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17.04.2017

Wr. Neustadt: Österreichischer Doppelsieg in der Grand Prix Kür

Bei der Erstaustragung des traditionellen Oster-CDI in Wiener Neustadt haben die heimischen Reiterinnen und Reiter mit vielen Siegen und Platzierungen ordentlich abgeräumt. In der Kür-Tour feierten die Rot-weiß-roten dank Astrid Neumayer und Ulrike Prunthaller sogar einen Doppelsieg.

Schönes Ostergeschenk: Astrid Neumayer und Ulrike Prunthaller durften sich über zwei Doppelsiege in der Kür-Tour freuen. © Fotoagentur Dill
Schönes Ostergeschenk: Astrid Neumayer und Ulrike Prunthaller durften sich über zwei Doppelsiege in der Kür-Tour freuen.
© Fotoagentur Dill
In Wiener Neustadt war in der Osterwoche Top-Dressursport angesagt: Von 10. bis 17. April wurde von Familie Beudel zum CDI3* geladen. Als Standort diente diesmal jedoch nicht wie gewohnt das Pferdezentrum Stadl-Paura, sondern die Lake Arena. Während die ersten Veranstaltungstage vornehmlich den NachwuchsreiterInnen und den jungen Pferden vorbehalten waren, lieferten sich die Profis am Wochenende in der Kleinen sowie den beiden Großen Touren spannende Wettkämpfe.

Heimische Dominanz gab es dabei insbesondere in der Kür-Tour zu sehen. Sowohl im Grand Prix als auch in der Kür waren die Plätze eins und zwei österreichisch besetzt. Die Siegerschleife holte dabei jeweils Astrid Neumayer mit ihrem verlässlichen DSP Rodriguez. Der siebzehnjährige Wallach von Rubinstern Noir lieferte zwei gelungene Runden, für die es von den Richtern 69,880 Prozent (Grand Prix) bzw. 73,725 Prozent (Kür) gab. Spannend machten das Duell um Platz eins Ulrike Prunthaller und der zwölf Jahre alte ÖWB-Hengst Duccio. Das Bartlgut-Duo musste sich in beiden Prüfungen mit 69,380 Prozent (Grand Prix) bzw. 72,675 Prozent (Kür) nur knapp geschlagen geben.

Trösten konnten sich Ulrike Prunthaller und das Bartlgut mit zwei blauen Schleifen in der Kleinen Tour. Die gingen auf das Konto des Quarterback-Sohnes Quantum, der seine Bewegungsqualität gekonnt ausspielte und seinen Besitzern Edda und Wenzel Schmidt zwei Siege sicherte. Allerdings bekam er in der Inter I, den er mit einer Wertung von 72,368 Prozent gewann, gehörig Konkurrenz. Und die kam auch noch aus dem eigenen Stall. Sein um ein Jahr jüngerer Halbbruder Quantum, ebenfalls ein Sohn des Quarterback aus einer Paradiesvogel-Mutter, zeigte sich unter Ulli Prunthaller gegenüber dem Prix St. Georges deutlich verbessert und kam bis auf 0,026 Prozent an seinen Stallkollegen heran. 

Erfolgreicher Nachwuchs

Auch im Finale der U25-Tour sah es lange Zeit nach einem österreichischen Doppelsieg aus. Sowohl Timna Zach (Quantico - 72,100%) als auch Karoline Valenta (Valenta’s Diego - 71,900%) wussten mit gelungenen Kürritten zu überzeugen und empfahlen sich mit starken Runden für die bevorstehende Heim-EM in Lamprechtshausen. Den totalen Triumph für Rot-weiß-rot wusste Schlussreiterin Franziska Stieglmaier dann aber doch noch in letzter Minute zu verhindern. Der Deutschen gelang im Sattel ihres Lukas eine souveräne Prüfung, die mit 73,725 Prozent belohnt wurde.

Deutschland vor Österreich lautete auch das Ergebnis in der Junioren-Kür. Hier siegte Lieselott Marie Linsenhoff auf dem einst von ihrem Stiefbruder Matthias Alexander Rath vorgestellten Danönchen OLD. 72,4 Prozent erhielt das Duo für seinen Ritt. Damit setzte es sich knapp an die Spitze der Wertung. Chancen auf den Sieg hätte auch Nicola Louise Ahorner gehabt. Die Burgenländerin war im Individual Bewerb mit ihren Pferden Lezard und Robbespiere auf die Plätze eins und zwei geritten und auch in der Kür (Lezard) stark unterwegs. Am Ende musste sich das burgenländische Junioren-Duo mit 72,516 Prozent hauchdünn geschlagen geben.

Einen weiteren österreichischen Sieg brachte das Finale der Jungen Reiter. Hier wussten vor allem Victoria Wurzinger und Dorian zu überzeugen. Das eingespielte Team führte nach Platz eins im Team Test auch in der Kür (72,675%) die Ehrenrunde an. Hinter der zweitplatzierten Schweizerin Elena Krattiger mit Ramia Lox (70,8%) durften sich Marie-Christine Fuhs und Perfect Illusion SJP (69,450%) über Rang drei freuen. Valerie Pitkowitz und Louisdora (69,2%) komplettierten auf Platz vier das hervorragende Ergebnis aus österreichischer Sicht.

Mannschaftlich geschlossen präsentierten sich die heimischen Children, die im Individual die Plätze eins bis fünf besetzten, wobei Sofie Thonhauser und Dioptas mit 69,896 Prozent für den rot-weiß-roten Top-Score sorgten.

Alle Ergebnisse im Detail gibt’s hier.

ps