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19.06.2011

Zwei Titel für Rath und Totilas

Mission erfüllt, zwei mal Gold, heißt die Bilanz für Matthias Alexander Rath und Totilas bei den Deutschen Meisterschaften in Balve.

Matthias Alexander Rath und Totilas holen zwei mal Gold bei den Deutschen Meisterschaften © Sportfoto Lafrentz
Matthias Alexander Rath und Totilas holen zwei mal Gold bei den Deutschen Meisterschaften
© Sportfoto Lafrentz
Schon am Freitag (17. Juni) hatte es für die beiden gut begonnen: Trotz einiger Fehler gewannen Rath und Totilas mit 81,021 Prozentpunkten den Grand Prix. Rund eineinhalb Prozentpunkte dahinter sicherte sich Isabell Werth mit dem zehnjährigen El Santo den zweiten Rang vor Christoph Koschel auf Donnperignon.

Am Samstag folge dann der Grand Prix Special, den das Paar mit einer Wertung von 83,417 Prozent für sich entschied. Nach 2008 und 2009 holte Rath damit seinen dritten nationalen Meistertitel, seinen ersten mit Totilas. Wie schon unter Edward Gal zeigte sich der Hengst vor allem in den Piaffen, Passagen und den Pirouetten sicher, während die Trabverstärkungen nach wie vor zu den Schwachpunkten des Rappen gehören. Die Richter Peter Holler und Dr. Dietrich Plewa resümierten: "Bei Totilas war fast alles gut. Zehner gab es auf die Piaffe-Passage-Übergänge und auf die Zweier-Wechsel. Auf den starken Trab eher Siebener und Achter-Noten."

Vizemeisterin wurde Isabell Werth mit El Santo vor Anabel Balkenhol im Sattel ihres WM-Partners Dablino.

Dritter Tag, dritter Sieg, zweiter Titel

Seinen Erfolgszug perfekt machte das Paar mit dem Kürsieg am heutigen Sonntag. Zu den Klängen einer eigens von Star-DJ Paul Van Dyk komponierten Kürmusik ertanzte Totilas vor ausverkauftem Stadion 85,55 Punkte. Eine Wertung, die nicht nur den zweiten Titel sondern auch wie bereits im Grand Prix und im Special eine neue Bestmarke bei Deutschen Meisterschaften bedeutete.

„Es ist einfach Wahnsinn mit zwei Goldmedaillen. Mit dem Ritt im Grand Prix und Special war ich schon sehr zufrieden. Das war jetzt unsere erste Kür. Daraus müssen wir unsere Schlüsse ziehen“, sagte Matthias-Alexander Rath nach der starken Vorstellung.

Sieben Prüfungen auf internationalem Niveau hat das neue deutsche Dressur-Dreamteam den vergangenen zwei Wochen absolviert. Ein dicht gedrängtes, stressiges Programm, doch die Bilanz fällt positiv aus: "Heute ist es mit der letzten Wiesbadener Prüfung die vierte hintereinander, die gut geklappt hat", sagte Matthias Rath. Was ihm noch zu den Edward Gal’schen Noten fehlen würde, wurde er gefragt. "Vielleicht sollte ich mal die Einerwechsel fehlerfrei reiten und die Verstärkungen noch besser von Punkt zu Punkt."

Der Vizemeistertitel in der Kür ging mit einer harmonischen Vorstellung an Christoph Koschel (82,45 Prozent) knapp vor Isabell Werth mit 82,40 Punkten.
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