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16.04.2013

Wanderreiten in Niederösterreich

Sonnenschein und warme Temperaturen - nach dem langen Winter können Pferd und Mensch nun endlich wieder entspannte Ausritte in vollen Zügen genießen. Welche Landstriche sich im größten Bundesland Österreichs besonders gut auf dem Pferderücken erkunden lassen, verrät OEPS-Referentin Brigitte Tentschert in unserer neuen Serie „Wanderreitbares Niederösterreich“.

Natur zu Pferd erleben: Niederösterreich hat mit seiner vielfältigen Landschaft für WanderreiterInnen einiges zu bieten. © Sebastian Frank
Natur zu Pferd erleben: Niederösterreich hat mit seiner vielfältigen Landschaft für WanderreiterInnen einiges zu bieten.
© Sebastian Frank
Das Wanderreiten gilt als die älteste Form der Nutzung des Pferdes durch den Menschen. Es setzt ein ausgebildetes, gehorsames und verkehrssicheres Pferd voraus, fördert aber auch dessen Selbstständigkeit. Das Wanderreiten erlaubt der/dem ReiterIn zudem eine intensive „Zwiesprache“ mit dem Pferd. Wanderritte sind ein- bis mehrtägige Wanderungen zu Pferd. Im Mittelpunkt steht das Naturerlebnis. Die wichtigste Gangart ist zumeist der Schritt: Die langsame, ursprüngliche und umweltfreundliche Art des Reisens erlaubt das bessere Kennenlernen der Landschaft und des Pferdes, mit dem man den ganzen Tag zusammen ist und von dessen Wohlergehen das Ankommen am Ziel entscheidend abhängt. Das Wandern zu Pferd ist eine Form von Erlebnisurlaub, die zurückgelegten Kilometer stehen nicht im Mittelpunkt. Sie variieren je nach Kondition, Gelände und sportlicher Zielsetzung. Das Gepäck wird auf dem Reitpferd in Satteltaschen mitgenommen bzw. kann auch ein Packpferd mitgeführt werden, ein Begleitfahrzeug kann das große Gepäck transportieren.

Auf den Spuren der Vergangenheit: Die Keltenrunde

Unsere erste Wanderreit-Route führt uns in die Bucklige Welt im Südosten Niederösterreichs. Nahe der burgenländischen Grenze liegt der Ort Wiesmath (693 m). Der Reitverein der Marktgemeinde ist zugleich auch Ausgangspunkt der Keltenrunde.

Zu Beginn verläuft die Route durch Wälder, kleine Bäche und über schöne Aussichtspunkte bis nach Schwarzenbach. Von dort führt ein kleiner, steiler Weg direkt auf den Keltenberg hinauf. Hier besteht die Möglichkeit einer kurzen Rast beim Aussichtsturm sowie die Besichtigung des Freilichtmuseums, für das mehrere Gebäude der ehemals größten keltischen Wallanlage Österreichs rekonstruiert wurden. Im Juni – zur Sommersonnenwende – findet auf dem Geländer der Höhensiedung Burg alljährlich ein dreitägiges Keltenfest statt, wo keltisches Handwerk, keltische Musik und keltische Köstlichkeiten geboten werden.

Daten, Fakten, Infos

  • Streckenlänge: 20 km (rund drei Stunden Reitzeit), über Kobersdorf 35 km (rund fünf Stunden Reitzeit), markierte Strecke, Karte empfohlen
  • Sehenswürdigkeiten: Wehrkirche und Gewerbebaum in Wiesmath, Keltendorf und Freilichtmuseum in Schwarzenbach, Schloss Kobersdorf
  • Rastmöglichkeit: Keltensiedlung, Badesee Kobersdorf in der Zeit von April bis Oktober
  • Ansprechperson: Siegfried Gubala (2811 Wiesmath, Feldgasse 5), Tel.: 0676 9229624, E-Mail: sigi.gubala@tmo.at, www.rsv-wiesmath.at

Stellen Sie uns Ihre Lieblingsroute vor!

Sie kennen eine schöne Reitroute? Dann schicken Sie uns diese – egal ob Mehrstunden- oder Mehrtagesritt –, fügen Sie ein Foto bei und senden Sie Ihren Bericht an den NOEPS, Referat Wanderreiten, Brigitte Tentschert, E-Mail: brigitte@tentschert.at
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