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09.05.2017

Blitzschlag kostet Pferd und Reiterin das Leben

Eine 37-jährige Frau kam bei einem Ausritt am Sonntag ums Leben, als ein Blitz nur wenige Meter neben ihr einschlug. Auch das Pferd überlebte den Zwischenfall nicht. Die zweite Reiterin, ein 15-jähriges Mädchen, wurde schwer verletzt.

Eine Frau und ihr Pferd sind im US-Bundesstaat Colorado bei einem Ausritt vom Blitz getroffen und getötet worden © marcrossmann - fotolia.com
Eine Frau und ihr Pferd sind im US-Bundesstaat Colorado bei einem Ausritt vom Blitz getroffen und getötet worden.
© marcrossmann - fotolia.com
Die Reiterinnen aus Denver im US-Bundesstaat Colorado waren am Sonntagnachmittag unterwegs zur Mutter der 37-jährigen Laura Miller, als ein schweres Unwetter aufzog. Bei dem Versuch vor den Wetterunbilden zu fliehen, wurden Miller und ihre 15-jährige Begleiterin, eine Freundin der Familie, von zwei Gewitterfronten eingeschlossen. In der Folge entluden sich immer wieder Blitze, einer davon schlug nur drei Meter von der Reitergruppe entfernt in eine Eiche ein. Die elektrische Spannung, die dabei freigesetzt wurde, war so stark, dass Laura Miller und ihr Pferd auf der Stelle tot waren. Die 15-Jährige war beim Eintreffen der Rettungskräfte zwar bei Bewusstsein, musste aber mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus überstellt werden.

Gefährliche Blitze

Pferd und Reiter sind für Blitze besonders anfällig. Der Hauptgrund dafür ist in der sogenannten Schrittspannung zu finden. Der Blitzstrom breitet sich an der Einschlagstelle nach allen Richtungen im Boden aus. Mit zunehmender Entfernung vom Einschlagsort wird damit die auftretende Spannung zwischen zwei Punkten mit gleichem Abstand immer geringer. Da beim Pferd aufgrund seiner Anatomie Hinter- und Vorderbeine jedoch relativ weit voneinander entfernt sind, kann der Spannungsunterschied beträchtlich ausfallen. Die große Gefahr dabei: Je deutlicher der Spannungsunterschied, desto mehr Strom fließt. Deshalb enden Blitzschläge für Pferde häufig tödlich.

Besteht die Chance auf ein Gewitter, ist es zur eigenen Sicherheit und der des Pferdes ratsam auf einen Ausritt zu verzichten. Wer dennoch von einem Unwetter überrascht wird, sollte absteigen und einen sicheren Ort zum Unterzustellen suchen. Gute Dienste leistet hier eine Scheune oder Schutzhütte. Ist kein Gebäude in Sicht, bieten Talsenken und Vertiefungen Schutz. Fernhalten sollte man sich von erhöhten, exponierten Flächen, einzelne Bäumen und kleineren Baumgruppen sowie von Gewässer.

Quelle

ps

 
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