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17.09.2014

Vienna Masters – morgen geht’s los!

Nur noch einmal schlafen, dann ist es so weit: Vor den Toren Wiens steht mit dem Vienna Masters der nächste reitsportliche Superevent in den Startlöchern - mit allen Top-Stars, die der internationale Springreitzirkus zu bieten hat und motivierten Österreichern, die auch ein Stück vom satten Preisgeldkuchen mitnaschen möchten.

Ludger Beerbaum (GER) ist als Führender der Global Champions Tour-Wertung in Ebreichsdorf der Gejagte. © Stefano Grasso / Longines Global Champions Tour
Ludger Beerbaum (GER) ist als Führender der Global Champions Tour-Wertung in Ebreichsdorf der Gejagte.
© Stefano Grasso / Longines Global Champions Tour
Für die letzte Etappe der Global Champions Tour vor dem großen Finale in Doha versammelt sich im Magna Racino noch einmal alles, was im Springsport Rang und Namen hat. Mit Stefan Eder und Staatsmeister Dieter Köfler haben auch zwei Österreicher Wildcards für den Hauptbewerb am Samstag erhalten. WM-Überraschung Stefanie Bistan gönnt ihrem Top-Pferd Boogegarden’s Apollonia nach den schweren Springen der Weltreiterspiele, die das Duo so sensationell auf Rang 20 beendet hatte, eine wohlverdiente Pause. „Sie hat so viel für mich geleistet, dann muss ich ihr auch etwas zurückgeben“, sagte die junge Tirolerin bei der Pressekonferenz am Mittwoch. Bistan wird stattdessen mit ihren beiden Nachwuchspferden Celine und Fanatiker vh Dingeshof das Gaston Glock’s Championat Vienna am Freitag und das LGT Masters am Sonntag in Angriff nehmen.

Mitveranstalter Thomas Frühmann, bisher zusammen mit seiner vierbeinigen Legende The Sixth Sense ein Fixpunkt des heimischen Aufgebots, lässt den in die Jahre gekommenen Westfalenwallach diesmal im Stall. "Wir sind gemeinsam 81 Jahre alt, im Moment ist die Global Champions Tour etwas zu schwer“, gestand der Mittsechziger, der sich diesmal nun ganz auf seine Veranstalterrolle konzentrieren kann.

27 der Top 30 in Ebreichsdorf am Start

Die internationale Teilnehmerliste liest sich wie das Who-is-Who des Springsports. Angefangen bei der Nummer eins der Welt, dem Briten Scott Brash und dessen Landsmännern Ben Maher und Michael Whitaker, bis hin zu den starken Deutschen Marcus Ehning, Daniel Deusser und natürlich Ludger Beerbaum, der nach seinem Sieg in Lausanne die GCT-Wertung anführt. Auch die Franzosen sind durch Kevin Staut, Penelope Leprevost, Simon Delestre und Publikumsliebling Roger Yves Bost bestens vertreten und die Niederländer schicken mit Gerco Schröder, Maikel van der Vleuten und Jur Vrieling fast das gesamte Gold-Team der Weltreiterspiele 2014 an den Start. Ein Wiedersehen wird es auch mit Millionenpferd Palloubet d´Halong geben, der unter seinem neuen Reiter, dem Quatari Ali Al Rumaihi, allerdings noch nicht an seine früheren Erfolge anschließen konnte.

Schwieriger Termin für CDI

Aufgrund der terminlichen Nähe zu den Weltreiterspielen war es heuer schwer, ein ähnlich hochkarätiges Starterfeld auch für das parallel veranstaltete Vier-Stern-Dressage-Masters auf die Beine zu stellen, denn die Spitzenpferde haben nach der intensiven Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaftsbewerbe großteils Pause bevor es in wenigen Wochen mit dem Dressurweltcup weitergeht. Victoria Max-Theurer, seit vergangenem Wochenende zwölffache Österreichische Staatsmeisterin, lässt sich das Vienna Dressage Masters dennoch nicht entgehen, zumal sie mit Eichendorff und Blind Date noch zwei weitere heiße Eisen im Stall stehen hat.

Keine Probleme mit dem Starterfeld gab’s hingegen im Lager der Pony-Dressurreiter, die auch heuer wieder in Topbesetzung beim Vienna Masters, das heuer einmalig im Magna Racino stattfindet, aufmarschieren.

Von der Not zur Tugend

Dass man heuer nicht wie gewohnt auf dem Wiener Rathausplatz reitet, ist einer Terminkollision mit dem Zirkus Roncalli geschuldet, der derzeit zwischen Burgtheater und Rathaus gastiert. Bis auf die Tatsache, dass das Magna Racino weniger Zuschauerkapazität bietet, haben die Veranstalter mit dem Ebreichsdorfer Pferdesportpark den idealen Ausweichschauplatz für das Vienna Masters gefunden. Abgesehen von der unmittelbaren Nähe zur Landeshauptstadt, steht den Pferden und ihren Reitern hier eine absolute Top-Anlage zur Verfügung, angefangen von den perfekten Bedingungen auf den Reitplätzen bis hin zu den geräumigen Stallungen. Derartigen Komfort gibt es auf der Global Champions Tour, die häufig wie in Monaco, Cannes oder Madrid mitten in der Stadt gastiert und dafür entsprechende Einbußen in Bezug auf Platz und Bequemlichkeit in Kauf nehmen muss, nur höchst selten.

Am Donnerstag geht’s los

Ein erstes Warm-Up erwartet die Spitzenreiter bereits morgen Donnerstag (18.09.), wenn sie nach den Auftaktbewerben der 2-Stern-Springen und der Dressur erstmals in die Vienna Masters Arena einreiten. Am Freitag (19.09.) geht’s dann mit dem ersten 5-Stern-Weltranglistenspringen um das Gaston Glock’s Championat Vienna erstmals richtig zur Sache. Der große Fight um die letzten verbleibenden Finalplätze der Longines Global Champions Tour steht am Samstag auf dem Programm (20.09.). Mit dem LGT Vienna Masters am Sonntag geht das Turnier ins große Finale.
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