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02.08.2017

Voltigier EM und WM: Alle Pferde „fit to compete“ für Österreichs Jagd nach Medaillen

Die erste Hürde ist genommen: Am Dienstag präsentierten sich die österreichischen Pferde beim Vet Check für die Welt- und Europameisterschaften der Voltigierer in Ebreichsdorf in bester Verfassung und passierten problemlos. Heute geht es bereits los mit den ersten Bewerben.

Alle österreichischen Pferde haben die tierärztliche Verfassungsprüfung anstandslos passiert. © Daniel Kaiser
Alle österreichischen Pferde haben die tierärztliche Verfassungsprüfung anstandslos passiert. Heute, Mittwoch, geht"s bereits mit den ersten Bewerben los.
© Daniel Kaiser
Als Ziel hat man sich vier Medaillen gesteckt. Das erklärte Bundesreferent Manfred Rebel bei der Pressekonferenz am Dienstag vor zahlreich erschienenen Medienvertretern. Der Ausfall des österreichischen Star-Pas-de-Deux Lukas Wacha und Jasmin Lindner ist freilich ein schwerer Schlag für das heimische Team. Zehn Tage vor Championatsbeginn hatte sich Lukas Wacha beim Training schwer verletzt und musste operiert werden. Ein EM-Start kam damit für die zweifachen EM-Goldmedaillengewinner natürlich nicht mehr in Frage. Doppelt bitter: Bereits im März hatte sich Wachas Partnerin Jasmin Lindner, die amtierende Weltmeisterin im Damen-Einzel, aufgrund des mehrmonatigen Trainingsrückstandes nach einem Sturz Ende Dezember entschieden, auf einen Einzel-Start zu verzichten und nur im Pas des deux anzutreten.

Trotz dieses Doppelschlages sieht Rebel den kommenden Bewerben mit großer Zuversicht entgegen. „In der Gruppe sind wir bei Senioren und Junioren sehr stark und im Einzel sind die Junioren Damen eigentlich immer für eine Medaille gut. Auch das Senioren Pas de deux Stefan Csandl und Theresa Thiel (UVT Eligius/NÖ) darf sich berechtigte Hoffnungen machen.“ Die Stimmung im Team jedenfalls ist gut udn die Athleten bis in die Haarspitzen motiviert.

Starke Konkurrenz erwartet die österreichischen Athletinnen und Athleten vor allem aus Deutschland, der Schweiz und Italien. Das bestätigte auch Stefan Csandl, der zusammen mit seiner Partnerin eine Kür zum Thema Urvölker vorbereitet hat. Auf die Frage, ob der Ausfall der amtierenden Welt- und Europameister aus Tirol nun mehr Druck auf ihre Schultern lastet, erklärte Csandl: „Wir haben durch den Ausfall nicht mehr oder weniger Druck. Wir gehen alle in dieses Championat mit dem Plan unser Bestes zu geben, ein bisschen Glück ist dann natürlich auch immer dabei. Das stärkste Pas de deux hat heuer sicher Italien, sie haben sowohl beim CVIO in Ebreichsdorf, als auch in Aachen heuer gewonnen. Ich denke, wir werden mit den beiden deutschen Pas de deux um Silber oder Bronze  kämpfen.“

Reichlich Unterstützung durch die Fans ist unseren Voltis bei ihrer Jagd nach Edemetall jedenfalls sicher. Seit Wochen ist die große Veranstaltungshalle im Pferdesportark Magna Racino restlos ausverkauft. Für Fans, die sich keine Karten mehr sichern konnten, wurden im Außenbereich große Bildschirme aufgestellt – der Eintritt für den Public Viewing Bereich ist an allen Tagen kostenlos.

Der heutige Eröffnungstag steht ganz im Zeichen der Pflichtprogramme in den Einzelbewerben der Damen und Herren. Den Auftakt machen die Junior-Herren ab 11.30 Uhr. Die feierliche Eröffnungszeremonie ist für 19 Uhr anberaumt.

Das detaillierte Programm sowie weitere Infos gibt's hier.

ps

 
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