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21.01.2013

Weltcup Leipzig: Ahlmann schafft den Hattrick

Christian Ahlmann, Taloubet Z und Leipzig - das passt! Nach ihrem Sieg im Weltcup-Finale 2011 und beim Weltcupspringen 2012 erwies sich das deutsche Paar in der Leipziger Messehalle nun zum dritten Mal in Folge als unschlagbar.

In einer regelrechten Machtdemonstration flogen Christian Ahlmann und Taloubet Z zum dritten Mal in Folge zum Weltcupsieg in Leipzig. © Karl-Heinz Frieler / FEI
In einer regelrechten Machtdemonstration flogen Christian Ahlmann und Taloubet Z zum dritten Mal in Folge zum Weltcupsieg in Leipzig.
© Karl-Heinz Frieler / FEI
Nur Ex-Europameister Kevin Staut und seine Stute Silvana hätten Ahlmanns Sieg im Weltcupspringen noch verhindern können. Als letzter Starter des zehnköpfigen Stechens schätzte der Franzose jedoch die Distanz zu einem Steilsprung falsch ein und kam bei dem Rumpler sogar aus dem Sattel. Christian Ahlmanns Triumph war perfekt, seine super Zeit von 36,45 Sekunden reichte für den mit 37.500 Euro dotierten Sieg. „Das Stechen war wie für mich gebaut. Taloubets Stärken sind die Wendungen und nicht so sehr die langen Geraden. Ich konnte die beiden Spitzkehren mit hohem Risiko nehmen“, kommentierte der aktuelle Weltranglisten-Erste zufrieden die Leistungen des 13-jährigen KWPN-Hengstes, der mit dem Sieg in Leipzig seine Wintersaison auf die perfekte Art beenden konnte. Bevor es im Frühjahr wieder zurück in den Sport geht, stehen für den braunen  Galoubet-Sohn jetzt erstmal seine Vererberpflichten im Vordergrund .

Mit bereits gehörigem zwei-Sekunden-Abstand folgten der Ire Denis Lynch und sein Wallach Abbervail van het Dingeshof hinter Ahlmann und Taloubet auf Platz zwei(38,65). „Als ich Christians Ritt gesehen habe, war mir klar, da habe ich keine Chance“, so Lynch. Dritter wurde der Olympia-Zweite Gerco Schröder aus den Niederlanden mit seinem Olympiapferd London (39,53) vor dem Pius Schwizer (SUI) mit Picsou de Chene (40,56) und der Australierin Edwina Tops-Alexander auf Ego van Orti (41,21). Alle fünf Paare waren ohne Abwurf aus dem Stechen gekommen. 

Noch drei Qualifikationsturniere stehen für die Springreiter auf dem Programm, bis es von 24. bis 28. April für das Weltcupfinale nach Göteborg geht: Zürich (25. bis 27. Januar), Bordeaux (8. bis 10. Februar) und s’Hertogenbosch (14. bis 17. März).

Zwischenstand nach der Etappe in Leipzig:

1. Sergio Alvarez Moya (ESP) 75 Punkte
2. Kevin Staut (FRA) 69
3. Pius Schwizer (SUI) 59
4. Christian Ahlmann (GER) 57
5. Jens Fredericson (SWE) 48
6. Denis Lynch (IRL) 41
7. Luciana Diniz (POR) 41
8. Marcus Ehning (GER) 40
9. Roger Yves Bost (FRA) 39
10. Malin Baryard-Johnsson (SWE) 38
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