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17.03.2016

Weltcupfinale der Dressurreiter ohne Topstars

Das diesjährige Weltcupfinale der Dressurreiter sorgt bereits vor seiner Austragung für Schlagzeilen. Allerdings für wenig erfreuliche, denn zumindest drei der Top-Favoriten werden in Göteborg gar nicht an den Start gehen.

2016 wird der Weltcuptitel in der Dressur erstmals nach 2014 und 2015 nicht an Charlotte Dujardin gehen. © The London International Horse Show
2016 wird der Weltcuptitel in der Dressur erstmals seit zwei Jahren nicht an Charlotte Dujardin gehen. Ein Rechtsstreit über die Besitzverhältnisse ihres diesjährigen Weltcuppartners Uthopia verhindern einen Start der Britin in Göteborg.
© The London International Horse Show
Zu ihnen gehört Titelverteidigerin Charlotte Dujardin. Bereits zu Beginn der Saison hatte die Olympiasiegerin mitgeteilt, dass ihr Spitzenpferd Valegro diesmal nicht für den Weltcup zur Verfügung stehen würde. Allerdings hätte die Britin mit Uthopia ein weiteres durchaus konkurrenzfähiges Pferd im Talon gehabt. Ein zweiter und ein vierter Platz bei den Weltcupturnieren in London und Amsterdam mit Ergebnissen über 82 Prozent hielten die Hoffnung auf einen dritten Titel in Folge auch ohne Valegro aufrecht. Doch daraus wird nun nichts. Aufgrund eines Rechtsstreits über Uthopias Besitzverhältnisse bleibt dem Duo ein Start in Göteborg verwehrt.

Ganz andere Probleme plagen Edward Gal. Nach einem Sturz vom Pferd, bei dem er sich an Rücken und Handgelenk verletzt hat, ist der Niederländer nicht fit genug, um beim Weltcupfinale an den Start zu gehen. Sein Blick richte sich in erster Linie auf die Olympischen Spiele im kommenden Sommer, wie Gal auf der Facebookseite seines Sponsors verlauten lässt: „Natürlich bin ich enttäuscht, aber ich will im Jahr der Olympischen Spiele keinerlei Risiken eingehen. Es ist wichtig, dass ich zu hundert Prozent fit für Rio bin“, so Gal.

Die optimale Vorbereitung auf die Olympischen Spiele ist auch der Grund für die Absage von Beatriz Ferrer-Salat. Die spanische Bronzemedaillengewinnerin der EM in Aachen 2015 hatte nach ihren Siegen in Lyon und Stuttgart ebenfalls zum engsten Favoritenkreis gezählt. Doch Ferrer-Salat will sich mit ihrem 15-jährigen Delgado lieber auf Rio fokussieren: „Göteborg ist mehr als 2.500 km von Barcelona entfernt, die Reise ist einfach zu lang“, sagte Ferrer-Salat gegenüber Eurodressage. „Ich möchte mein Pferd lieber für die Olympischen Spiele schonen.”

Und es könnte noch einen weiteren prominenten Ausfall geben. Isabell Wert, die sich mit ihren beiden Pferden Don Johnson und Weihegold für das Weltcupfinale qualifiziert hat und derzeit die Rangliste der Westeuropa-Liga anführt, will bis Ende der Woche entscheiden, ob sie in Göteborg antreten wird, oder nicht. Abhängig macht die deutsche Grande Dame der Dressur diese Entscheidung vom Gesundheitszustandes ihres Hannoveraners Don Johnson. Der Don-Frederico-Sohn hatte sich vor knapp einer Woche in der Box verletzt und war für das Weltcupturnier in ´s-Hertogenbosch ausgefallen. Mittlerweile steht Don Johnson zwar wieder im Training, die strapaziöse Reise in die schweidhsce Metropole sei jedoch nur dann sinnvoll „wenn er hundertprozentig fit ist“, wie die Reiterin gegenüber St. Georg online erklärte. Eine Finalteilnahme mit Weihegold war nie zur Diskussion gestanden und ist aufgrund eines leichten Infektes, an dem die Stute zur Zeit laboriert, auch gar nicht möglich.
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