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28.05.2012

Wiesbaden: Fehlstart mit Happy End für Stefan Peter

Für Dressurreiter Stefan Peter ging es am vergangenen Wochenende zum 76. Internationalen Pfingstturnier nach Wiesbaden (GER). Trotz einiger Startschwierigkeiten wurde die Reise für den Steirer am Ende mit einem erfreulichen sechsten Platz in der Kür doch noch zum Erfolg.

Durften sich in Wiesbaden über einen tollen sechsten Platz in der Kür freuen: Stefan Peter und Don Walesko (Archivbild) © www.scan-pictures.net
Durften sich in Wiesbaden über einen tollen sechsten Platz in der Kür freuen: Stefan Peter und Don Walesko (Archivbild)
© www.scan-pictures.net
Obwohl die ganz großen Namen der deutschen Dressurwelt in diesem Jahr aufgrund der deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende auf den Wiesbadener Startlisten fehlten, war das renommierte 4-Sterne-CDI vor der Kulisse des Barockschlosses Biebrich auch im heurigen Jahr bestens besucht.

Österreichs einziger Starter in den Dressurbewerben, Stefan Peter, entschied sich mit seinem elfjährigen Donnerhall-Sohn Don Walesko für die Kür-Tour des Turniers. Der Auftakt am Samstag verlief allerdings nicht ganz nach Wunsch, zu spannig präsentierte sich Don Walesko im Grand Prix, entsprechend verkrampft war die Darbietung insgesamt. Fehler beim Rückwärtsrichten und in den Einerchangements kosteten zusätzlich deutlich Punkte. Mit 64,468 Prozent reichte es für das Paar am Ende lediglich für einen elften Rang.

Der Sieg in dieser Prüfung (71,872 Prozent) ging an die Lokalmatadorin Uta Gräf mit ihrem zwölfjährigen Holsteinerhengst Le Noir, gefolgt von der Finnin Terhi Stegars mit Axis (70,000 Prozent) und Reitmeister Hubertus Schmidt in Sattel von Bukowsi (69,191 Prozent).

Neuer Tag, neues Glück

In der spektakulären Grand-Prix-Kür bei Flutlicht am Sonntagabend lief es für Stefan Peter und Don Walesko dann wieder deutlich besser. Mit 70,050 Prozent und dem sechsten Endrang gelang dem Duo nach den zahlreichen guten Platzierungen in den vergangenen Wochen auch in Wiesbaden ein Spitzenplatz. Die deutsche Richterin bei E, Dr. Evi Eisenhard, hatte die österreichische Paarung sogar auf den dritten Platz gewertet.

Den Sieg in dieser Prüfung holte sich wie bereits im Grand Prix die Rheinland-Pfälzerin Uta Gräf, die ihren Leandro-Sohn Le Noir in gewohnt spielerischer Leichtigkeit präsentierte. Dahinter platzierte sich Terhi Stegars auf Axis TSF mit bereits großen Abstand auf Rang zwei (73,825 Prozent), gefolgt von Hubertus Schmidt und Bukowski (71,950Prozent).

Ergebnis Grand Prix Kür

1. Le Noir – Uta Gräf (GER) – 77,375 Prozent
2. Axis TSF – Terhi Stegars, Terhi (FIN) – 73,825 Prozent
3. Bukowski - Hubertus Schmidt (GER) – 71,950 Prozent
6. Don Walesko – Stefan Peter (AUT) – 70,050 Prozent