Array ( [2000] => Home [2005] => Nachrichten [1011] => Marktkurzinfos [1026] => Marktanalysen [1016] => Reportagen [1044] => Über Uns [1046] => Das Team [1045] => Mediadaten [2021] => Impressum [2022] => AGB )
16.02.2017

Distanz: Startverbot für deutsche Reiter in Dubai

Der Vorstand des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) reagiert auf die jüngsten Todes- und Medikationsfälle in den Emiraten mit einem klaren Zeichen. Bis auf Weiteres werden deutschen Reitern keine Startgenehmigungen mehr für internationale Distanzritte in Dubai zu erteilt.

Auf einen Beschluss des DOKRs hin werden deutschen Reitern keine Startgenehmigungen mehr für internationale Distanzritte in Dubai erteilt. © FEI/Arnd Bronkhorst
Auf einen Beschluss des DOKRs hin werden deutschen Reitern keine Startgenehmigungen mehr für internationale Distanzritte in Dubai erteilt.
© FEI/Arnd Bronkhorst
Dies teilte das DOKR am Donnerstag in einer Presseaussendung mit. Für den Fall, dass deutsche Reiter trotzdem an nationalen Ritten in Dubai teilnehmen, behält sich das Komitee vor, diese künftig nicht mehr für Championate oder Bundeskader zu nominieren.

Außerdem fordert der Vorstand deutsche Veranstalter von Distanzritten auf, keine Reiter mehr aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) einzuladen. Diese Beschlüsse werden vom Präsidium des Vereins Deutscher Distanzreiter und -fahrer (VDD) ausdrücklich unterstützt.

Damit reagiert das DOKR auf die jüngsten Nachrichten über tote Pferde und mehrere Fälle von verbotener Medikation bei Distanzritten in den VAE. Wie berichtet, hat auch der Weltreiterverband FEI inzwischen weitere Maßnahmen ergriffen, was international von vielen Landesverbänden unterstützt wird.

PM/ps