Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
09.09.2012

„Heimspiel“ für Gal und Minderhoud im GHPC

Edward Gal und Undercover hießen die großen Gewinner der CDI4*-Premiere im Glock Horse Performance Center in Treffen. Und auch die Drei-Sterne-Tour ging mit Hans Peter-Minderhoud an einen der „Hausherren“.

Sie waren an diesem Wochenende nicht zu schlagen: Edward Gal und Glock"s Undercover. © Michael Rzepa
Sie waren an diesem Wochenende nicht zu schlagen: Edward Gal und Glock"s Undercover.
© Michael Rzepa
Nach der Team-Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen gab es für Edward Gal und seinen elfjährigen Ferro-Sohn Undercover im Treffener Glock Horse Performance Center neuerlich jede Menge Grund zum Jubeln. Trotz namhafter Konkurrenz ging der Sieg in der Vier-Sterne-Tour relativ ungefährdet an den niederländischen Dreifachweltmeister.

Mit komfortablem Vier-Prozent-Vorsprung sicherte sich das holländische Duo, das erst seit Anfang des Jahres gemeinsam trainiert, den Grand Prix am Samstag. 77,617 Prozent vergaben die Richter, die sich vor allem für die Pirouetten, Piaffen und Passagen des Paares begeistern konnten und dafür neben zahlreichen Neunen auch zwei Mal die Höchstnote zehn zückten. Platz zwei ging mit Valentina Truppa und ihrem elfjährigen Rohdiamant-Sohn Eremo del Castegno an eine weitere Olympiapaarung. Mit 73,574 Prozent platzierte sie sich knapp vor Gals Partner Hans-Peter Minderhoud und dessen Glock’s Tango (72,766 Prozent). Für Isabell Werth und ihren Rheinländerwallach El Santo erweist sich nach wie vor die Piaffe als größter Stolperstein. Fehler in der Zick-Zack-Traversale und den zweifachen Wechseln rissen die Wertung zusätzlich nach unten, sodass sich Deutschlands erfolgreichste Dressurreiterin im Vier-Sterne-Grand-Prix im GHPC mit Platz vier zufrieden geben musste. Andrea John und Esperanto sorgten mit Rang acht (67,957Prozent) für das beste rot-weiß-rote Ergebnis.

Als großer Favorit ging Edwar Gal dann auch am Sonntag in die Kür, die er mit 83,775 Prozent überlegen vor der zweitplatzieren Valentina Truppa (79,950 Prozent) für sich entschied. Ein Sprung nach vorne gelang Isabell Werth, die sich mit 77,575 Prozent vor Hans Peter Minderhoud (75,675 Prozent) auf Platz drei einreihte. Ebenfalls verbessern konnte sich auch Andrea John. Mit 68,350 Prozent belegte die gebürtige Deutsche Platz sechs vor Amanda Hartung mit Wolkenritter (66,725 Prozent) auf Platz sieben und Markus Jungwirth mit Count Basie auf Rang acht (65,800 Prozent).
Das hat er gut gemacht: Andrea John ist mit der Leistung ihres Esperanto vollends zufrieden. © Nini Schäbel
Das hat er gut gemacht: Andrea John ist mit der Leistung ihres Esperanto vollends zufrieden.
© Nini Schäbel
Den mit 18.100 Euro dotierten Sieg im Spécial der Vier-Sterne-Tour entschied die belgische Olympiareiterin Claudia Fassaert mit 70,067 Prozent für sich. Einen denkbar knappen Dreikampf gab es um die Plätze zwei und drei, den die die Schwedin Juliette Ramel im Sattel von Ten Points (66,689 Prozent) schlussendlich für sich entschied. Nur einen Wimpernschlag dahinter reihte sich die Wienerin Karina Prochaska mit ihrem dreizehnjährigen Hannoveranerwallach Dow Jones auf den dritten Platz (66,533 Prozent), für den es immerhin noch 9.100 Euro Preisgeld gab. Mit 66,444 Prozent nur ganz knapp an den Top-Drei vorbei ritt Valentina Truppa mit ihrem Zweitpferd Chablis auf Rang vier.

Hans Peter Minderhoud und Isabelle Werth dominieren 3-Sterne-Tour

Als eine Klasse für sich erwies sich auch der zweite Glock-Reiter im Bunde, Hans Peter Minderhoud, der die Grand-Prix-Tour des CDI3* ganz klar dominierte.
Drei Starts, drei Siege: Isabell Werth (GER) und ihr Nachwuchspferd Der Stern OLD. © Nini Schäbel
Drei Starts, drei Siege: Isabell Werth (GER) und ihr Nachwuchspferd Der Stern OLD.
© Nini Schäbel
Mit Withney van 't Genthof gewann der Niederländer sowohl Grand Prix (73,149 Prozent) als auch Spécial (75,533 Prozent) souverän.

In guter Form präsentierte sich auch Karin Kosak, die zusammen mit ihrer elfjährigen Rheinländerstute Lucy’s Day mit einem zweiten Rang im Grand Prix (68,468 Prozent) und einem dritten Platz im Spécial (69,222) für das beste österreichische Ergebnis in diesen Prüfungen sorgte.

In der kleinen Tour des Drei-Sterne-CDI präsentierten sich Isabell Werth und ihr Nachwuchstalent Der Stern OLD als das Maß aller Dinge. Nach Siegen im Prix St. Georges und im Intermediate I ging mit 75,700 Prozent gewann das deutsche Paar auch die Intermediate I Kür souverän.
Young Rider Timna Zach und Glock’s Flirt De Lully holten Platz zwei in der Inter I Kür. © Nini Schäbel
Young Rider Timna Zach und Glock’s Flirt De Lully holten Platz zwei in der Inter I Kür.
© Nini Schäbel
Und auch für Timna Zach gab es Grund zur Freude. Auf Spitzenplatzierungen in den vorangegangenen Prüfungen folgte für die Kärntnerin und ihren elfjährigen Florestan-Sohn Glock's Flirt de Lully mit 71,100 Prozent ein ausgezeichneter zweiter Rang in der Intermediate I Kür. Knapp dahinter platzierte sich mit Sabine Dürrheim und Hans im Glück ein weiteres heimisches Paar auf Rang drei (70,825 Prozent).

Alle Ergebnisse im Detail finden Sie hier.
Passier Skyscraper
  • Passier  Passier
Servus TV AD