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07.08.2015

WM der Jungen Dressurpferde: Stephanie Dearing erneut im Finale

2014 holte sie mit Auheim’s Del Magico die Silbermedaille, bei der diesjährigen Weltmeisterschaft der Jungen Dressurpferde in Verden ist Stephanie Dearing drauf und dran erneut eine Spitzenplatzierung für das Gestüt Auheim einzufahren.

Haben das Ticket für das Finale der Sechsjährigen Dressurpferde bereits fix in der Tasche: Stephanie Dearing und der Rock-Forever-I/Weltmeyer-Sohn Auheim"s Riano © Hans Kraus
Haben das Ticket für das Finale der Sechsjährigen Dressurpferde bereits fix in der Tasche: Stephanie Dearing und der Rock-Forever-I/Weltmeyer-Sohn Auheim"s Riano
© Hans Kraus
Mit dem Rock-Forever-I/Weltmeyer-Sohn Auheim’s Riano wiederholte die Bereiterin des Pörtschacher Gestüts der Familie Pengg ihre gute Leistung aus dem Vorjahr. Der bildschöne Oldenburger Hengst ist mit drei hervorragenden Grundgangarten ausgestattet, zu Beginn der Prüfung zeigte Riano jedoch wie schon 2014 in der Klasse der Fünfjährigen Nerven. Immer wieder schlichen sich Spannungsmomente ein, die sich sowohl in der Durchlässigkeitsnote als auch in Note für die Gangart bemerkbar machten. Anstelle der 9,0, die Riano 2013 erhielt, gab’s diesmal deshalb „nur“ eine 8,2 für den Trab. Mit zunehmender Prüfung gewann der elegante Dunkelbraune jedoch immer mehr an Sicherheit. Einer 8,8 für den sehr guten, raumgreifenden Schritt folgte eine hervorragende Galopptour, in der der Hengst mit seiner gut getragenen Galoppade und hervorragend gesprungenen Wechseln punktete (8,5). Eine 8,1 für die Durchlässigkeit und eine 8,6 für den Gesamteindruck brachte dem vielversprechenden Auheim-Duo eine Durchschnittsnote von 8,44, die den hervorragenden siebenten Platz und damit eine Teilnahme am großen Finale der Sechsjährigen einbrachte.

Ulrike Prunthaller mit Bartlgut’s Quantum (Gesamtnote 7,36; 28. Platz) und Catherine Michelfeit mit Ti Amo M (Gesamtnote 6,76; 36. Platz) müssen den Umweg über das kleine Finale am Samstag nehmen, um ihre Chance auf eine Teilnahme am großen Finale zu wahren. Der erste Qualifikationsbewerb verlief für beide Österreicherinnen nicht nach Wunsch. Der sechsjährige Quarterback-Sohn Quantum verweigerte unter Bartlgut-Bereiterin Ulrike Prunthaller nach einer ordentlichen Runde den ersten Galoppwechsel völlig. Dafür gab’s deutliche Punkteabzügen in der Gangart- und der Durchlässigkeitsnote. Catherine Michelfeits Polnischer Warmbluthengst Ti Amo kam zwar ohne grobe Patzer durch die Prüfung, insgesamt machte der Candiavolo-Sohn jedoch einen recht eiligen Eindruck, kam seiner Reiterin immer wieder zu tief in der Anlehnung und ließ etwas an Ausdruck vermissen.

Gänzlich ohne österreichische Beteiligung wird das diesjährige Finale der fünfjährigen Dressurpferde stattfinden. Sowohl Martin Flecher mit seinem selbst gezogenen Oldenburger Hengst Figo (von Fürstenball/Royal Diamond) als auch Peter Gmoser und sein Hannoveraner Hengst Banderas (von Barclay/Davignon) kamen über die Qualifikation nicht hinaus. Flecher und Figo platzierten sich im Auftaktbewerb mit einer Gesamtnote von 7,94 auf Platz 28, im kleinen Finale kam das Duo mit einer 7,43 auf Rang 20. Peter Gmoser und Banderas konnten sich nach einer 7,66 und Platz 31 am Donnerstag im kleinen Finale auf eine Gesamtnote von 7,70 verbessern, die dem Duo den 16. Rang einbrachte.
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