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28.08.2011

Wechselbad der Gefühle in Conty

Nach einem sensationellen dritten Platz für den Salzburger Georg Moser in der Dressur bei der Zweispänner-WM im französischen Conty, folgte die Ernüchterung in der Geländeprüfung. In der Nationenwertung liegt Österreich vor der finalen Entscheidung auf Rang fünf.

Dabei hatte es nach der ersten Entscheidung am Freitag (26. August) noch so rosig für das rot-weiß-rote Team ausgesehen. Dem amtierende Staatsmeister Georg Moser gelang mit seinen beiden eleganten Füchsen eine klasse Leistung in der Dressur, die mit dem Bronzerang belohnt wurde. Der Sieg ging dank einer sensationellen Darbietung an Carola Diener aus Deutschland vor dem Schweizer Beat Schenk.


Georg Moser © www.hippoevent.at
Trotz schwieriger Bodenverhältnisse zeigte der Salzburger Georg Moser mit seinem Gespann eine Dressur auf Weltklasseniveau.
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Moser, der sein Gespann erst Mitte Mai von Henk van de Wiel zur Verfügung gestellt bekommen hatte, zeigte sich mit dem Ergebnis hochzufrieden: „Als ich gestern die Dressur von Carola Diener gesehen habe, wusste ich: das ist die Siegerdressur. Es war mir klar, dass es sehr schwer werden würde, diese Leistung noch zu toppen. Dass es dann Platz drei wurde freut mich.”

Der Salzburger, der im Gegensatz zu seinen vor ihm platzieren Kontrahenten erst am zweiten Dressurtag startete, hatte aufgrund der starken nächtlichen Regenfälle mit deutlich schlechteren Bodenverhältnissen zu kämpfen. Dass es dennoch für Platz drei reichte, spricht für die grandiose Teamleistung von Fahrer und Pferden. „Die Pferde haben alles möglich gemacht, was mit den heutigen Verhältnissen möglich war, der Boden ist durch die starken Regenfälle der Nacht sehr in Mitleidenschaft gezogen worden,“ findet Moser lobende Worte für sein holländisches Fuchsgespann.

Die weiteren Fahrer des österreichischen Teams platzierten sich im Mittelfeld. Erst vor drei Wochen wurde Rainer Pointls Gespann durch ein Pferd von Georg Moser ergänzt, die Zeit um die nötige Harmonie in den Zweispänner zu bringen war denkbar kurz. Prompt wirkte sich die mangelnde Routine dann in der Dressur aus, Pointl und sein Gespann kamen nicht über den 31. Rang hinaus. Zwei Plätze dahinter reihte sich Isidor Weber auf Rang 33 sein. Der Einzelstarter Christian Schlögelhofer belegte nach der Dressur Platz 35.

Schwierige Verhältnisse im Gelände

Am Samstag ging es für die WM-Teilnehmer dann ins Gelände. Mit acht schweren Hindernissen, zahlreichen Wasserdurchfahren und den anspruchsvollen Bodenverhältnissen warteten große Herausforderungen auf die Fahrer. Zudem hatten die starken Regenfälle der vorangegangenen Tage den Boden stark in Mitleidenschaft gezogen und damit den Marathon extrem erschwert.
Rainer Pointl © www.hippoevent.at
Dank einer starken Leistung im Gelände reihte sich Rainer Pointl auf Rang acht im internationalen Spitzenfeld ein.
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Up and Down für heimische Hoffnungsträger

Routinier Rainer Pointl fuhr eine sehr gute Geländestrecke und reihte sich auf Rang acht im internationalen Spitzenfeld ein. Damit konnte sich der Doppelweltmeister von 2005 auf Rang 21 im Zwischenklassement des Championats verbessern. Dressur-Bronze-Gewinner Georg Moser verspielte im Gelände eine weitere WM-Topplatzierung.

Bis kurz vor Schluss lief alles wie geplant, doch dann nahm der Salzburger einen falschen Weg und kassierte 20 Fehlerpunkte wegen korrigierten Verfahrens. Die Konsequenz: ein ungewohnter 60. Rang im Gelände und ein Rückfall von Platz drei nach der Dressur auf Rang 31 vor der Entscheidung zwischen den Kegeln am Sonntag.

Isidor Weber fuhr im Gelände auf Platz 24, den er nach diesem Teilbewerb auch im Zwischenklassement einnahm. Die Fahrt in den Hindernissen ergab für Christian Schlögelhofer den 38. Platz und Rang 37 nach den ersten beiden Teilbewerben.

Mit Tom Engbers ging der Sieg in der Geländeprüfung an die Niederlande, gefolgt von dem 21-jährigen WM Neuling Tibor Nagy jun. aus Ungarn.

Rang fünf in der Nationenwertung nach dem Marathon

In der Nationenwertung liegt Österreich vor der finalen Entscheidung auf Rang fünf hinter den Niederlanden, Deutschland, Frankreich und Ungarn. Bronze liegt im Bereich des Möglichen.

Quelle: Jaqueline Zimmermann / www.hippoevent.at
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