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12.04.2012

Zu Pferd von Peking nach London

Vor knapp vier Jahren startete die britische Welsh Pony Züchterin Megan Lewis ihre aufregende Reise von Peking nach London und verbindet damit die Olympischen Sommerspiele von 2008 und 2012. Jetzt führt sie ihr Weg auch durch Österreich.

The Long Horse Ride © thelonghorseride.blogspot.com
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Kurz nach Ende der Schlussfeier der Olympischen Sommerspiele in Peking 2008 begann für die Britin Megan Lewis und ihr Team eine lange Reise, die sich über 8.000 Kilometer und vier Jahre erstrecken sollte. London ist das erklärte Ziel des Wanderrittes mit Überlänge, das noch vor der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele Ende Juli diesen Jahres erreicht werden soll. 

Von einer langen Reise auf dem Pferderücken träumte die ehemalige Geographielehrerin schon seit sie ein Teenager war. Doch es ist nicht die reine Abenteuerlust, die Megan Lewis zu diesem spektakulären Ritt veranlasste – vielmehr geht es ihr darum ein Zeichen des guten Willens zu setzen und Geld für die britische Charityorgansiation „Schoolchildren for Children“ zu sammeln, eine Gesellschaft die sich darum bemüht Schulkinder zu sportlichen Aktivitäten anzuregen. Die Erlöse aus den daraus entstehenden Wohltätigkeitsläufen und Aktionen kommen der Ausstattung von Schulen in Entwicklungsländern zu Gute.
The Long Horse Ride © thelonghorseride.blogspot.com
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Die Route von Peking nach London führte die heute 64-Jährige entlang der Chinesischen Mauer auf den alten Pfaden der Seidenstraße durch die Steppen, Wüsten und Berge Chinas und Zentralasiens. Danach ging es auf den Spuren der Mongolen und der Hunnen entlang den Nordküsten des Kaspischen und Schwarzen Meeres bevor Megan Lewis und ihre Begleiter den letzten Abschnitt ihrer Reise erreichten: den Weg durch Europa. Dabei setzt Lewis vor allem auf Pferde aus den jeweiligen Regionen, die mit den besonderen Geländebeschaffenheiten der unterschiedlichen Reiseabschnitte bestens vertraut sind. Es sind zumeist kleine, zähe Pferde, die sich durch eine besondere Genügsamkeit, Ausdauer und Trittsicherheit auszeichnen.

Überwältigende Eindrücke hat Megan Lewis seit dem Beginn ihres epischen Trails vor fast vier Jahren erfahren. Neben faszinierenden Landschaftsstrichen beschreibt sie in ihrem Blog vor allem die unglaubliche Freundlichkeit, die ihr von den Menschen auf ihrer Reise entgegengebracht wurde. Doch natürlich waren da auch weniger schöne Erlebnisse, wie zahlreiche Begegnungen mit Schlangen und Skorpionen, anhaltende Schlechtwettterperioden oder etwa ein Reitunfall während der zweiten Etappe im Mai 2009, bei dem sie sich sechs Rippen brach.
The Long Horse Ride © thelonghorseride.blogspot.com
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Unterwegs in Österreich

Aktuell ist Megan Lewis in Ungarn unterwegs und gestern, Mittwoch, in der kleinen Grenzstadt Kophaza, südlich von Sopron eingetroffen. Nach einer kurzen Ruhepause will sie bis spätestens Freitag die Grenze zu Österreich passieren. Gut vierzehn Tage wird die Britin in Österreich unterwegs sein. Ihre Route führt sie dabei von St. Margarethen im Burgenland über Trumau und Sittendorf nach Kogl. Von dort geht es weiter nach Altenwörth, wo zur Donauüberquerung angesetzt wird. Krems, Traunstein und Schönau im Mühlkreis stehen danach auf dem Programm bevor es schließlich über die Mühlviertler Alm nach Schärding/Passau geht, wo Megan Lewis Österreich verlassen wird um über Deutschland und Frankreich nach England zu gelangen.

Wer die passionierte Wanderreiterin mit dem markanten goldenen Reithelm ein Stück weit begleiten möchte, kann dies gerne tun. Megan Lewis freut sich über Gesellschaft auf ihrer weiteren Reise durch Österreich. Infos über den aktuellen Standort von Megan Lewis sowie die detaillierte Route erhalten potentielle Begleitreiter bei Erich Huber-Tentschert unter  erich.huber@tentschert.at.

Wie es ihr auf ihrem Weg durch Österreich ergeht, erfahren Sie in regelmäßigen Abständen hier auf Pferderevue Online.
The Long Horse Ride © thelonghorseride.blogspot.com
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