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12.05.2013

Vici Max-Theurer und Blind Date siegen im Münchner Grand Prix Spécial

Dauerregen und wenig freundlichen Temperaturen zum Trotz wurde das Fünf-Sterne-CDI auf der Münchner Pferd International doch noch zum vollen Erfolg für Vici Max-Theurer. Im Sattel ihrer Hannoveranerstute Blind Date sicherte sich das heimische Dressurass souverän den ersten Rang im Grand Prix Spécial.

74,458 Prozent und ein Sieg im Fünf-Sterne-Spécial gab es für Vici Max-Theurer und Blind Date im strömenden Regen beim internationalen Dressurturnier in München. © WDM - World Dressage Masters
74,458 Prozent und ein Sieg im Fünf-Sterne-Spécial gab es für Vici Max-Theurer und Blind Date im strömenden Regen beim internationalen Dressurturnier in München.
© WDM - World Dressage Masters
Auch heuer diente das Dressurturnier auf der Pferd International wieder als Austragungsort des Finales der weltweit höchstdotierten Dressurserie, des World Dressage Masters. Weil hier neben dem prestigeträchtigen Titel auch stets ein beachtliches Preisgeld im finalen Kürbewerb auf die siegreichen Paare wartet, kamen auch in diesem Jahr  zahlreiche internationale Dressur-Größen mit ihren Top-Pferden nach München. So auch unser heimisches Dressur-Aushängeschild Victoria Max-Theurer, die mit Blind Date im hochkarätig besetzten Starterfeld zu überzeugen wusste.

Die 28-jährige Oberösterreicherin und ihre Hannoveranerstute von Breitling-W finden immer besser zusammen, das wurde schon im Grand Prix am Freitag deutlich ersichtlich. Eine gelungene Piaffe-Passage-Tour mit deutlich besseren Übergängen als noch vor ein paar Monaten und eine sichere Wechseltour brachten das Paar auf 74,489 Prozent. Damit platziere sich das Duo auf einem beachtlichen dritten Rang hinter den Weltcup-Final-Vierten von Göteborg, Tinne Vilhelmson Silfven und Don Auriello (76,043), und Valentina Truppa (ITA) mit Eremo del Castegno (75,085).

Während die Mehrheit der ReiterInnen im mit 60.000 Euro dotierten Kür-Finale des World Dressage Masters am Sonntag an den Start ging, entschied sich die zehnfache Österreichische Staatsmeisterin für das B-Finale. „Meine Kür ist noch nicht ganz fertig, außerdem fühle ich mich im Special immer sehr heimisch“, gab die Achleitnerin als Grund für ihre Entscheidung an. Eine gute Wahl, wie sich am Samstagmittag zeigte. Mit 74,458 Prozent siegte das Paar überlegen im mit 25.000 Euro dotierten Grand Prix Spécial vor dem Portugiesen Goncalo Carvalho mit Rubi (71,417) und der Dänin Lisbeth Seierskilde auf Raneur (69,417). „Was mich besonders freut ist, dass wir bei all dem noch Luft nach oben haben und jetzt im Training noch mehr an der Feinabstimmung arbeiten werden. Schließlich sind Blind Date und ich ja seit nicht mal einem Jahr ein Paar und München war erst unser sechstes internationales Turnier. Auch mein Trainer Wolfram Wittig war sehr zufrieden“, zieht Vici auf ihrer Homepage zufrieden Resümé.

Weitere Top-Ten Plätze für Österreichs Dressiererinnen

Im Rahmen des CDI3* gab es für die junge Achleitnerin und ihren Westfalen Eichendorff nach Rang sieben im Auftakt-Grand-Prix am Donnerstag einen erfreulichen vierten Rang mit 70,771 Prozent im Spécial am Freitag. Der Sieg ging wie bereits am Vortag auch hier an Isabell Werth (GER) und ihr vielversprechendes Nachwuchspferd Bella Rose (75,729). Carola Koppelmann (GER) sicherte sich mit Desperado Rang zwei (72,688) vor Patrik Kittel mit Toy Story (72,271).

Im A-Finale des World Dressage Masters waren die rot-weiß-roten Farben durch Renate Voglsang und ihr Olympiapferd Fabriano vertreten. Die gebürtige Münchnerin und ihr Westfalenhengst präsentierten sich bereits im Fünf-Sterne-Grand-Prix am Freitag in sehr guter Form, ihre schwungvolle Vorstellung wurde vom Richtergremium mit 70,638 Prozent belohnt. Am Sonntag punktete das Paar wie bereits vor wenigen Wochen in Hagen mit einer gelungenen Kürdarbietung, für die es 74,025 Prozent und Rang sieben gab.

Für Stefanie Palm reichte es nach ihrem sensationellen zweiten Rang im Prix St. Georges am Donnerstag einen Tag später leider nicht mehr fürs Stockerl. Mit 68,789 Prozent platzierten sich die Tirolerin und ihr Royal Happiness im Intermediare I auf Rang sieben. Lea-Elisabeth Pointinger und Gino reihten sich auf Platz 14 (66,263) ein.

Alle Ergebnisse
im Detail können Sie hier nachlesen.

Der Siegesritt von Vici Max-Theuer und Blind Date im Grand Prix Spécial


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