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28.05.2013

Wanderfahren im Mostviertel

Der zweite Teil unserer Serie über Niederösterreichs schönste Routen für Pferdefreunde führt uns ins idyllische Mostviertel. Als echter Kenner der Region hat Wanderfahr-Referent Christian Schlögelhofer zwei besonders romantische Abschnitte für Wanderreiter und -fahrer ausgesucht.

Das Mostviertel ist der ideale Ort für erholsame Stunden in wunderbarer Natur – zu Pferd oder in der Kutsche. © Christian Schlögelhofer
Das Mostviertel ist der ideale Ort für erholsame Stunden in wunderbarer Natur – zu Pferd oder in der Kutsche.
© Christian Schlögelhofer
Das Mostviertel nennt sich auch „Viertel der Verführungen“ - gelegen im Herzen Österreichs. Die 996 erstmals urkundlich erwähnte Gegend um Neuhofen an der Ybbs wurde Ostarrichi benannt. Mit seiner leicht hügeligen Landschaft, den Moststraßen mit gemütlichen Gasthäusern und urigen Mostheurigen sowie den zahlreichen kulturellen Brauchtumsveranstaltungen bietet sich das Mostviertel nicht nur zur Baumblüte für einen Ausflug mit dem Gespann an. Inmiten dieses idyllischen Landschaftsstrichs beginnt unsere Wanderfahrt.

Wanderfahren erfreut sich wachsender Beliebtheit. Naturverbundene Menschen können in der Kutsche gemütliche Stunden in geselliger Runde verbringen. Bis zu zwölf Personen finden je nach Modell Platz in einer Kutsche. Wer als Fahrer mit diesem schönen Hobby liebäugelt, sollte zumindest im Besitz desÖsterreichischen Fahrerabzeichens in Bronze (ÖFAB) sein. Zusätzliche Sicherheit gibt die Absolvierung eines speziellen Lehrgangs für Wanderfahren.

Tag 1: Über Schneerosenweg und Moststraße

Unsere erste Tour beginnt im Herzen des Mostviertels, beim Reit- und Fahrstall Schlögelhofer in Allhartsberg. Nach etwa einem Kilometer geht es auf dem Schneerosenweg und der Moststraße vorbei an den für das Mostviertel typischen Vierkanthöfen und Mostbaumalleen Richtung Biberbach. Es bietet sich die Möglichkeit zur Rast. Anschließend geht es weiter nach Seitenstetten zum im Volksmund als „Vierkanter Gottes“ bezeichneten Stift Seitenstetten. Interessierte können hier aktuell die Ausstellung "Leben im – wo Bauern und Mönche beten und arbeiten“  besuchen. Die Rückfahrt führt über Bubendorf nach Krenstetten. Hier lädt die Wallfahrtskirche "Maria am Anger", deren spätgotischer
Zubau mit einem einzigartiges Schwingrippengewölbe fasziniert, zu einem kurzen Besuch. Die insgesamt dreißig Kilometer lange Strecke führt danach über Aschbach wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Tag 2: Von Allhartsberg nach Neuhofen und wieder zurück

Die Tour beginnt ebenfalls beim Reit- und Fahrstall Schlögelhofer und führt über Wallmersdorf nach Ulmerfeld-Hausmening. Hier liegt auch das im Jahr 1321 erbaute Schloss Ulmerfeld, dessen gotischen Schlosskapelle mit besonders bedeutsamen Wandmalereien versehen ist. Der 23 Meter hohe Schlossturm bietet eine herrliche Aussicht über das Mostviertel. Auf dem Rückweg über Neuhofen an der Ybbs und Kröllendorf lohnt sich ein Halt bei der Wallfahrtsbasilika Sonntagberg, dem Wahrzeichen des Mostviertels mit traumhafter Aussicht über das Gebiet. Danach geht es zurück zum Ausgangspunkt.
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