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20.10.2014

Weltcup: Auftaktsiege für Jur Vrieling und Edward Gal

Die Niederländer waren beim Weltcupauftakt wieder einmal eine Klasse für sich. Diesmal allerdings nicht nur im Parcours sondern auch im Dressursattel.

Sie sind wieder da: Edward Gal und Glock"s Undercover meldeten sich nach verletzungsbedingter Pause mit zwei neuen persönlichen Bestmarken beim Weltcupauftakt in Odense in beeindruckender Form zurück. © Roland Thunholm/FEI
Sie sind wieder da: Edward Gal und Glock"s Undercover meldeten sich nach verletzungsbedingter Pause mit zwei neuen persönlichen Bestmarken beim Weltcupauftakt in Odense in beeindruckender Form zurück.
© Roland Thunholm/FEI
Nach verletzungsbedingter Pause ist der schwarze Ferro-Sohn Glock’s Undercover wieder zurück im Turniergeschehen - und zwar besser denn je. Sehr zur Freude seines Reiters Edward Gal, der im Sattel des Rappwallachs mit dem großen Piaffe- und Passagetalent, nun wieder ganz vorne mitspielen kann. Nach beeindruckenden 84,100 Prozent im Grand Prix von Odense (DEN) machte das Duo in der Kür mit überlegenen 88,625 Prozent schließlich den Sack zu und holte den ersten Sieg dieser Weltcupsaison. Es sind zugleich die höchsten Wertungen, die das aktuelle Nr.-3-Paar der FEI Weltrangliste bisher in Grand Prix und Kür erhalten hat.

Auch auf Platz zwei wehten die niederländischen Farben: Adelinde Cornelissen und ihr 17-jähriger Jazz-Sohn Parzival lieferten mit 84,3 Prozent klar die zweitbeste Wertung des Tages. Das Duo punktete vor allem in den Wechseltouren, für die es mehrfach die Note 9 gab, und in den Piaffen.

Bestes nicht-niederländisches Paar waren Isabell Werth und Don Johnson von Don Frederico, die ebenfalls den Sprung über die 80-Prozent-Marke schafften (80,275 %) und damit die Konkurrenz aus dem eigenen Land, Ulla Salzgeber und Herzruf’s Erbe (79,400 %), auf Rang vier verwiesen.

Jur Vrieling weiter auf Erfolgswelle

Beim Weltcupauftakt der Springreiter im norwegischen Oslo setzte Jur Vrieling die beeindruckende Siegesserie der niederländischen Parcoursprofis mit einem neuerlichen gewichtigen Sieg fort. Der 45-Jährige, der bereits maßgeblich an der WM-Team-Goldmedaille in Caen und dem Nationencup-Sieg der beteiligt gewesen war, bewies auch in Oslo seine fantastische Form mit zwei Bilderbuchrunden auf seinem zehnjährigen französisch gezogenen Hengst Zirocco Blue. Allerdings ging’s in der Entscheidungsrunde, für die sich neun Paare qualifiziert hatten, ganz schön knapp her, denn lediglich sieben Hunderstelsekunden gaben am Ende den Ausschlag über den Sieg, den Jur Vrieling zusammen mit 20 Punkten und den 51.480 Euro schließlich auf sein Konto verbuchte. Das Nachsehen hatten Marco Kutscher und Cornet´s Cristallo. Der Deutsche und sein westfälischer Cornet Obolensky-Sohn lieferten in 34,29 Sekunden ebenfalls eine fehlerfreie Runde ab, mit der sie Vrieling zwar nicht mehr einholen, aber immerhin die die amtierenden Olympiasieger Steve Guerdat (CH) mit Nino des Buissonnets (0/ 35,22) auf Rang 3 verweisen konnten.

Österreichs einziges Paar am Start, der Steirer Markus Saurugg und seine elfjährige Acoraco-Tochter Texas I platzierten sich nach zwei Abwürfen im 1,60 m hohen Grundumlauf auf Rang 29 und damit außerhalb der Liste der Platzierten.

Alle Ergebnisse des Weltcupauftakts der Springreiter in Olso gibt es hier.
Die Dressurergebnisse aus Odense können Sie hier nachlesen.
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