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20.07.2011

Werner Ernst gestorben

Am 18. Juli verstarb der als Legende der deutschen Pferdefotografie geltende Werner Ernst im Alter von 77 Jahren.

Werner Ernst © Kiki Beelitz
© Kiki Beelitz
In den 1950er Jahren begann der gelernte Gärtner den Pferdesport in Bildern festzuhalten. Was als Hobby begann wurde rasch zu Passion und Beruf. Bald fotografierte er für renommierte Züchter und Gestüte wie etwa Werner Vorwerk, das Niedersächsische Landgestüt Celle, den Trakehner Verband, das Westfälische Landgestüt Warendorf, die Rheinländer, Holsteiner sowie Süddeutsche Zuchtverbände.

Zur Sportfotografie kam Ernst durch die Freundschaft zu Vielseitigkeitsreiter Horst Karsten und dem späteren Springreiter-Weltmeister Gerd Wiltfang. So reiste er 1965 mit der Eisenbahn zu den legendären Europameisterschaften nach Moskau, 1968 folgte seine erste große Flugreise zu den Olympischen Spielen nach Mexiko. Insgesamt zehn mal dokumentierte er Olympische Reiterspiele mit seiner Kamera, das letzte Mal in Athen 2004.

Werner Ernst’ Schaffen wurden mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. So erhielt er unter anderen die FN-Plakette in Silber für besondere Verdienste 1982, die Silberne Kamera der Stadt Aachen im Jahr 2002, zwei Jahre später folgte das Deutsche Reiterkreuz in Gold in Anerkennung für besondere Verdienste um die Förderung des Reit- und Fahrsports in Deutschland.

Zuletzt musste er mehrmals ins Krankenhaus, er litt an Diabetes und hatte Herzprobleme. In der Nacht von Montag auf Dienstag ist er in einem Oldenburger Spital friedlich eingeschlafen. Er wird im engsten Familienkreis beigesetzt.
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