Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
03.07.2017

Wr. Neustadt: Österreicher mit sensationellem Finish aufs Podest

Damit hatte man nach dem etwas verunglückten Geländetag eigentlich nicht mehr rechnen dürfen, doch die österreichische Equipe stürmte am letzten Tag der Nationencup Premiere in Wr. Neustadt dank geschlossen starker Mannschaftsleistung noch auf den dritten Platz. Der Sieg ging an Deutschland.

Gelungene drei-Sterne-Premiere für Charlotte Dobretsberger und Vally K: Das Duo zeigte über alle drei Teilbewerbe hinweg eine konstant starke Leistung und schloss auf Platz fünf der Einzelwertung. © Michael Graf
Gelungene drei-Sterne-Premiere für Charlotte Dobretsberger und Vally K: Das Duo zeigte über alle drei Teilbewerbe hinweg eine konstant starke Leistung und schloss auf Platz fünf der Einzelwertung.
© Michael Graf
Das Turnier in Wr. Neustadt war gleich in zweierlei hinsicht eine Premiere: Erstmals in der Geschichte hat man den FEI Nations Cup Eventing in Österreich ausgetragen. Und ebenfalls zum ersten Mal war ein rot-weiß-rotes Team in diesem hochwertigen Mannschaftsbewerb mit dabei. Diese Premiere hätte nicht viel besser laufen können. Denn das Team mit Charlotte Dobretsberger, Margit Appelt, Rebecca Gerold und platzierte sich in der Endabrechnung auf dem sensationellen dritten Platz hinter den überlegenen Deutschen (251,60) und den Niederlanden (267,60). Staatsmeisterin Dobretsberger durfte sich bei ihrer drei-Sterne-Premiere auf Vally K darüber hinaus auch noch über Platz fünf in der Einzelwertung freuen. Hier ging der Sieg an die Britin Georgie Spence.
Podium des FEI Nations Cup in Wr. Neustadt: Deutschland siegt vor den Niederlanden und Österreich. © Michael Graf
Podium des FEI Nations Cup in Wr. Neustadt: Deutschland siegt vor den Niederlanden und Österreich.
© Michael Graf

Abgerechnet wird am Schluss

In der Dressur war die rot-weiß-rote Equipe mit Platz drei stark ins Turnier gestartet. Doch im Gelände hatte Österreichs Team das Glück nicht auf seiner Seite. Zu ungewohnten Fehlern kam auch noch der Ausfall von Routinier Manfred Rust hinzu. Damit fiel man in der Zwischenwertung auf Rang sechs zurück. Doch im Pacours bewahrheitete sich einmal mehr die alte Weisheit, dass erst am Schluss abgrechnet wird. Denn dort zeigten die verbliebenen drei Österreicher allesamt eine ansprechende Leistung. Margit Appelt, die am Vortag noch so sehr mit sich selbst wegen eines Reiterfehlers gehadert hatte, blieb mit ihrem Space Jet fehlerfrei. Charlotte Dobretsberger und Vally K kamen mit einem Abwurf durch das selektive Springen. Etwas Pech hatte die erst 19-jährige Rebecca Gerold. Nach einem guten Beginn ließ sich ihr Galileo etwas durch das Publikum ablenken. Die Folge: vier Abwürfe. Die waren im Endergebnis (314,10) trotzdem locker zu verschmerzen. Das viertplatzierte Team aus Italien wurde mit knapp 21 Fehlerpunkten deutlich auf Distanz gehalten.

"Heute hatten wir definitiv das Glück des Tüchtigen und konnten noch sensationell aufs Podest reiten", freute sich Vielseitigkeitsreferent Thomas Tesch über das Ergebnis. Auch Trainer Andreas Ostholt gab sich mehr als zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge: „Heute haben alle ihre Leistung abrufen können und wir haben keine Punkte liegen gelassen!“

Equipechef Matthias Baumann resümierte glücklich: „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Der Zusammenhalt ist super und die Zusammenarbeit zwischen Trainer, Referent und Reitern ist beispielhaft.“
OEPS Vielseitigkeitsreferat Thomas Tesch, Equipechef Matthias Baumann, Rebecca Gerold, Charlotte Dobretsberger, Margit Appelt und Trainer Andreas Ostholt © EQWOnet
Die Stimmung im Team ist bestens: OEPS Vielseitigkeitsreferat Thomas Tesch, Equipechef Matthias Baumann, Rebecca Gerold, Charlotte Dobretsberger, Margit Appelt und Trainer Andreas Ostholt
© EQWOnet
Turnierveranstalter Roland Pulsinger bedankte sich im Rahmen der feierlichen Nations Cup Siegerehrung bei allen Funktionären und Mitarbeitern, aber explizit auch bei der Präsidentin des Österreichischen Pferdesportverbandes, Elisabeth Max-Theurer, die sich persönlich für diesen Event eingesetzt hatte.

Alle Ergebnisse im Detail gibt's hier.

PM/ps
 
Passier Skyscraper
  • Passier  Passier