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17.09.2013

Vienna Masters: Stars nehmen Kurs auf Wien

Von 19. bis 22. September reitet die Crème de la Crème des internationalen Springsports im Rahmen des Vienna Masters um satte 600.000 Euro Preisgeld. Wir waren bei der Pressekonferenz dabei und haben die wichtigsten Infos rund um den Super-Event.

Stefan Eder will auf dem Rathaus auch heuer wieder ganz vorne mitmischen. © Sportfot/GCT
Stefan Eder will auf dem Rathaus auch heuer wieder ganz vorne mitmischen.
© Sportfot/GCT
Das Turnier auf dem Wiener Rathausplatz ist die elfte und vorletzte Etappe, bevor Ende November in Doha der diesjährige Global Champions Tour Gesamtsieger gekürt wird. Der Kampf um den Titel fällt in diesem Jahr besonders spannend aus, die ersten sieben der GCT-Wertung liegen innerhalb von 30 Punkten, ein Etappensieg ist 40 Punkte wert – und die haben sich in der aktuellen Saison bereits zehn verschiedene Reiterinnen und Reiter abgeholt.

Das Vienna Masters geizt nicht mit großen Namen. Insgesamt 120 Reiter und 260 Pferde gehen hier in den kommenden Tagen an den Start, darunter 27 der Top 30 der Weltrangliste wie Olympiasieger Steve Guerdat (SUI), der frischgebackene Europameister Roger Yves Bost (FRA) und der Weltranglisten Erste Ben Maher (GBR). Eine der wenigen hochkarätigen Absagen kommt aus Deutschland. Christian Ahlmann (GER), aktuell Zweiter der GCT-Wertung, muss wegen einer leichten Verletzung seines Toppferdes Codex One, die sich der Hengst vergangenes Wochenende in Lausanne zugezogen hat, passen. Eine Chance, die Laura Kraut (USA), die aktuell Führende der Global Champions Tour, trotz schweren Sturzes in der Vorwoche nutzen will, um ihren derzeitigen Zwei-Punkte-Vorsprung auszubauen.

Österreicher lassen sich nicht einschüchtern

Für Österreich werden bei den 5*-Prüfungen Stefan Eder, Gerfried Puck, Julia Kayser und Dieter Köfler an den Start gehen. Ob auch Thomas Frühmann und sein The Sixth Sense mitmischen werden, lässt der Mitorganisator und neue Staatsmeister noch offen. Stefan Eder, der hier im Vorjahr beim Vienna Masters nur haarscharf am Sieg vorbeigeschrammt war, zeigt sich trotz der großen internationalen Konkurrenz jedenfalls top-motiviert: „Wir Österreicher müssen eine gute Leistung bringen. Ich lasse mich von den großen Namen nicht einschüchtern. Mein Pferd ist gut in Schuss und ich habe auch meinen Trainer Thomas Frühmann an meiner Seite.“

EM-Flair in der Dressur

Auch in der Dressur darf man sich auf ein hochkarätiges Starterfeld freuen. So werden sich unter anderen die Doppel-Bronzemedaillengewinnerin Adelinde Cornelissen (NED) und Team-Gold-Gewinnerin der diesjährigen Europameisterschaften, Isabell Werth (GER), mit den heimischen Größen und EM-Teilnehmerinnen Victoria Max-Theurer und Renate Voglsang am Freitag und Sonntag im Vienna Dressage Masters messen. Und auch das CDI für Ponies verspricht ein exzellentes Starterfeld. OEPS-Präsidentin Elisabeth Max-Theurer ist froh, dass auch die Dressur im Rahmen des Vienna Masters ihren Platz hat: „Als Thomas Frühmann und seine Leute vor ein paar Jahren mir von ihren Rathausplatzplänen erzählten, habe ich das nicht so ganz ernst genommen. Darum finde ich es ganz toll, was sie heute geschaffen haben!“
Wettersicher: Heuer ist mit 3.250 Plätzen der Großteil der Zuschauertribünen überdacht. © Sportfot/GCT
Wettersicher: Heuer ist mit 3.250 Plätzen der Großteil der Zuschauertribünen überdacht.
© Sportfot/GCT

Aus Fehlern gelernt

Nachdem das Veranstalterteam im Vorjahr neben viel Lob auch einiges an Kritik einstecken musste, sollen einige Neuerungen in diesem Jahr für einen rundum reibungslosen Ablauf sorgen. So ist heuer mit 3.250 von 4.000 Plätzen der Großteil der Zuschauertribünen überdacht, die Gastronomie wurde nochmals aufgestockt und auch für die Reiter gibt es mehr Komfort. So wurde der Vorbereitungsplatz etwa auf Wunsch der Aktiven um sieben Meter verlängert.

Insgesamt 2,5 Millionen Budget waren für die Zweitauflage des reitsportlichen Großevents nötig, von dem allein 600.000 Euro für die Preisgelder aufgewendet werden. Als Hauptsponsor tritt auch in diesem Jahr die LGT Bank auf, neu mit dabei ist hingegen Icuras, ein Finanzdienstleister, der in behindertengerechte Wohnungen investiert. Das Nahverhältnis zum Reitsport resultiert daraus, dass Icuras Chef Dr. Wolfgang Dirnberger Besitzer von Concordija, dem Zweitpferd von Stefan Eder, ist. Und auch die Familie Glock engagiert sich mit dem Championat am Freitagabend.

Show der Superlative

Das erste Highlight erwartet die Besucher bereits am Donnerstagabend mit einer kompletten Galavorstellung der Spanischen Hofreitschule, die unter Flutlicht stattfinden wird und besonderen Glanz verspricht.

Dazu wird das neue Freiheitsdressur-Programm von Kerstin Brein zu sehen sein, die schon im Vorjahr für Furore gesorgt hatte. Und auch die frischgebackenen österreichischen Voltigiereuropameister haben auf dem Rathausplatz ihren Auftritt. Das Vienna Masters verspricht  also ein Fest für alle Reitsportbegeisterten zu werden. Wer einfach mal unverbindlich vorbeisehen will kann das sogar gratis tun, der Eintritt zur Veranstaltung ist am Donnerstag, Freitag und Samstag bis 14.00 Uhr frei!
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