Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
HV Polo Skyscraper
  • HV Polo  HV Polo
20.08.2016

Voltigier WM: Wacha-Lindner wie von einem anderen Stern, Lindner mit der Chance auf Doppel-Gold

Während die Junioren ihre Medaillen bereits vergeben haben, geht es bei den Ü18-Voltigierern die im französischen Le Mans um Weltmeisterehren rittern, in die heiße Phase. Mit Jasmin Lindner im Damen Einzel und dem Erfolgsduo Wacha/Lindner im Pas-de-Deux hat Österreich für die Finalbewerbe zwei ganz heiße heißen um WM-Gold im Feuer.

Voltigierten wie von einem anderen Stern: Lukas Wacha und Jasmin Lindner sind auch bei diesen Weltmeisterschaften eine Klasse für sich. © Tomas Holcbecher
Voltigierten wie von einem anderen Stern: Lukas Wacha und Jasmin Lindner haben in Le Mans geliefert. Und wie! Jasmin Lindner hat am Sonntag zudem die Chance auf ihre erste Einzelmedaille bei einem internationalen Championat - und die könnte sogar in Gold glänzen!
© Tomas Holcbecher
Die beiden Tiroler Lukas Wacha und Jasmin Lindner haben im Voltigiersport alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Jetzt stehen die beiden Ausnahmevoltigierer vor ihrem zweiten WM-Gold. Denn was das Duo beim Auftakt der Paarvoltigierer in Le Mans gezeigt hat, war wie von einem anderen Stern: an Technik, Ausdruck und Eleganz eigentlich nicht zu überbieten. Die Überlegenheit der WM-, EM-, WEG- und Weltcupsieger spiegelte sich auch in den Richternoten wieder. Wacha/Lindner kassierten für ihre Weltklassekür auf Dr. Doolittle, longiert von Klaus Haidacher, 9,072 Punkte und damit überlegen Platz eins. Für die Artistik gab es sogar einmal die Traumnote 10 - perfekt!

Eine halbe Welt, nämlich fast sieben Zehntelpunkte dahinter rangieren die ersten Verfolger. Und die liegen dicht beieinander. Die zweitplatzierten Italiener Lorenzo Lupacchini und Silvia Stopazzini trennen nur wenige Hundertstel Punkte vom, französischen Geschwisterduo Chevrel und auch die Deutschen Janika Derks und Johannes Kay haben noch alle Chancen auf Edelmetall.

Mit einer Medaille hatte im Vorfeld auch das zweite österreichische Pas-de-Deux Stefan Csandl und Theresa Thiel geliebäugelt. Insbesondere, nachdem das Duo beim CHIO in Aachen so sensationell gewonnen hatte. Doch Le Mans ist bislang einfach nicht das Turnier des Stefan Csandl. Nach einem unfreiwilligen Abgang des Niederösterreichers rangiert das Paar nach Runde eins nur auf Platz sechs und ist mit mehr als fünf Zehntelpunkten Rückstand auf Platz drei eigentlich schon aus dem Rennen um einen Stockerlplatz.

Weiterhin in Top-Form präsentiert sich Jasmin Lindner in der Einzelkonkurrenz der Damen. Nach Siegen in Pflicht und Kür war die Tirolerin auf Dr. Doolitte, unter der gewohnt souveränen Führung von Klaus Haidacher, auch in der Technik nicht zu schlagen. Damit baute Lindner ihren Vorsprung auf die Konkurrenz weiter aus und hat nicht nur im Pas-de-Deux sondern auch erstmals im Einzel die Hand ganz dicht dran an WM-Gold.
Auch in der Technik war Jasmin Lindner nicht zu schlagen. © im|press|ions
Auch in der Technik war Jasmin Lindner nicht zu schlagen.
© im|press|ions

RC Wildegg schreibt Geschichte

Einen denkwürdigen Moment erlebten Athleten, Richter und Zuseher in der Konkurrenz der Gruppen. Die Voltigierer des RC Wildegg zeigten erstmals in der Geschichte des Voltigiersports einen Hand-in-Hand-Handstand auf einem galoppierenden Pferd. Eine Übung, die an technischer Schwierigkeit kaum zu überbieten ist. Aktuell rangieren die von Maria Lehmann auf Alessio l’Amabile vorgesellten Niederösterreicher mit 7,321 Punkten auf Rang drei hinter den Gruppen aus der Schweiz (7,610) und Deutschland (7,582) und sind damit noch mittendrin im Rennen um die Medaillen.
Eine Sensation in Bildern: Der Hand-in-Hand-Handstand der Voltigiergruppe aus Widlegg, festgehalten von Andrea Fuchshumer © Andrea Fuchshumer
Eine Sensation in Bildern: Der Hand-in-Hand-Handstand der Voltigiergruppe aus Widlegg, festgehalten von Andrea Fuchshumer
© Andrea Fuchshumer

Rahimi im Aufwind

Österreichs Herren waren bei dieser EM bislang eher vom Pech verfolgt: Entweder waren es ungünstige äußere Umstände, die ein besseres Abschneiden verhinderten, oder schwer nachvollziehbare Richterurteile. Nach Runde eins ist damit nur noch ein rot-weiß-roter Athlet im Bewerb – Ex Doppel-Europameister der Junioren Ramin Simon Rahimi. Der Niederösterreicher beendete die zweite Technikrunde mit 7,530 Punkten auf Platz sechs und konnte damit vor der finalen Kür am Sonntag wieder etwas Boden gutmachen.

Alle Ergebnisse im Detail gibt’s hier.
  • Das könnte Sie auch interessieren