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29.09.2011

Von Freunden und "Freunden"

Nicht überstall wo Freunde draufsteht, sind ebendiese drin.

RI 201110 © Shutterstock
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Er reitet wieder, der Freundeskreis der Spanischen Hofreitschule – nicht zu verwechseln mit der Gesellschaft der Freunde der Spanischen Hofreitschule. Und zwar reitet er Attacken. In seiner jüngsten Pressekonferenz, zu der wir übrigens nicht eingeladen waren, wärmte er wieder einmal den Vorwurf auf, dass die Hengste der Spanischen zu viele Vorführungen bestreiten müssten und dass darunter die Gesundheit der Lipizzaner und die Qualität der Lektionen litten. Wohlgemerkt: Wir reden hier von zwei Vorführungen in der Woche, was in der vom Freundeskreis so gerne zitierten Zeit, als alles besser war, gang und gäbe war. Damals allerdings mit halb so vielen Pferden. Und die Hengste müssen nicht einmal belastende Fahrten zu einem Turnier auf sich nehmen, sondern nur über die Straße marschieren. Davon können Turnierpferde nur träumen, aber die haben auch keinen Freundeskreis, der sich für sie einsetzt.

Dass mit zwei wöchentlichen Vorführungen zu ca. eineinhalb Stunden zu wenig Zeit fürs Training bliebe, kann wohl auch niemand nachvollziehen, der einigermaßen rechnen kann und von mehr als drei Artbeitsstunden in der Woche ausgeht. Bleibt noch der Vorwurf des Qualitätsniedergangs, den der Freundeskreis mit einer Aussage von Erwin Pröll anlässlich einer Galavorstellung am Heldenberg zu belegen sucht: Er habe das Gezeigte mit der Volksschule der Lipizzaner verglichen. Das hat er zwar nicht (http://tinyurl.com/5tf36kd), aber das spielt im Eifer des Gefechts wohl keine Rolle. Will man dem Freundeskreis keine böse Absicht unterstellen, bleibt angesichts der dürftigen Beweisführung nur eines: die Unwissenheitsvermutung.
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