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08.08.2014

WM der Jungen Dressurpferde: Finaltickets auch für Auheim’s Del Magico und Bartlgut’s Quarz

Österrreichs Starter bei der WM der jungen Dressurpferde wussten auch in der ersten Qualifkationsprüfung der Sechsjährigen zu überzeugen. Mit Auheim’s Del Magico und Bartlgut’s Quarz schafften gleich zwei Pferde unter rot-weiß-roter Flagge den Sprung in die Top Ten.

Tagessieger bei den Sechsjährigen: Dream Boy von Vivaldi/Ferro unter Gerdine Maree (NED) © Karl-Heinz Frieler
Tagessieger bei den Sechsjährigen: Dream Boy von Vivaldi/Ferro unter Gerdine Maree (NED)
© Karl-Heinz Frieler
Das beste Ergebnis aus heimischer Sicht in diesem Bewerb brachte zugleich die zweite Top-Platzierung für das Gestüt Auheim von Familie Pengg aus Pörtschach im Rahmen dieser WM. Der elegante Hannoveraner Schimmelhengst Auheim’s Del Magico von Dimaggio/Feinbrand punktete unter Auheim-Bereiterin Stephanie Dearing mit einer sicheren und ausbalancierten Trab-Tour mit guten Verstärkungen. Dafür gab’s eine 8,8. Noch besser gefiel den Richtern der Galopp, für den das Duo eine glatte 9,0 kassierte. Im Schritt zeigte Del Magico reichlich Übertritt, wirkte aber etwas eilig, weshalb der Schimmel hier mit 7,8 seine niedrigste Note erhielt. Dafür gab es in puncto Durchlässigkeit nicht viel, was man hätte besser machen können. Del Magico präsentierte sich stets willig, dabei sicher und zufrieden in der Anlehnung. Verdient wurde diese Arbeit auch mit einer 8,8, der Tageshöchstnote in diesem Bereich, gewürdigt. Mit einer 8,9 für den Gesamteindruck beendete das Paar den Bewerb auf dem hervorragenden sechsten Platz (8,66).

Nur knapp dahinter landete bereits das nächste rot-weiß-rote Duo auf Rang acht. Bartlgut’s Quarz, ein Brandenburger Hengst von Quaterback/Rubinstern Noir, spielte unter Bartlgut Chefbereiterin Ulrike Prunthaller sein Bewegungspotential voll aus. Der ausdrucksstarke  Dunkelbraune erhielt für seinen mit schöner Schulterfreiheit ausgestatteten Trab und seinen Schritt jeweils eine 8,2, für den schwungvollen und schön bergauf gesprungenen Galopp zückten die Richter verdient die Note 9. Auch wenn Quarz hin und wieder kleine Unsicherheiten in der Anlehnung zeigte, präsentierte sich das Paar, das sich eine Woche zuvor auf dem renommierten Hof Kasselmann unter der Leitung von Dressur-Profi Dr. Ulf Möller auf die WM vorbereitet hatte, insgesamt sehr lektionssicher und gut aufeinander eingespielt, was sich in der sehr guten Durchlässigkeitsnote 8,5 widerspiegelte. Auch der Gesamteindruck des Duos gefiel dem Richtergremium: 8,8. Die Durchschnittsnote 8,54 brachte dem Bartlgut schließlich den achten Rang in dieser Prüfung und damit den direkten Einzug ins Finale am Sonntag.

An der Spitze dominierten die Oranjes auf ganzer Linie und zwar gleich dreimal mit Nachkommen des holländischen Star-Vererbers Vivaldi. Dream Boy von Vivaldi aus einer Ferro-Mutter entschied unter seiner Reiterin Gerdine Maree (NED) das Rennen mit hauchdünnem Vorsprung für sich (8,84). Nur 0,2 Punkte dahinter reihte sich Dance Forever von Vivaldi/Tango mit Kirsten Brouwer (NED) im Sattel auf Rang zwei ein. Und auch der heute Drittplatzierte ist ein Vivaldi-Spross. Der aus einer Havidoff-Mutter gezogene Desperado stand seinen beiden vor ihm platzierten Halbbrüdern mit einer Gesamtnote von 8,76 um kaum etwas nach. Man darf sich also auch in dieser Klasse auf ein spannendes Finale freuen.

Die Ergebnisse im Detail
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