit von der Partie sein.

Alle Ergebnisse aus Bremen finden Sie hier.
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