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20.09.2013

Vienna Masters: Wetterpech bei Turnierauftakt

Nach anhaltendem Regen waren die Bedingungen beim Turnierauftakt des Vienna Masters für Pferde und Reiter besonders im Qualifikationsspringen für den Global Champions Tour Hauptbewerb schwierig. Den Sieg holte der Däne Andreas Schou mit Quimono de la Roque. Stefan Eder belegte als bester Österreicher Rang elf.

Der LGCT Qualifikations-Sieger Andreas Schou (DEN) mit Quimono de la Roque © Stefano Grasso / Longines Global Champions Tour
Der LGCT Qualifikations-Sieger Andreas Schou (DEN) mit Quimono de la Roque
© Stefano Grasso / Longines Global Champions Tour
Tagelanger Regenfall, dazu die immer wiederkehrenden, teils heftigen Schauer am Donnerstag hatten dem Boden vor dem Wiener Rathausplatz spürbar zugesetzt, sodass sich die Zweiphasenprüfung als GCT-Qualifikation recht schwierig gestaltete. Für nächstes Jahr verspricht Mitorganisator Jörg Domaingo Abhilfe: "Wir haben einen Sponsor für eine komplette Abdeckung des Vierecks. Wir lernen aus den heurigen Erfahrungen!"

Als Konsequenz verzichteten einige der Top-Reiter auf den Start, darunter auch Österreichs amtierender Staatsmeister Thomas Frühmann, der seinen The Sixth Sense lieber heute Freitag im Gaston Glock’s Championat of Vienna reiten will. Im Bewerb selbst gab es viele sehr vorsichtige Ritte zu sehen, ein Großteil der Stars ging lieber auf Nummer sicher, insgesamt 34 Starter gaben frühzeitig auf.
Nach heftigen Regenschauern am Nachmittag war der Boden  im Qualifikationspringen für die Global Champions Tour sehr nass und die Bedingungen schwierig. © ph.Stefano Grasso/Longines Global Champions Tour
Nach heftigen Regenschauern am Nachmittag war der Boden im Qualifikationspringen für die Global Champions Tour sehr nass und die Bedingungen schwierig.
© ph.Stefano Grasso/Longines Global Champions Tour
Am besten zurecht mit den Bedingungen kam Andreas Shou. Der dänische EM-Teilnehmer lieferte im Sattel seines neunjährigen Kannan-Nachkommen Quimono de la Roque als 13. Starter die Bestzeit und holte in fehlerfreien 21,70 Sekunden den Sieg vor der Deutschen Denise Sulz mit Cirtez Ege (0/21,92) und dem Italiener Luca Maria Moneta im Sattel seiner Quova de Vains (0/21,96).

Als bester Österreicher kam Stefan Eder mit seinem Chilli van Dijk auf Platz elf. Der Schimmelhengst zeigte sich in bestechender Form, doch das Paar ging es vorsichtig an und kassierte einen Zeitfehler (1/24,94). Auch Julia Kayser und ihre Stute Sterrerhof’s Ushi kamen ohne Abwurf durch den Parcours, das Paar klassierte sich mit einem Zeitfehlerpunkt auf Rang 14 (26,18) und ist damit ebenso wie Stefan Eder und Chilli van Dijk bereits für den Hauptbewerb am Samstag qualifiziert.
Österreichs Nummer 1, Stefan Eder, ging die Longines Global Champions Tour Qualifikation gelassen an und kam mit seinem Hengst Chilli van Dijk NRW als bester Österreicher locker auf Platz elf. © Manfred Leitgeb
Österreichs Nummer 1, Stefan Eder, ging die Longines Global Champions Tour Qualifikation gelassen an und kam mit seinem Hengst Chilli van Dijk NRW als bester Österreicher locker auf Platz elf.
© Manfred Leitgeb

Französin verhindert österreichischen Fünffachsieg

In der Goldtour am frühen Donnerstagnachmittag musste sich Theresa Pachler auf Acorada nur dem Franzosen Vincent Bartin (0/51,22) geschlagen geben. Die 20-jährige Niederösterreicherin lieferte im Zeitspringen über 1,40 m mit 57,68 Sekunden den zweitschnellsten fehlerfreien Ritt. Dahinter platzierte sich Alice Janout mit ihrem Schimmelwallach Wodka Lime auf Rang drei (0/ 58.95). Anton Martin Bauer mit Viper van Huize Ruisdael (0/60,71) und Laura Lehner mit Uster van't Heike (0/61,88) komplettierten mit den Plätzen vier und fünf das sehr gute Ergebnis aus heimischer Sicht.

Christian Schranz ganz knapp am Sieg vorbei in der Silbertour

Im Preis der Pferderevue holte die US-Reiterin Cloe Hymowitz (0/45,03) als letzte Teilnehmerin den hauchdünnen Sieg vor Christian Schranz, der sich mit seinem Whisper van Lichten um nichtige zwei Hundertstelsekunden geschlagen geben musste (0/45,05). Die New Yorkerin kam extra mit ihrem anderen Pferd Bon Vivant, mit dem sie in dieser Prüfung auch noch Platz drei holte, nach Wien, um ihm in Europa für die Saison in Wellington/Florida den richtigen Schliff zu geben. Mit ihrem Siegerpferd, der zehnjährigen Stute Wardorette, hatte sie bereits in der Vorwoche in Piber-Köflach einen dritten Platz geholt.
Fantastische Kulisse: Hochkarätiger Pferdesport vor dem Wiener Rathaus © ph.Stefano Grasso/Longines Global Champions Tour
Fantastische Kulisse: Hochkarätiger Pferdesport vor dem Wiener Rathaus
© ph.Stefano Grasso/Longines Global Champions Tour

Hundertstelentscheidung in der Bronze Tour

Auch in der Bronzetour fiel die Entscheidung im Hundertstelbereich und wieder einmal hatte ein rot-weiß-rotes Paar das Nachsehen. Mit einem fehlerfreien Ritt in 46,40 Sekunden holte der Däne Jörgen Hallundbaek mit seinem Belgischen Warmblutwallach Deus den Sieg vor der jungen Burgenländerin Josefina Goess-Saurau im Sattel ihres ÖWB-Wallachs Lee (0/46,46). Dahinter ritten die ÖsterreicherInnen Brigitta Straberger, Andreas Mühlstätter, Josefina Goess-Saurau und Monika Eibler auf die Plätze drei bis sechs.

Höhepunkte am Freitag

Heute reiten erstmals die CDI4*-Dressurstars in die Vienna Masters-Arena ein (14.45 Uhr), darunter darf man sich mit Victoria Max-Theurer, Adelinde Cornelissen (NED) und Isabell Werth (GER) Hochspannung im Dressurviereck erwarten. Um 17.30 Uhr steht mit dem Gaston Glock’s Championat Vienna das zweite Qualifikationsspringen für den Global Champions Tour Bewerb am Samstag auf dem Programm. Das mit Euro 59.000 dotierte Weltranglistenspringen stellt ein Novum beim Vienna Masters dar, denn der Kärntner Milliardär lässt von den Hindernissen bis zu Musik, Blumenschmuck und Sprecherin alles von seinem eigenen Team gestalten.

Sämtliche Ergebnisse Detail finden Sie hier.
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