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21.06.2011

Wenn Tinkerbelle nachhaltig bewirtschaftet

...erledigt sie das mit stuteneigener Gründlichkeit.

RI 201107 © Shutterstock
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Wir lernen aus der Lektüre unserer Juliausgabe, dass das Arbeiten mit Pferden in der Land- und Forstwirtschaft eine Renaissance erlebt. Schonend sei die Bewirtschaftung des Waldes mit Pferden, und nachhaltig. Nachhaltig, aber wenig schonend ist die Bewirtschaftung des zarten Baumbestandes auf der Koppel meiner Kollegin durch Tinkerstute Tinkerbell: Sie übernimmt das Fällen gleich mit. Wir können sie als Arbeitskraft im Forst daher nur eingeschränkt empfehlen. Außer für Rodungen von Jungbeständen, die erledigt sie prompt und zuverlässig.

Außerdem lernen wir, dass bei einer Heufütterung ad libitum die Pferde sich nach kurzer Zeit bei rund acht bis zehn Kilo Heu am Tag einpendeln. Für Pferde ganz allgemein mag das vielleicht gelten, nicht aber für die Warmblutstute der Kollegin. Bei 20 Kilo am Tag war Schluss mit ad libitum. Vielleicht hatte die Stute auch „ad infinitum“ verstanden. Latein war noch nie ihre Stärke. Die Kollegin meint allerdings, es läge weniger an den mangelnden Lateinkenntnissen, sondern daran, dass Caprice eine Stute ist. Sie habe beobachtet, dass Wallache und Hengste sich durchaus einpendeln, Stuten allerdings so lange fressen wie Futter vorhanden ist. Kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich pendle mich auch erst ein, wenn die Schokolade restlos verschwunden ist. Muss wohl an den weiblichen Hormonen liegen…
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