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08.05.2017

Linz: Nationenpreis für Italien, Grand Prix Sieg für Belgien, Österreich abgeschlagen

Beim Heim-CSIO in Linz-Ebelsberg wollte Österreichs Equipe den Grundstein für eine erneute Finalteilnahme in Barcelona legen. Doch der angestrebte Podestplatz blieb den Rot-weiß-roten verwehrt. Dafür passierten einfach zu viele Fehler. Und auch im Grand Prix gab’s für die heimischen Reiter nichts zu holen.

Julia Houtzager-Kayser und Sterrehof"s Cayetano blieben im Linzer Nationenpreis ohne Fehler an den Sprüngen. © Sibil Slejko/FEI
Julia Houtzager-Kayser und Sterrehof"s Cayetano blieben im Linzer Nationenpreis ohne Fehler an den Sprüngen.
© Sibil Slejko/FEI
Die beste Leistung im Nationenpreis zeigte die einzige Amazone im Team. Julia Houtzager-Kayser blieb mit ihrem Sterrehof’s Cayetano in beiden Umläufen an den Hindernissen fehlerfrei und kassierte jeweils nur einen Zeitfehler.

Auch für Max Kühner (Electric Touch), Gerfried Puck (Bionda) und Christian Rhomberg (Corbusier) war die angestrebte Null zum Greifen nahe – wäre da nicht das letzte Hindernis in Form einer zweifachen Kombination mit Steilsprung und Oxer gewesen. Dieses Schlusshindernis erwies sich für die heimische Equipe als ultimativer Stolperstein. Bei Kühner und Electric Touch klapperte die Stange beim Einsprung, beim Oxer fiel sie dann endgültig. Rhomberg und Puck räumten beide Sprünge ab und nahmen jeweils acht Fehlerpunkte mit. Damit hielt Österreich nach Runde eins bei 13 Punkten und schaffte als Sechster den Sprung ins Finale der besten Acht.
Insgesamt zwei Abwürfe steuerten Max Kühner und Electric Touch in den beiden Runden des Nationenpreises bei. © Sibil Slejko/FEI
Insgesamt zwei Abwürfe steuerten Max Kühner und Electric Touch in den beiden Runden des Nationenpreises bei.
© Sibil Slejko/FEI
Dort war es dann der Wassergraben, der die Fans aufheulen ließ – und zwar gleich zweimal. Sowohl Bionda (4 FP) als auch Corbusier (5 FP) holten sich hier nasse Füße. Max Kühners Electric Touch patzte in der dreifachen Kombination und kam erneut mit vier Fehlerpunkten ins Ziel.

Mit weiteren neun Zählern erhöhte Österreich sein Punktekonto auf 22 und reihte sich schließlich als Siebenter in die Endwertung ein. „Die Leistung war okay. Mit Platz sieben können wir leben“, resümierte OEPS-Sportdirektor Franz Kager.

Dramatisches Duell

Für absolute Hochspannung sorgte die Entscheidung um den Sieg. Italien war mit nur zwei Fehlerpunkten belastet als Führender ins Finale gestartet, doch Belgien lag mit einem Abwurf dicht auf. Im zweiten Umlauf gelang der belgischen Equipe dann ein perfekter Ritt nach dem anderen, Luca Maria Moneta lieferte hingegen mit sechs Fehlerpunkten das Streichergebnis für Italien. Damit lag es an Schlussreiter Luca Marziani den Sieg für die Azzurri ins Trockene zu bringen. Allerdings durfte er sich dazu nicht mehr als einen Fehlerpunkt leisten. Wie in Runde eins pilotierte Marziani seinen Tokyo du Soleil fehlerfrei über die Hindernisse und querte knapp über der erlaubten Zeit die Ziellinie. Damit stand Italien (3 FP) als Sieger fest – bereits zum sechsten Mal in der Geschichte des CSIO Linz. Hinter den zweitplatzierten Belgiern (4 FP) eroberten die Briten (14 FP) den verbliebenen Podestplatz.
Bereits zum sechsten Mal triumphierte eine italienische Equipe beim CSIO Linz. © Tomas Holcbecher
Bereits zum sechsten Mal triumphierte eine italienische Equipe beim CSIO Linz.
© Tomas Holcbecher
„Es war der beste Nationenpreis aller Zeiten, den wir auf Ebelsberger Boden gesehen haben. Auch der Grand Prix war auf höchstem Niveau“, freute sich Veranstalter Helmut Morbitzer. Österreichs Reiter spielten beim finalen Höhepunkt des diesjährigen Jubiläums-CSIO allerdings eine sehr untergeordnete Rolle. Max Kühner wurde mit dem neunjährigen Alfa Jordan nach zwei Abwürfen als bester Rot-weiß-roter 32.

Der Sieg ging mit Niels Bruynseels nach Belgien. Im Stechen war er wie Duarte Seabra (POR) fehlerfrei geblieben, sodass am Ende die bessere Zeit den Ausschlag gab. Dritter wurde der Koreaner Manjun Kwon.

Alle Ergebnisse aus Linz im Detail gibt’s hier.

ps