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25.08.2013

Zweites Gold für Österreich

Pepo Puch holte sich im Kür-Finale des Grade Ib die zweite Goldmedaille und wurde damit bei den Titelkämpfen der Para-Dressurreiter in Herning ein würdiger Doppeleuropameister. Mit einer Wertung von 79,200 % distanzierte er seinen härtesten Konkurrenten Ricky Balshaw (76,800 %) ganz klar.

Hochkonzentriert zu Melodien von Johann Strauss: Pepo Puch mit Fine Feeling. © Tomas Holcbecher
Hochkonzentriert zu Melodien von Johann Strauss: Pepo Puch mit Fine Feeling.
© Tomas Holcbecher
Der Brite war aber fairer Sportsmann und gratulierte sofort, im BBC-Interview meinte er auf die Frage nach dem Konkurrenzverhältnis zwischen den Nationen: „Eigentlich müsste ich Pepo hassen, aber er ist so nett!“ Dabei war es für den Österreicher am Sonntagmorgen gar nicht so einfach, offensichtlich ging es ihm körperlich nicht so toll, was sich auch in ein paar kleinen Unsicherheiten widerspiegelte. Aber Fine Feeling erwies sich einmal mehr als ideale Partnerin. Para-Spezialist Nicolaas van der Veen aus dem Team von Pepo Puch schilderte die Vorbereitungen auf den Goldritt: „Die Stute schien zwar in der Früh auch ein wenig nervös zu sein, aber dann pustete sie einmal so richtig durch und von da an konzentrierte sie sich auf Pepo.“
Medienrummel um den goldenen Pepo. © Tomas Holcbecher
Medienrummel um den goldenen Pepo.
© Tomas Holcbecher
Die fünf Richter hatten den Österreicher klar vorne, der Belgier Marc Urban bewertete den künstlerischen Eindruck zum „Neujahrskonzert“ gar mit einer 9,5! Insgesamt also ein hochverdienter Erfolg für den 47-jährigen, der nunmehr vier Goldmedaillen im Trophäenschrank liegen hat.Mit seinen 47 Jahren ist Puch zwar ein alter Hase im Reit-Geschäft, aber natürlich freute er sich wahnsinnig über diese zweite Medaille bei dieser EM: „Die Stute kompensiert ja jeden Fehler von mir, besonders war es heute der Fall, als es mir nicht so gut ging. Und wie alle Para-Reiter zusammenhalten ist sensationell: Die deutschen Mannschaftsmitglieder haben die Sonnenschirme nicht nur bei ihren Reitern festgehalten, damit die Pferde nicht gestört werden, sondern auch bei uns Österreichern.“
Perfektes Umfeld für Pepo Puch und Fine Feeling: Veronika Pavlasova und Nicolaas van der Ven (verdeckt). © Ernst Kopica
Perfektes Umfeld für Pepo Puch und Fine Feeling: Veronika Pavlasova und Nicolaas van der Ven (verdeckt).
© Ernst Kopica
Auch für Thomas Haller endeten die Titelkämpfe sehr emotionell, denn es war der letzte Ritt seiner Stute Diorella bei einer Großveranstaltung. „I am from Austria“ beim Einritt, ausdrucksstark, besonders in der Galopptour, die in seinem Grade nicht verpflichtend ist, aber geritten werden darf. Am Ende waren es 65,800 % und eine weitere Verbesserung auf Platz 6. Da flossen bei Lebensgefährtin Samantha Slezina die Tränen!
Diorella bei ihrem letzten großen Championat mit OEPS-Präsidentin Elisabeth Max-Theurer, Para-Equipechefin Dr. Eva Bachinger, Thomas Haller, Samantha Slezina, Dressur-Equipechefin Diana Wünschek und Trainer Ernst Mayr (v.l.n.r.) © Ernst Kopica
Diorella bei ihrem letzten großen Championat mit OEPS-Präsidentin Elisabeth Max-Theurer, Para-Equipechefin Dr. Eva Bachinger, Thomas Haller, Samantha Slezina, Dressur-Equipechefin Diana Wünschek und Trainer Ernst Mayr (v.l.n.r.)
© Ernst Kopica
Für den dritten Österreicher Bernd Brugger gab es im Grade III dann einen 7. Platz, denn es lief mit Denigo nicht alles nach Plan: „Bei der Trabtour konnte ich wirklich zufrieden sein, im Schritt kam dann zu viel Spannung, was sich natürlich auch auf den Galopp auswirkte. Dann war ich nur noch bemüht die Spannung raus zu bringen und musste improvisieren. Wir lernen bei solchen Championaten,“ blickte der Wahlhamburger aber nach seinem Ritt nach vorne.
Baute viel Spannung auf: Denigo unter Bernd Brugger. Dennoch ein tolles EM-Debüt der beiden! © Tomas Holcbecher
Baute viel Spannung auf: Denigo unter Bernd Brugger. Dennoch ein tolles EM-Debüt der beiden!
© Tomas Holcbecher
Alle detaillierten Ergebnisse finden sie hier.
Auch ihr Autor durfte mit dem Doppeleuropameister aufs Bild! © Ernst Kopica
Auch ihr Autor durfte mit dem Doppeleuropameister aufs Bild!
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