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23.04.2012

Weltcup der Springreiter geht an die USA

25 Jahre ist es her, dass ein Amerikaner als Sieger aus dem Weltcupfinale der Springreiter hervorging. Am Sonntag war es dann wieder so weit: Rich Fellers und Flexible holten im holländischen s’Hertogenbosch den Sieg im Rolex Weltcupfinale 2012.

Rich Fellers und Flexible sind die Sieger im Rolex Weltupfinale 2012 © Kit Houghton/FEI
Alter schützt vor Siegen nicht: Mit 16 Jahren das älteste Pferd im Feld, holt Flexible unter seinem Reiter Rich Fellers beim fünften Anlauf endlich den Sieg im Weltcupfinale der Springreiter.
© Kit Houghton/FEI
Der 52-Jährige blieb im Stechen mit seinem irischen Wallach nicht nur fehlerfrei, mit 25,97 Sekunden setzte sich der US-Amerikaner auch an die Spitze der Wertung. Flexible, mit 16 Jahren das älteste Pferd im Starterfeld, war bereits beim Weltcupfinale 2008 unter den ersten drei zu finden, für den Sieg waren schlussendlich jedoch noch vier weitere Anläufe vonnöten.

“Als junges Pferd war er (Flexible) extrem nervös. Er war sehr schnell und hibbelig, ein richtig wilder Charakter, aber mit der Zeit wurde er abgeklärter und reifer. Er ist wie ein Haustier, ich liebe ihn und er liebt mich. Wir haben eine großartige Beziehung zueinander und kennen uns gegenseitig ganz genau“, schwärmt Fellers von seinem Wunderpferd. Der liebenswerte Fuchs mit seinem etwas ungewöhnlichen Springstil darf sich nun erstmal für etwa zehn Tage ausruhen, bevor es zurück in die USA und zu weiteren Turnieren geht. Und wenn alles gut geht, dann will Rich Fellers seinen Flexible natürlich auch im Sommer bei den Olympischen Spielen starten – vorausgesetzt, er schafft es noch ins Team.
Steve Guerdat und Nino müssen sich im weltcupfinale der Springreiter 2012  ganz knapp geschlagen geben © Kit Houghton/FEI
Mussten sich nur knapp geschlagen geben: Steve Guerdat und Nino
© Kit Houghton/FEI
Im knappen Duell um den Sieg, hatte der Schweizer Steve Guerdat mit Nino das Nachsehen. „Mein Pferd ist sehr schnell und ich dachte, dass es auch ohne großes Risiko für uns zum Sieg reichen würde. Im Nachhinein habe ich bemerkt, dass ich zu viel Zeit auf dem Weg zurück zur Triplebarre verloren habe. Die Schuld muss ich ganz klar bei mir suchen und es das nächste Mal einfach besser machen“, so der finale Zweite. Hinter Guerdat gelang mit Pius Schwizer auf Carlina einem weiteren Eidgenossen der Sprung aufs Podest.

Endergebnis Rolex FEI Weltcup Finale 2012

1. Flexible - Rich  Fellers (USA)
2. Nino Des Buissonnets - Steve Guerdat (SUI)
3. Carlina / Ulysse - Pius Schwizer (SUI)
4. Monte Bellini / Souvenir - Philipp  Weishaupt (GER)
5. Silvana *HDC - Kevin  Staut ( FRA)
6. Casall La Silla - Rolf-Göran Bengtsson (SWE)
7. VDL Groep Verdi - Maikel  van der Vleuten (NED)
7. Copin van de Broy / Sabrina - Marcus  Ehning (GER)
9. Quarco de Kerambars - Rik  Hemeryck (BEL)
10. Regina Z - Harrie  Smolders (NED)
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