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05.11.2012

Zweiter Dressur-Weltcupsieg in Folge für Adelinde Cornelissen

Dass im Weltcup derzeit kein Weg an ihr vorbeiführt, bewies die Niederländerin nach dem Auftaktturnier in Odense vor vierzehn Tagen auch am vergangenen Wochenende in Lyon (FRA). Mit 89,375 Prozent in der Kür waren die Olympia-Silbermedaillengewinnerin von London und ihr Parzival erneut eine Klasse für sich.

Auch wenn sich ihre Bemühungen neuerdings auf eine verbesserte Selbsthaltung und mehr Losgelassenheit richten, präsentiert sich Adelinde Cornelissens Parzival nach wie vor häufig sehr eng im Hals und mit gesperrtem Maul. © Kit Houghton / FEI
Auch wenn sich ihre Bemühungen neuerdings auf eine verbesserte Selbsthaltung und mehr Losgelassenheit richten, präsentiert sich Adelinde Cornelissens Parzival nach wie vor häufig sehr eng im Hals und mit gesperrtem Maul.
© Kit Houghton / FEI
Dies wurde vor allem im  Abstand zur Zweitplatzierten, der Italienerin Valentina Truppa auf Eremo del Castegno deutlich, die über sechs Prozent dahinter auf 83,350 Prozent kam.

Sechs Mal die Höchstnote zehn und unzählige Neunen vergaben die Richter für die Kür zum bewährten Nussknacker-Thema. Weil ihr mangelnde Harmonie und Leichtigkeit in London wahrscheinlich die Goldmedaille gekostet hatten, ist Cornelissen nun bemüht, die Selbsthaltung ihres großrahmigen Parzivals zu verbessern um ein gefälligeres Bild abzuliefern. Offenbar mit Erfolg, denn auch in der Wertnote für die Harmonie zwischen Pferd und Reiter erhielten die Weltcup-Sieger von 2011 und 2012 Noten zwischen neun und zehn.
Carabinieri-Uniform und einhändig gerittene Einerwechsel gehören zu den Markenzeichen einer Kür à la Valentina Truppa und Eremo del Castegno. © Kit Houghton / FEI
Carabinieri-Uniform und einhändig gerittene Einerwechsel gehören zu den Markenzeichen einer Kür à la Valentina Truppa und Eremo del Castegno.
© Kit Houghton / FEI
Platz drei mit 82,250 Prozent ging, nach einem enttäuschenden achten Platz im Grand Prix, an die Mannschafts-Olympia-Silbermediallengewinner, Kristina Sprehe und Desperados. Im Qualifikations-Bewerb am Donnerstag hatte das Paar bei seinem ersten Turnier nach den Spielen in London ein paar deutliche Patzer, die Sprehe der langen Turnierpause, dem zwischenzeitlichen Deckeinsatz und der daraus resultierenden Konzentrationsschwäche des Hengstes geschuldet sah. 

Im Grand Prix noch auf Rang zwei hinter seiner Landsfrau Adelinde Cornelissen gelegen, lief es für den amtierenden Weltmeister Edward Gal in der Kür nicht mehr ganz nach Wunsch. Der beim Treffener Glock Horse Performance Center unter Vertrag stehende Niederländer belegte auf seinem Olympiapferd Glock’s Undercover den fünften Rang (79,125) hinter dem viertplatzierten Schweden, Patrik Kittel, mit Scandic.

Die Chance auf den dritten Sieg in Folge hat Adelinde Cornelissen Ende des Monats in Stockholm (SWE) bevor der Dressurweltcup von 16. bis 17. November Halt in Stuttgart (GER) macht.

Alle Ergebnisse
im Detail finden Sie hier.
Nach einem völligen Piaffe-Aussetzer im Qualifikations-Grand-Prix und Platz acht im Klassement rehabilitierten sich Kristina Sprehe und Desperados mit einem dritten Rang in der Kür. © Kit Houghton / FEI
Nach einem völligen Piaffe-Aussetzer im Qualifikations-Grand-Prix und Platz acht im Klassement rehabilitierten sich Kristina Sprehe und Desperados mit einem dritten Rang in der Kür.
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