Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
19.11.2012

Weltcupsieg für Helen Langehanenberg und Damon Hill

Bei ihrem ersten Turnierstart seit den Olympischen Spielen in London feierten die deutschen Dressurmeister Helen Langehanenberg und Damon Hill nicht nur einen überlegenen Sieg sondern auch gleich einen neuen persönlichen Kür-Rekord.

Der erste Auftritt mit neuer Kür-Musik und neuer Choreographie brachte gleich einen neuen persönlichen Rekord für die amtierenden deutschen Meister. © FEI / Karl-Heinz Frieler
Der erste Auftritt mit neuer Kür-Musik und neuer Choreographie brachte gleich einen neuen persönlichen Rekord für die amtierenden deutschen Meister.
© FEI / Karl-Heinz Frieler
Nach 23 Jahren war die Hanns-Martin-Schleyer-Halle erstmals wieder Station des Dressur-Weltcups und sah mit Helen Langehanenberg eine mehr als würdige Siegerin. Mit 86,775 Prozent gewann die Olympia-Vierte die Grand Prix Kür am Samstag – das zweitbeste Resultat, das hier jemals in einer Kür erzielt wurde, 2009 war Edward Gal mit Totilas zu 87,800 Prozent geritten. Bereits am Freitag ließ das Paar keinen Zweifel an seiner Favoritenstellung und siegte im Grand Prix (82,766) mit über 5,5 Prozent Vorsprung auf die Zweitplatzierten, Kristina Sprehe und Desperados (77,255).

Bis auf einen kleinen Fehler nach einer Galopppirouette, bei der der Hengst für einen kurzen Moment in den Trab fiel, gelang Helen Langehanenberg und dem zwölfjährigen Donnerhall-Sohn eine nahezu perfekte Vorstellung, die von überragender Dynamik und Harmonie gleichermaßen geprägt war. Entsprechend positiv fiel die Bilanz der zierlichen Reiterin aus Havixbeck aus: „Ich war gestern schon glücklich, heute war es noch besser!“ Zu Damon Hill sagte sie: „Er war so aktiv und frisch, und er liebt es, sich darzustellen.“ Es war der erste Turnierauftritt für das Paar seit den Spielen in London, wo das Duo maßgeblich zur Team-Silbermedaille der Deutschen beigetragen hatte. „Damon Hill hatte danach erstmal Pause, ist aufs Paddock gegangen und wurde ausgeritten. Vor drei oder vier Wochen haben wir dann wieder mit dem Training begonnen und ich war absolut begeistert. Jetzt fühlt es sich so an, als würde er vor allem die schwierigen Lektionen ganz von alleine machen anstatt darauf zu warten, dass ich ihn darum bitte. Er freut sich richtig, dass es jetzt wieder losgeht.“

Die Plätze zwei und drei belegten mit Kristina Sprehe (GER) und der Italienerin Valentina Truppa dieselben Reiterinnen wie im Grand Prix. Kristina Sprehe ritt mit Desperados auf 82,275 Punkte, Valentina Truppa und der elfjährige Wallach Eremo del Castegno platzierten sich mit 80,600 Zählern auf Rang drei. Die Italienerin führt nach ihrem zweiten Platz in Lyon vor zwei Wochen jetzt auch die Zwischenwertung der Western European League an.

Alle Ergebnisse aus Stuttgart finden Sie hier.

Video zum Kür-Sieg von Helen Langehanenberg und Damon Hill in Stuttgart


Passier Skyscraper
  • Passier  Passier