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28.08.2017

Zaumzeug verloren: Australischer Jockey reitet ohne Trense ins Geld

Dass man bei Galopprennen auch ganz ohne Zaumzeug erfolgreich sein kann, bewies Rennreiterin Laura Cheshire am vergangenen Freitag auf der Rennstrecke im australischen Murwillumbah - allerdings nicht ganz freiwillig.

Nur wenige Meter nach dem Start verlor Laura Cheshires Pferd Secret Blend in vollem Tempo seine Trense. Der 33-jährigen Australierin blieb danach nichts anderes übrig, als das hinuntergerutschte Kopfstück wie einen Halsring zu nutzen. „In diesem Moment habe ich nur gedacht: Bleib einfach stehen, bitte! Ich habe versucht möglichst ruhig zu bleiben und Tempo rauszunehmen.“

Doch so richtig vom Gas gehen wollte der sechsjährige Vollblüter, der in seinem Leben bereits über 160.000 Dollar Preisgeld gewonnen hat, nicht. Es dauerte ganze drei Runden, bis Cheshire den Wallach mithilfe der Außenumzäunung endlich einbremsen konnte.

„Das war sicherlich das aufregendste Rennen meiner ganzen Karriere. Ich musste mein gesamtes Können aufbieten, um uns sicher nach Hause zu bringen“, gestand die Profireiterin im Anschluss an ihren Ritt, glücklich, dass sie und der Wallach die unfreiwillige Showeinlage zwar müde aber sonst unbeschadet überstanden haben.
Dass sie in dieser Ausnahmesituation einen kühlen Kopf bewahrt hat, brachte der Profi-Reiterin nicht nur viel Zuspruch von Rennsportkollegen und -fans ein, sondern auch noch etwas Preisgeld: 350 Australische Dollar für Platz zehn.

ps
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