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13.04.2015

Wieder eine tote Vielseitigkeitsreiterin

Der Vielseitigkeitsreitsport hat erneut einen Unfall mit Todesfolge zu verzeichnen. Bei einem nationalen Turnier im italienischen Cuceglio stürzte die 25-jährige Sabrina Manganaro derart schwer, dass sie nicht mehr gerettet werden konnte.

Dei 25-jährige Italienerin Sabrina Manganaro starb nach einem Sturz auf der Geländestrecke des nationalen Turniers in Cuceglio. © RayAndersonImages.com
Dei 25-jährige Italienerin Sabrina Manganaro starb nach einem Sturz auf der Geländestrecke des nationalen Turniers in Cuceglio.
© RayAndersonImages.com
Nur zwei Monate, nachdem der portugiesische Eventer Francisco Seabra beim CIC2* in Sevilla ums Leben kam, wird der Vielseitigkeitssport von einem neuerlichen Todesfall erschüttert. Wie der italienische Reitsportverband FISE in einer Presseerklärung mitteilte, kam die Italienerin Sabrina Manganaro am Sonntagvormittag mit ihrem Pferd Fante di Mezzograno beim nationalen Vielseitigkeitsturnier im toskanischen Cuceglio am 13. Hindernis der Geländestrecke zu Sturz. Nach Aussagen der Veranstalter war die 25-Jährige sofort tot, die herbeigeeilten medizinischen Fachkräfte konnten nichts mehr für sie tun. Das Pferd blieb unverletzt.

„Der Präsident der italienischen Pferdesportvereinigung, Vittorio Orlandi und sämtliche Vorstandsmitglieder möchten stellvertretend für die gesamte italienische Pferdesportgemeinschaft ihr tiefstes Mitgefühl für die Familie von Sabrina Manganaro zum Ausdruck bringen“ hieß es in der Pressemitteilung der FISE. Unsere Gedanken sind bei Sabrina Manganaros Familie und ihren Freunden in dieser schweren Zeit“, wird ein Sprecher der FEI auf dem britischen Online-Portal Horse and Hound zitiert. Der Vorfall werde nun vom italienischen Pferdesportverband untersucht.  

Wie lokale Medien berichteten, dürfte dem tödlichen Unfall einer der gefürchteten „Rotational Falls“ vorausgegangenen sein. Diese Stürze, bei denen sich Pferd und Reiter miteinander überschlagen, sind für den Großteil der schweren Unfälle in der Vielseitigkeit verantwortlich. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Bemühungen, den Sport für Pferd und Reiter sicherer zu machen. Vor allem abwerfbare Hindernisse, wie sie heute vornehmlich bei internationalen Turnieren immer mehr zum Einsatz kommen, sollen Rotationsstürze wirkungsvoll verhindern.
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