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05.08.2013

Voltigierer holen Gold, Silber und Bronze zum Abschluss

Österreichs Voltigierer haben bei der Heim-EM im Magna Racino am Finaltag, bei dem die Entscheidungen der allgemeinen Klasse auf dem Programm standen, den kompletten Medaillensatz abgeräumt. Im Medaillenspiegel siegten die Rot-Weiß-Roten mit vier Gold-, zwei Silber und zwei Bronzemedaillen vor Deutschland und Frankreich.

In dieser Form sind sie einfach nicht zu schlagen: Österreichs WM-Gold-Duo Lukas Wacha und Jasmin Lindner holen mit einer überragenden Leistung EM-Gold im Pas de Deux und deklassieren die Konkurrenz. © Daniel Kaiser
In dieser Form sind sie einfach nicht zu schlagen: Österreichs WM-Gold-Duo Lukas Wacha und Jasmin Lindner holen mit einer überragenden Leistung EM-Gold im Pas de Deux und deklassieren die Konkurrenz.
© Daniel Kaiser
Sensationell zu Gold turnten Jasmin Lindner und Lukas Wacha in der mit 1.500 Zusehern ausverkaufte Halle im Pas-de-Deux. Mit 8,605 Punkten deklassierten sie auf Elliot (Longe: Klaus Haidacher) die Konkurrenz um fast 0,5 Punkte. Dabei präsentierte das Weltmeister-Paar eine Weltneuheit, den sogenannten Doppelhandstand, bei dem Wacha seine Partnerin schulterte. „Wir wollten bei der Heim-EM etwas Neues zeigen“, erklärte Wacha. Das Element, das sogar Haidacher zunächst für unmöglich hielt, klappte schließlich sogar über die geforderte Mindestlänge von drei Galoppsprüngen.

Endlich eine Medaille für Csandl

Ein Herzschlagfinale erlebte die Herren-Einzelkonkurrenz. Hier konnte sich der Franzose Jacques Ferrari schließlich gegen den Deutschen Erik Oese durchsetzen. Bronze ging nach Österreich: Stefan Csandl holte bei seinem zehnten Einzel-Championat endlich die Medaille. 2010, 2011, 2012 war er jeweils in einem der vier Durchgänge gestürzt. Diesmal blieb er auf seinem Partner Waimar CH (Longe: Barbara Zürcher). Gefallen ist hingegen Nicolas Andreani. Der amtierende Weltmeister landete diesmal nur auf Platz fünf. Csandl: „Ich fühle mit ihm. Ich denke, es war Zeit für mich.“
Beim zehnten Championat hat"s endlich geklappt: Stefan Csandl darf sich bei der Heim-EM im Magna Racino über Bronze freuen. © Daniel Kaiser
Beim zehnten Championat hat"s endlich geklappt: Stefan Csandl darf sich bei der Heim-EM im Magna Racino über Bronze freuen.
© Daniel Kaiser

Team begeistert mit James-Bond-Kür

Silber gab es für Österreichs Team. Dabei sorgte die VG Wildegg für einen hochkarätigen Abschluss dieses Championats. Allerdings verbuchte die Mannschaft auf Libretto (Longe: Maria Lehrmann) einen Sturz. „Wir wären natürlich gern fehlerfrei geblieben“, sagte Teammitglied Nicolaus Luschin. Mit ihrer James-Bond-Kür begeisterte das Gespann trotzdem und lag am Ende nur 0,127 Punkte hinter dem Titelverteidiger des RSV Neuss-Grimlinghausen aus Deutschland. Auf dem Bronzerang landete das französische Team (7,949), die Schweizer fielen mit zwei Stürze im Finale auf Rang vier zurück (7,584).
Tolle Bilder bot die Kür des heimischen Teams von der VG Wildegg: Die Niederösterreicher verpassten um nur 0,127 Gold und sicherten den Silberrang für Österreich. © Daniel Kaiser
Tolle Bilder bot die Kür des heimischen Teams von der VG Wildegg: Die Niederösterreicher verpassten um nur 0,127 Gold und sicherten den Silberrang für Österreich.
© Daniel Kaiser
Bei den Damen holte die Dänin Rikke Laumann ihren ersten Titel (8,307), gefolgt von der Weltcup-Gesamtsiegerin Anna Cavallaro aus Italien (8,294) und der Britin Joanne Eccles (8,089). Sabine Kuntner beentete die EM als beste heimische Dame auf Platz sieben (7,641) dicht gefolgt von ihren Landsfrauen Jasmin Gipperich (7,640) und Franziska Fieg (7,639) auf den Rängen acht und neun.

An fünf Wettkampftagen erlebte der Sportpark Magna Racino Weltklasse-Voltigiersport und begrüßte 105 Pferde und 350 Sportler. OK-Chef Kriatian Kermer dankte den 100 freiwilligen Helfern, Richtern und Funktionären. Magna Racino-Manager Marcus Wallishauser: „Wir waren an allen Tagen ausverkauft, ein super Erfolg!“ Zufrieden und glücklich war auch Österreichs Equipechef und Bundesreferent Manfred Rebel. Seine Vorgabe (fünf Medaillen) hatte die Equipe bei weitem übertroffen. Rebel: „Sie sind hier über sich hinaus gewachsen.“

Die fantastischen Bilder von den Finalbewerben sehen Sie in unserer großen Diashow.

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