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10.11.2012

Wiener Pferdefest: Auftaktsiege für Brasilien, Großbritannien und Deutschland

Carlos Motta Ribas, Scott Brash und Ingo Jungblut hießen die großen Sieger vom Freitag beim Wiener Pferdefest. Für die besten Ergebnisse in rot-weiß-rot sorgten Josef Konlechner mit Rang zwei im Mächtigkeitsspringen sowie Stefan Eder mit einem neunten und einem 21. Platz in den beiden Weltranglisten-Springen.

Das erste fünf Stern-Kräftemessen fiel zugunsten des Brasilieners Carlos Motta Ribas aus. Im Vienna Opening über 1,45 blieben 26 der 54 gestarteten Paare fehlerfrei. Als letzter Reiter rollte Ribas das Feld von hinten auf, legte mit seinem 14-jährigen Wallach Ronaldo eine schnelle und sichere Runde in den Parcours und holte mit 0,48 Sekunden Vorsprung den Sieg vor dem zweitplatzierten Belgier Francois Mathy auf der erst neunjährigen Polinska des Isles. Rang drei ging an den Team-Bronze Gewinner von London, den Niederländer Marc Houtzager im Sattel von Sterrerhof’s Uppity.

Das beste österreichische Ergebnis lieferte Stefan Eder mit einer fehlerfreien Runde auf Platz neun mit seinem Nachwuchspferd Concordija ab, gefolgt von Gerfried Puck der sich ebenfalls keinen Abwurf leistete und mit GLOCK’s Usrava auf Rang 14 platzierte.

Nach einem Abwurf platzierten sich Thomas Frühmann und sein The Sixth Sense im Eröffnungsspringen auf dem 35. Rang. Das heimische Duo tritt erst wieder am Sonntag an, Frühmann will den 16-jährigen Wallach nach seiner langen Verletzungspause nicht überfordern. "Wenn er weiter gesund bleibt, machen wir weiter", erklärte Frühmann, der erneut bestätigte, dass er gemeinsam mit seiner „Sense“ in Pension gehen wird.

Für den Olympiasieger und Weltranglisten-Ersten Steve Guerdat lief der Auftakt nicht nach Wunsch, er kassierte mit seiner zehnjährigen Stute Sidney 14 Fehlerpunkte und landete als 54. im hinteren Teil des Feldes. Ein Schicksal, dass er mit anderen internationalen Springstars wir Onassis-Gatte Alvaro de Miranda Neto ( Platz 49) und dem Briten Robert Whitaker (Platz 50) teilte.
Triumphierte in der Vienna Challenge: Team-Olmpiasieger Scott Brash aus Großbritannien © Nini Schäbel
Triumphierte in der Vienna Challenge: Team-Olmpiasieger Scott Brash aus Großbritannien
© Nini Schäbel

Scott Brash gewinnt die Vienna Challenge

Der Sieg im zweiten Weltranglisten-Springen des Tages, der Vienna Challenge, ging an Team-Olympiasieger Scott Brash. Der Brite entschied das Springen über 1,50 mit seinem in Holland gezogenen Bon Ami in 53,32 Sekunden souverän für sich. Mehr als drei Sekunden trennten den Goldmedaillengewinner von London von der zweitplatzierten Katharina Offel (UKR) mit Cathleen. Platz drei sicherte sich der Deutsche Andreas Brenner mit Showman vor Alvaro de Miranda (BRA) auf dem vierten Platz.

Der Salzburger Stefan Eder vergab mit seinem Spitzenpferd Chilli van Dijk NRW den möglichen zweiten Platz durch einen ärgerlichen Flüchtigkeitsfehler am vorletzten Hindernis und musste sich als erneut bester heimischer Reiter mit dem 21. Rang begnügen.

Für die Showeinlage des Springens sorgte Geoff Billington (GBR), der sich nach Verreintens im Parcours vom Hallensprecher wieder auf die richtige Linie geführt werden musste.

Ingo Jungblut (GER) knackt die 2,20 m Marke im Preis Mächtigkeitsspringen

Als letzter Programmpunkt des Tages stand die traditionelle Mächtigkeitsspringprüfung auf dem Programm.  Die zweite Etappe der "High Fly Tour" bot Höhenflüge über die imposante Dommauer, die bereits zum Start mit eindrucksvollen 1,70 m aufwartete.

Geschafft: Josef Konlechner und Lance Missile  überwinden die 2,10 hohe Dommauer ohne Fehler und platzieren sich am Ende auf Platz zwei. © Nini Schäbel
Geschafft: Josef Konlechner und Lance Missile überwinden die 2,10 hohe Dommauer ohne Fehler und platzieren sich am Ende auf Platz zwei.
© Nini Schäbel
Sportlich gesehen nicht den besten, aber dafür den sicherlich lustigsten Auftritt bot der Brite Geoff Billington (GBR), der im blitzblauen Supermankostüm mit rotem Umhang und Stiefeln die Mauer in Angriff nahm. Leider ohne Erfolg, gleich beim ersten Antreten musste er einen Abwurf hinnehmen.

Besser schlugen sich die beiden Deutschen Maximilian Schmid mit Raketen Schorsch und Ingo Jungblut mit Rush On, der Niederösterreicher Josef Konlechner mit Lance Missile sowie der Belgier Jean Christophe De Grande mit Sacha van Potteberg, die alle vier die schwindelerregende Höhe von 2,10 Metern überwanden. Das vierte Stechen über die auf 2,20 Meter angewachsene Dommauer brachte schließlich die Entscheidung: Mächtigkeitsroutinier Ingo Jungblut blieb als einziger fehlerfrei und  holte den Sieg in der zweiten Etappe der High Fly Tour nach Deutschland vor Jean Christophe De Grande, Maximilian Schmid und Josef Konlechner, die sich ex aequo auf Rang zwei platzierten.

Alle Ergebnisse im Detail finden Sie hier.
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