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30.01.2017

Zürich: Max Kühner im Weltcupsspringen nur knapp am Sieg vorbei

In den verbleibenden drei Weltcupspringen Gas geben und so richtig punkten - das war die Zielvorgabe für Max Kühner auf dem Weg zu einem Weltcupfinalticket. Auf der ersten Etappe ist das Konzept schon einmal wunderbar aufgegangen.

Im Stechen der Weltcupetappe von Zürich schrammten Max Kühner und Cornet Kalua nur knapp an der Bestzeit und damit dem Sieg vorbei. © Tomas Holcbecher
Im Stechen der Weltcupetappe von Zürich schrammten Max Kühner und Cornet Kalua nur knapp an der Bestzeit und damit dem Sieg vorbei. Am Ende wurde es Platz zwei.
© Tomas Holcbecher
Und dabei hatten die Vorzeichen erst gar nicht so rosig ausgesehen, denn Kühner laborierte in Zürich an einer starken Erkältung. Doch davon ließ sich der gebürtige Münchener nicht stoppen.

Das Weltcupspringen von Zürich sah im Grundumlauf neun fehlerfreie Ritte. Einer davon ging auf das Konto von Max Kühner, der diesmal auf die Sprungkraft seines zehnjährigen Cornet-Obolensky-Sohnes Cornet Kalua setzte.

Im Stechen ging das rot-weiß-rote Duo dann als letztes Paar in die Entscheidungsrunde. Ein Vorteil, den Kühner geschickt zu nutzen wusste. Am Ende hatte nur ein Pferd-Reiter-Paar die fehlerfreien 38,03 Sekunden der Austro-Kombination unterboten. „Wir haben alles probiert, um hier ein Top-Ergebnis zu erzielen, Cornet hat einen tollen Job gemacht. Er ist sehr sicher geworden in dieser Hallensaison. Für den Sieg hat es zwar noch nicht gereicht, aber Platz zwei und die 17 Weltcuppunkte sind eine schöne Belohnung“, freute sich ein hustender Max Kühner über die gezeigte Leistung, die obendrein mit einem Preisgeld von 45.000 Schweizer Franken versüßt wurde. Der Sieg ging an Überraschungsmann Eduardo Alvarez Aznar (ESP) auf Rokfeller de Pleville Bois Mar (0/36,20). Dritter wurde der Kolumbianer Carlos Enrique Lopez Lizarazo auf Audmara (0/38,43).

Für Kühner ist die Teilnahme am Weltfinale in Omaha nach diesem Erfolg zum Greifen nah. Aktuell rangiert der 43-Jährige auf Rang 14, die besten 18 der Westeuropaliga sind startberechtigt. Doch noch ist nichts fix. Zwei Etappen bleiben noch, um das Punktekonto aufzustocken, Bordeaux und Göteborg. „Wir werden weiter alles probieren, um im Finale in Omaha dabei sein zu können. In Bordeaux ist Chardonnay wieder am Start und ich hoffe, dass wir uns da schon fix fürs Finale qualifizieren können. Dann könnten wir uns Göteborg sparen“, so Kühner im OEPS-Gespräch.

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