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11.12.2011

Wieder ein Todesfall durch Aortaabriss

Erneut sorgt der Tod eines Springpferdes für Diskussionsstoff. Dieses Mal traf es ein Pferd des deutschen Springreiters Sören von Rönne beim Weihnachtsturnier im dänischen Vilhelmsborg.

Knappe fünf Wochen ist es her, dass die Springreitergemeinde den tragischen Tod von Eric Lamazes Spitzenpferd Hickstead zu betrauern hatte. Hickstead war während des FEI Weltcupspringens in Verona (ITA) kurz nach Passieren der Ziellinie tot zusammengebrochen. Nun gibt es neuerlich Todesfall unter den Springpferden zu betrauern: Cypriano, das achtjährige Nachwuchspferd des deutschen Springreiters Sören von Rönne brach am Freitag nach einer fehlerfreien Runde völlig unvermittelt im Parcours zusammen und verstarb noch an Ort und Stelle. Alle Bemühungen der herbeigeeilten Helfer blieben ohne Erfolg. Es wird vermutet, dass, wie auch bei Hickstead, ein Abriss der Aorta für den plötzlichen Tod des Pferdes verantwortlich war.

„Es war nichts mehr zu machen“, sagte Turnierdirektor Niels Jørgen Cassøe Jakobsen am Sonntag zu dem Vorfall. „Wir bedauern das sehr.“ Schon der Todesfall Hickstead hatte für heftige Diskussionen gesorgt. Kritiker weisen immer wieder auf die hohe Stressbelastung hin, der die heutigen Springpferde aufgrund der großen Reisestrapazen und der immer höher werdenden Sprünge ausgesetzt sind. Dass nun innerhalb kürzester Zeit ein weiteres Springpferd im Parcours sein Leben lassen musste, wird die Kritik wohl neu entfachen.