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05.08.2012

WM der jungen Dressurpferde: Gold für Woodlander Farouche und Sa Coeur

Favoritensieg bei den sechsjährigen Dressurpferden in Verden: Nach 2011 holte die britische Hannoveranerstute Woodlander Farouche mit überragenden Noten erneut den WM-Titel. Weltmeister bei den Fünfjährigen ist der Oldenburgerwallach Sa Coeur von Sir Donnerhall.

Sie beeindruckte bereits im vergangenen Jahr als Siegerin bei den Fünfjährigen und hat seitdem nichts von ihrem Zauber verloren: Woodlander Farouche, die neue Weltmeisterin der sechs Jahre alten Dressurpferde. © Karl-Heinz Frieler
Sie beeindruckte bereits im vergangenen Jahr als Siegerin bei den Fünfjährigen und hat seitdem nichts von ihrem Zauber verloren: Woodlander Farouche, die neue Weltmeisterin der sechs Jahre alten Dressurpferde unter ihrem britischen Reiter Michael George Eilberg.
© Karl-Heinz Frieler
Besser kann ein Pferd nicht sein – in diesem Punkt waren sich Richter und Zuschauer der Weltmeisterschaft der sechs Jahre alten Dressurpferde vollkommen einig. Woodlander Farouche, die britisch gezogene Hannoverstute v. Fürst Heinrich-Dimaggio, erhielt zweimal die Höchtsnote 10,0 und wurde damit - ein Jahr nach ihrem Triumphzug in Verden - erneut Weltmeisterin.

Ein nicht durchgesprungener fliegender Galoppwechsel, ein wenig mehr Maultätigkeit – das war’s dann auch schon mit der Kritik, wie Kommentator Dr. Dietrich Plewa anmerkte: „Ich sage das vorweg, weil es sonst nichts an diesem Ritt auszusetzen gab.“ Für den Schritt und für den Gesamteindruck zückten die Richter jeweils die 10. Für den Galopp gab es eine 9,9, für den Trab eine 9,8 und die „schlechteste“ Note gab es für die Durchlässigkeit – 9,7. Insgesamt schloss die Fuchstute, die wie schon im Vorjahr von ihrem britischen Reiter Michael George Eilberg (der übrigens auch  bzweite Reserve des britischen Dressurteams für Olympia war) vorgestellt wurde, die WM mit 9,88 ab. Eine Gesamtnote, die es in Verden zuvor noch nie gegeben hatte. Kaum zu glauben, dass solch ein Spitzenpferd als Fohlen nur wenig Aufmerksamkeit erregte. „Sie war wirklich nicht attraktiv und hatte eine rosa Nase wie ein Schweinchen – sie wurde Ginger Pig genannt", gesteht ihre Züchterin und Besitzerin Lynne Crowden.

Silber holte eine niederländische Kombination, der KWPN-Hengst Borencio mit Erfolgsausbilderin Emmelie Scholtens im Sattel. Der aus der Zucht von A.P.M. Pittens stammende Florencio I-Lord Sinclair I-Sohn punktete mit drei großartigen Grundgangarten (Schritt 9,0, Trab 9,5, Galopp 9,2) und erhielt als Gesamtnote 9,1. Bronze holte der Oldenburger Hengst Sir Donnerhall II v. Sandro Hit-Donnerhall mit der Gesamtnote 8,78. Das deutsche Pferd unter dänischer Flagge, das punktete unter seinem Reiter Sigtenbjerggaard, der den Hengst beim  beim dänischen Championatsreiter Andreas Helgstrand ausbildet, vor allem im Trab. Züchter des Hengstes ist Maik Kanitzky, Besitzer Henrik Nyreröd.

Sa Coeur Weltmeister bei den Fünfjährigen

Der Oldenburger Wallach von Sir Donnerhall-Don Davidoff gewann unter der umsichtigen Regie seiner Reiterin Eva Möller die Weltmeisterschaft der fünf Jahre alten Dressurpferde mit der Gesamtnote 9,38. Dabei kassierte der mit seiner Gelassenheit beeindruckende Sa Coeur die Höchstnote 10 für seinen Schritt. Der neue Weltmeister erhielt im Trab  9,6, im Galopp 8,9 und für die Durchlässigkeit 8,8, sowie 9,6 im Gesamteindruck. Dabei hat Eva Möller den großen Dunkelbraunen noch gar nicht lange unter dem Sattel: „Ich saß vor zehn Wochen zum ersten Mal drauf und dachte sofort – ja!“ Sa Coeur stammt aus der Zucht des Gestütes Lewitz von Paul Schockemöhle und gehört dem Stall Kasselmann KG.

Platz zwei ging an den westfälischen Hengst Revolverheld v. Rockwell-Landstreicher. Der von Ann-Christin Wienkamp vorgestellte Hengst erhielt die Gesamtnote 8,98. Züchter sind Maria und Heinz Könemann, eine Besitzergemeinschaft Revolverheld firmiert als Eigentümer. Auf dem dritten Platz und damit auf dem Bronzerang platzierte sich Duval`s Capri Sonne jr., ein lackschwarzer KWPN-Hengst v. Rhodium-San Remo der von der Niederländerin Dinja van Liere präsentiert wurde. Seit einem Jahr sitzt die junge Frau im Sattel des Hengstes und war über den Erfolg sichtlich überrascht: „Ich hatte das nicht erwartet, mein Ziel war herzukommen und einfach gut zu sein!“ So kann ein Ziel dann auch mit Edelmetall verbunden sein. Duval`s Capri Sonne jr. bekam eine 8,94 als Gesamtnote und verpasste damit damit nur hauchdünn Silber. Der KWPN-Hengst punktete besonders im Galopp, für den er eine Wertung von 9,4 erhielt. Züchter des Hengstes sind Steijn und R. van der Vliet, Besitzer ist J.C. van der Endt.

Der Oldenburgerwallach Stand by me von Stedinger - De Niro platzierte sich unter seiner österreichischen Reiterin und Besitzerin Sandra Kopf auf dem elten Rang mit einer Gesamtnote von 8,2. Besonders stark zeigte sich der Dunkelbraune aus der Zucht von Helmut Kleen im Trab (9,1) und im Schritt (8,8), Einbußen gab es im Galopp (7,4) sowie in der Durchlässigkeit (6,9) zu verzeichnen.

Interview mit George Michael Eilberg über Woodlander Farouche


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